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Rechtsextreme Gruppierungen, Organisationen und Parteien versuchen auch in Bayern auf den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Ebenen Fuß zu fassen und zielen dabei vor allem auf junge Menschen ab. Rechtsextremismus ist nach wie vor ein aktuelles Thema und eine Herausforderung für die Gesellschaft. Daher beschäftigt sich die vorliegende Ausgabe des Meteorit mit diesem Thema. Im Mai 2010 haben sich die Jugendverbände und Kirchen an den Kundgebungen für mehr Toleranz und Demokratie in Schweinfurt und Würzburg beteiligt. Die KjG hat die Kampagne „Rabatz“ entwickelt und möchte ihre Mitglieder über das Thema Rechtsextremismus informieren und Möglichkeiten aufzeigen, wie sie sich direkt vor Ort öffentlich gegen Rechtsextremismus engagieren können. Der BDKJ und die Regionalstelle Main-Spessart unterstützen die Aktion „Demokratie stärken, Rechtsradikalismus bekämpfen“; mehr dazu erfahrt ihr in dem Artikel „Rechtsradikalismus in Bayern“. Der Bezirksjugendring Unterfranken kämpft dafür, dass die Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus des Bayerischen Jugendrings weiter geführt wird. Aber warum tun wir das? Demokratie und Partizipation sind einer der wichtigsten Grundpfeiler der Jugend(verbands)arbeit. Wir unterstützen junge Menschen, um mündige Bürgerinnen und Bürger zu werden, die morgen mitdenken und mitgestalten. Auch in der Satzung des Bayerischen Jugendrings steht, dass wir die Aufgabe haben „die Jugend im Geist der Freiheit und der Demokratie zu erziehen“. Für eine Demokratie, mit der sich Staat machen lässt. Im Leitartikel „Wie umgehen mit Rechtsextremismus?“ von Carsten Reichert fordert er uns alle auf, sich mit dem Thema Rechtsextremismus stärker auseinander zu setzen. Des Weiteren informieren wir euch in den Artikeln „Rechtsextremistische Straftaten“ und „Kleider machen Leute“ über extremistische Hintergründe und jugendkulturelle Codes. Zu dem könnt ihr eurer Wissen über Rechtsextremismus in unserem Gewinnspiel auf der letzten Seite prüfen. Kristina Bopp, BDKJ-Diözesanvorsitzende |