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	 xmlns:n="http://typo3.org/ns/GeorgRinger/News/ViewHelpers"><channel><title>Nachrichten</title><link></link><description></description><language>de-DE</language><copyright>Diözese Bistum Würzburg</copyright><pubDate>Sat, 18 Apr 2026 18:38:33 +0200</pubDate><lastBuildDate>Sat, 18 Apr 2026 18:38:33 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://www.bdkj-wuerzburg.de/aktuelles/pressemitteilungen/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" /><generator>TYPO3 EXT:news</generator><item><guid isPermaLink="false">news-66960</guid><pubDate>Fri, 11 Jul 2025 15:52:00 +0200</pubDate><title>Länderseminar und Vorbereitungsseminar II Jahrgang 2025/2026</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/laenderseminar-und-vorbereitungsseminar-ii-jahrgang-2025-2026/</link><description>Nach rund einem Monat war die Freude groß, als sich die Freiwilligen am Freitag, den 11. Juli, am
Kilianeum in Würzburg wieder in die Arme schließen konnten</description><content:encoded><![CDATA[<p>Nach rund einem Monat war die Freude groß, als wir uns am Freitag, den 11. Juli, am Kilianeum in Würzburg wieder in die Arme schließen konnten. Voller Enthusiasmus und guter Laune starteten wir ins Länderseminar. Es erwartete uns ein buntes, vielfältiges und spannendes Wochenende mit vielen hilfreichen Informationen über unsere jeweiligen Einsatzorte und Länder. Spielerisch und bei gutem Wetter konnten wir mehr zu Kulturbewusster Kommunikation erfahren und dabei gleichzeitig als Gruppe stärker zusammenwachsen. Abends hatten wir einen Vortrag zur Tropenmedizin, in dem wir unsere letzten Fragen zur Gesundheitsvorsorge klären konnten – zum Beispiel, was man beim Essen und Trinken beachten sollte oder wie man sich vor Tropenkrankheiten schützt.</p><p>Am Samstag ging es gemeinsam mit unseren Kooperationspartner*innen weiter. Wir setzten uns intensiv mit Kulturstandards, Geografie und Geschichte unserer Einsatzländer auseinander und verglichen diese mit Deutschland. Ein besonderes Highlight war der Weltkirchesonntag mit einem feierlichen Gottesdienst im Dom, einem anschließenden Mittagessen sowie einer spannenden Einheit über traditionelle Glaubensvorstellungen in der afrikanischen Gesellschaft von heute. Auch die Freizeit kam nicht zu kurz: Gemeinsam genossen wir Pizza, spielten Spiele, schauten Fußball und besuchten das Kiliani-Volksfest.</p><p>Am Montag machten wir uns mit dem Zug auf den Weg nach Schonungen zum zweiten Vorbereitungsseminar. Dort trafen wir auf die anderen Freiwilligen aus dem Bistum Bamberg und verbrachten vom 14. bis zum 18. Juli 2025 eine intensive Woche im KjG-Haus. Dieses Mal gestalteten wir die Morgenimpulse selbst - von einer entspannenden Traumreise über eine kleine Stretching-Einheit bis hin zu einer kurzen Choreografie war alles dabei. So starteten wir jeden Tag abwechslungsreich und motiviert. Nach dem Zimmerbeziehen spielten wir zum warm werden Kooperationsspiele, bei denen wir uns noch besser kennenlernen konnten. Anschließend formulierten wir unsere Erwartungen an das Seminar und überlegten, welche Themen uns persönlich besonders wichtig waren. Weiter ging es dann noch mit dem Thema Berichterstattung und worauf es ankommt, wenn wir über unser Jahr im Ausland schreiben. Als Abschluss des Tages hatten wir dann eine Tagebucheinheit zum Thema „Hoffnung“.</p><p>Der Dienstag begann mit einem sehr umfangreichen Thema, welches uns durch das gesamte Seminar begleitete: dem Kolonialismus. In Kleingruppen erarbeiteten wir Plakate zu den Themen Kolonialismus, Postkolonialismus und Sklaverei, die wir einander präsentierten. Im Anschluss setzten wir uns vertiefend mit den Themen indigene Völker, moderne Sklaverei und Neoimperialismus auseinander. Am Nachmittag folgte eine intensive Einheit zu „Critical Whiteness“. Wir beschäftigen uns mit Rassismus, weißen Privilegien und Diskriminierung. Nach der Tagebucheinheit zum Thema „Wertvoll“, berichtete Johannes von seinen Erfahrungen aus seinem Jahr in Mbinga (Tansania). Die mitgebrachten Gegenstände aus Tansania machten das Ganze besonders anschaulich und greifbar.</p><p>Am Mittwoch setzten wir uns mit dem Thema „Kulturschock“ auseinander. Die ehemalige Freiwillige Johanna gab uns hierbei sehr persönliche Einblicke in ihre Anfangszeit in Kolumbien. Gemeinsam reflektierten wir, wie wir mit herausfordernden Emotionen im Ausland umgehen können und was uns in schwierigen Situationen helfen kann. Am Nachmittag planten wir unseren Aussendegottesdienst, der für die Freiwilligen des BDKJ bereits am Freitag stattfinden sollte. Abends schrieben wir in der Tagebucheinheit einen Brief an uns selbst in einem Jahr. Danach lauschten wir weiteren interessanten Erfahrungsberichten von Clara, die ihren WFD in Óbidos (Brasilien) absolvierte und von Sarah, die in Rulenge (Tansania) eingesetzt war. Anschließend ließen wir den Abend gemütlich mit dem Film „Was bleibt?“ von weltwärts ausklingen.</p><p>Der Donnerstag war geprägt von einem sensiblen, aber wichtigen Thema: sexualisierte Gewalt. In einer Präventionsschulung lernten wir wichtige Begriffe und Definitionen diesbezüglich kennen und beschäftigten uns mit Warnsignalen, sowie Handlungsmöglichkeiten im Ernstfall. Anschließend konnten wir praktische Techniken zur Selbstbehauptung kennenlernen und diese auch direkt anwenden. Die letzte Tagebucheinheit des Seminars stand unter dem Motto „Mut“.</p><p>Am letzten Tag begannen wir mit der Einheit, „Krisenmanagement“, in der wir uns mit möglichen Herausforderungen im Einsatzland und dem Umgang damit auseinandersetzten. Nach dem Packen und Aufräumen versammelten wir uns zu einem abschließenden Impuls im Garten: Jede*r von uns entzündete eine Kerze und sprach einen Wunsch für das bevorstehende Jahr aus. Während sich die Freiwilligen des Bistums Bamberg auf den Heimweg machten, feierten die BDKJ-Freiwilligen gemeinsam mit ihren Familien den Aussendegottesdienst – ein schöner und emotionaler Abschluss.</p><p>Wir blicken auf eine intensive und lehrreiche Woche zurück. Neben spannenden Themen rund um unsere Einsätze haben wir uns auch viel mit uns selbst auseinandergesetzt und konnten uns mental auf das bevorstehende Auslandsjahr vorbereiten. Neue Freundschaften sind entstanden und wir sind als Gruppe zusammengewachsen. Umso schwerer viel uns dann der Abschied voneinander. Viele von uns werden sich erst im September 2026 beim Rückkehrseminar wiedersehen. Gleichzeitig steigt die Vorfreude immer mehr und wir blicken erwartungsvoll auf ein aufregendes Jahr im Ausland.</p><p class="text-right"><em>Bericht von Anna Roßmann und Justina Heuler<br />- aus dem Bistum Würzburg an der Einsatzstelle in Mtwara, Tansania</em></p>]]></content:encoded><category>BDKJ</category><category>Startseite</category><category>Pressemitteilungen</category><category>Soziales und Solidarität</category><category>Weltfreiwilligendienst</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-66393</guid><pubDate>Thu, 03 Jul 2025 15:07:18 +0200</pubDate><title>BDKJ-Diözesanversammlung diskutiert über Wehrpflicht</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/bdkj-dioezesanversammlung-diskutiert-ueber-wehrpflicht/</link><description>Würzburg / Volkersberg 02.07.2025
Am vergangenen Wochenende tagte die Diözesanversammlung des Bundes der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) in der Diözese Würzburg im Jugendhaus Volkersberg. In einem Studienteil informierten sich und diskutierten die Delegierten über verschiedene Modelle der Wiedereinsetzung der Wehrpflicht. </description><enclosure url="https://www.bdkj-wuerzburg.de/fileadmin/Bistum_Folgeseiten/BDKJ_Wuerzburg/IMG_1101.JPG" length="1492192" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p class="western text-justify"><span style="font-weight:normal"><span style="font-size:9pt"><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><span lang="de-DE"><span style="background:#ffffff">Die </span></span></font></font><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><span lang="de-DE"><span style="background:#ffffff">Delegierte</span></span></font></font><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><span lang="de-DE"><span style="background:#ffffff">n&nbsp;</span></span></font></font><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><span lang="de-DE"><span style="background:#ffffff">der </span></span></font></font><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><span lang="de-DE"><span style="background:#ffffff">Jugend- und Regionalverbänden trafen sich vom 2</span></span></font></font><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><span lang="de-DE"><span style="background:#ffffff">7</span></span></font></font><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><span lang="de-DE"><span style="background:#ffffff">.6. bis </span></span></font></font><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><span lang="de-DE"><span style="background:#ffffff">29</span></span></font></font><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><span lang="de-DE"><span style="background:#ffffff">.6.</span></span></font></font><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><span lang="de-DE"><span style="background:#ffffff">202</span></span></font></font><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><span lang="de-DE"><span style="background:#ffffff">4</span></span></font></font><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><span lang="de-DE"><span style="background:#ffffff"> i</span></span></font></font><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><span lang="de-DE"><span style="background:#ffffff">m Jugendhaus </span></span></font></font><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><span lang="de-DE"><span style="background:#ffffff">Volkersberg</span></span></font></font><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><span lang="de-DE"><span style="background:#ffffff">, um auf die Arbeit des vergangenen Jahres zurückzublicken und sich für das neue Jahr zu positionieren. </span></span></font></font><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><span lang="de-DE">Zu Gast waren die Landtagsabgeordneten </span></font></font><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><span lang="de-DE">Paul Knoblach (Bündnis 90/ Die Grünen) und Volkmar Halbleib (SPD)</span></font></font><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><span lang="de-DE">, die im Rahmen de</span></font></font><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><span lang="de-DE">r Anträge</span></font></font><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><span lang="de-DE"> mit den Vertretungen der Verbände ins Gespräch kamen. </span></font></font><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><span lang="de-DE">Außerdem </span></font></font><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><span lang="de-DE">war</span></font></font><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><span lang="de-DE">en</span></font></font><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><span lang="de-DE"> Florian Hörlein aus dem BDKJ Bayern Landesvorstand, </span></font></font><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><span lang="de-DE">Ordinariatsrat </span></font></font><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><span lang="de-DE">Bernhard Lutz</span></font></font><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><span lang="de-DE"></span></font></font><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><span lang="de-DE">und </span></font></font><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><span lang="de-DE">Domkapitular Albin Krämer<font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><span lang="de-DE"></span></font></font>zu Gast. In ihren Grußworten lobten die Gäste das demokratische Engagement der jungen Erwachsenen und boten einen Austausch mit der Versammlung, der an die vorliegenden Anträge anknüpfte. </span></font></font></span></span></p><p class="western text-justify"><span style="font-weight:normal"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><span style="font-size:9pt"><span style="background:#ffffff">Dazu gehörte auch ein Antrag, sich gegen die Wiedereinsetzung der Wehrpflicht zu positionieren. Stefan Dengel, Referent für Soldat*innenfragen bei der BDKJ Bundesstelle war zu Besuch und hat einen Input zur Diskussion um das Thema Wehrpflicht gehalten. </span></span></font></span></p><p class="western text-justify"><span style="font-weight:normal"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><span style="font-size:9pt">Traditionell beschloss die Diözesanversammlung ihren Sitzungstermin für das übernächste Jahr, diesmal <span style="font-variant:normal"><span style="font-style:normal">vom 29.01.2027 - 31.01.2027. Die Diözesanversammlung hat ebenfalls beschlossen, dass sich der BDKJ Diözesanverband Würzburg an der 72-Stunden-Aktion im Mai 2027 beteiligen wird. Die Sozialaktion hatte zuletzt in 2024 erfolgreich stattgefunden. Erfreulich ist auch, dass die Jugendbegegnungsreise nach Tansania in 2026 beschlossen wurde.&nbsp;</span></span></span></font></span></p><p class="western text-justify"><span style="font-weight:normal"><span style="font-size:9pt"><span style="display: none;">&nbsp;</span><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><span lang="de-DE"><span style="background:#ffffff">Domkapitular Albin Krämer, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, dankte den Delegierten in seinem Grußwort für ihr Engagement und gab einen ersten Ausblick auf den Katholikentag, der 2026 in Würzburg stattfinden wird.<span style="display: none;">&nbsp;</span></span></span></font></font>Er gestaltete auch gemeinsam mit Christoph Hippe, Vorstandsmitglied und geistlicher Leiter den Gottedienst.&nbsp;</span></span></p><p class="western text-justify"><span style="font-weight:normal"><span style="font-size:9pt">Anschließend wurden die Vorstandsmitglieder Judith Wünn und Florian Bauer nach drei Jahren Amtszeit gebührend verabschiedet. Bei einem gemütlichen Abend im Freien bedankten sich mit lobenden Grußworten Florian Hörlein, Albin Krämer, Annika Herzog (pädagogische Leitung der KJA), und die Vorstandskolleg*innen Sophia Franz und Chirstoph Hippe bei den beiden für das Engagement der letzten Jahre. </span></span></p>]]></content:encoded><category>BDKJ</category><category>Startseite</category><category>Pressemitteilungen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-66378</guid><pubDate>Tue, 10 Jun 2025 15:36:00 +0200</pubDate><title>Vorbereitungsseminar I Jahrgang 2025/2026</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/vorbereitungsseminar-i-jahrgang-2025-2026/</link><description>Raus aus dem Abistress und rein in die Vorfreude auf unseren Weltfreiwilligendienst – 1. Vorbereitungsseminar</description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="line-height:100%"><font face="Calibri, sans-serif"><span style="font-size:11pt">Mitten in der Prüfungsphase, kurz vor oder direkt nach dem Abitur, für viele von uns kam das Vorbereitungsseminar genau zur richtigen Zeit und der perfekte Ausgleich zum Schulstress. </span></font><font face="Calibri, sans-serif"><span style="font-size:11pt">Fünf Tage raus aus dem Alltag, rein ins Grüne. Vom 10. bis 14. Juni 2025 trafen wir uns im Pfadfinderzentrum Rothmannsthal: 14 junge Menschen aus vier verschiedenen Bundesländern, verbunden durch die Vorfreude auf das, was im September vor uns liegt. Manche von uns kannten sich schon, andere sahen sich zum ersten Mal – aber schnell war klar: Diese Gruppe passt zusammen. Denn uns verbindet eins ganz doll: die Vorfreude auf den Weltfreiwilligendienst. Das Seminar wurde von dem Weltfreiwilligendienst des Bistum Bamberg und dem Weltfreiwilligendienst beim BDKJ Würzburg in Kooperation durchgeführt.&nbsp;</span></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, sans-serif"><font face="Calibri, sans-serif"><span style="font-size:11pt">Inhaltlich war die Woche intensiv und vielseitig. Ein großer Schwerpunkt lag auf dem interkulturellen Lernen: Wie funktionieren andere Kulturen? Was sind Kulturstandards und was passiert, wenn unsere Erwartungen auf eine völlig andere Realität treffen? Wir haben gelernt, wie wichtig es ist, die eigene Perspektive zu hinterfragen und offen zu bleiben, gerade in einem anderen Land, in einer anderen Lebensrealität. Auch die Auseinandersetzung mit Entwicklungspolitik war zentral: Was heißt eigentlich „Entwicklungszusammenarbeit“? Wie gerecht ist unsere Welt wirklich aufgeteilt? Das Thema „Armut“ knüpfte daran an, mit der Frage, was Armut in Deutschland und in unseren Einsatzländern eigentlich bedeutet und wie wir respektvoll und sensibel damit umgehen können. Besonders berührend war die Einheit zum </span></font><strong><font face="Calibri, sans-serif"><span style="font-size:11pt"><span style="font-weight:normal">Kinderschutz</span></span></font></strong><font face="Calibri, sans-serif"><span style="font-size:11pt">. Wir haben uns mit Kinderrechten beschäftigt, mit gesetzlichen und gesellschaftlichen Unterschieden in unseren Einsatzländern und damit, wie wir reagieren können, wenn wir Dinge erleben, die aus unserer Sicht problematisch sind. Diese Einheit war herausfordernd, aber sehr wichtig. Auch die Gesundheit kam nicht zu kurz: In der Einheit zur Tropenmedizin ging es um Krankheitsprävention, medizinische Vorbereitung und sinnvolle Verhaltensweisen im Alltag vor Ort. Viel Theorie, aber sehr praxisnah und hilfreich. In der Einheit „Mein biographisches Ich“ haben wir unseren eigenen Lebensweg reflektiert: Was hat mich geprägt? Woher komme ich und wohin möchte ich gehen? Wir haben geschrieben, zugehört, geteilt - eine sehr persönliche, intensive und schöne Erfahrung. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der </span></font><strong><font face="Calibri, sans-serif"><span style="font-size:11pt"><span style="font-weight:normal">Vorbereitung unserer Öffentlichkeitsarbeit</span></span></font></strong><font face="Calibri, sans-serif"><span style="font-size:11pt"><b>.</b></span></font><font face="Calibri, sans-serif"><span style="font-size:11pt"> Wir sammelten Ideen für unsere Förderkreise, starteten erste Blogbeiträge und Instagram-Accounts, schrieben an Rundbriefen und lernten, wie wir unsere Erfahrungen gut vermitteln können. Auch hier war viel Raum für Kreativität und Austausch.</span></font></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, sans-serif"><font face="Calibri, sans-serif"><span style="font-size:11pt">Jeden Morgen starteten wir mit einem kurzen Impuls, mal ein Text, ein Song oder ein bisschen Entspannung, der uns ruhig und fokussiert in den Tag gebracht hat. Die richtig persönlichen Fragen kamen aber abends: In den Tagebucheinheiten haben wir uns mit Themen wie „Wer bin ich?“, „Welche Brille setze ich auf?“ oder „Wie wird mein Weg aussehen?“ auseinandergesetzt. Das war manchmal nachdenklich, manchmal emotional, aber immer sehr bereichernd und eine tolle besinnliche Zeit.</span></font></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, sans-serif"><font face="Calibri, sans-serif"><span style="font-size:11pt">Und trotz allem Inhalt war auch Zeit für Gemeinschaft, Spaß und Entspannung. Wir haben viel gelacht und gespielt. Besonders in Erinnerung bleibt der Abend am Lagerfeuer, mit Musik, Werwolf-Spiel, guten Gesprächen und viel Lachen – der perfekte Sommerabend. </span></font></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, sans-serif"><font face="Calibri, sans-serif"><span style="font-size:11pt">Über die ganze Woche wurden wir mit unglaublich leckerem Essen versorgt, hatten Platz für Austausch, Kreativität und wunderbare Gespräche. Nach dieser Woche gehen wir mit viel neuem Wissen, vielen Ideen und vor allem mit Vorfreude auf unseren Weltfreiwilligendienst nach Hause. Ab September starten wir in fünf verschiedene Länder, aber mit einem gemeinsamen Fundament, das uns verbindet. Dieses Seminar hat uns nicht nur vorbereitet, sondern vor allem gezeigt: Wir sind nicht allein. Und wir sind bereit. Wir möchten allen danken, die dieses Seminar möglich gemacht haben. Allen ehemaligen Freiwilligen, die kamen, die Menschen, die in der Küche geholfen haben und besonders unseren Referentinnen für alles. Wir freuen uns schon sehr auf das Seminar im Juli.</span></font></font></span></p><p class="text-right"><em><font face="Calibri, sans-serif"><span style="font-size: 14.6667px;">Johanna Zöller,&nbsp;</span></font><br /><font face="Calibri, sans-serif"><span style="font-size: 14.6667px;">- aus dem Bistum Bamberg für die Einsatzstelle in Rulenge, Tansania.&nbsp;</span></font></em></p>]]></content:encoded><category>BDKJ</category><category>Startseite</category><category>Pressemitteilungen</category><category>Soziales und Solidarität</category><category>Weltfreiwilligendienst</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-66376</guid><pubDate>Sun, 27 Apr 2025 15:26:00 +0200</pubDate><title>Kennenlernwochenende Jahrgang 2025/2026</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/kennenlernwochenende-jahrgang-2025-2026/</link><description>Auf unserem Kennenlernwochenende hatten wir uns zunächst bei Kaffee und Kuchen gesammelt, bevor die ersten Kennenlernspiele den Nachmittag einläuteten.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Auf unserem Kennenlernwochenende hatten wir uns zunächst bei Kaffee und Kuchen gesammelt, bevor die ersten Kennenlernspiele den Nachmittag einläuteten.<br />Nach einer kurzen Orga-Einheit durften wir anschließend von Maria, Ryan, und Bya gemachtes Kartoffelgratin verköstigen.<br />Eine inspirierende Geschichte über eine Raupe, welche wider jeglicher Chancen ihr Ziel erreichte, diente nach dem Essen als inspirierender Abendimpuls, bevor wir unsere Gedanken, Hoffnungen aber auch Sorgen in unserer ersten Tagebucheinheit niederschreiben konnten.<br />Den Tag ließen wir mit höchst unterhaltsam-chaotischen UNO Runden ausklingen, nur der auf 07:45 Uhr gestellte Wecker motivierte uns, schließlich ins Bett zu gehen.<br />Glücklicherweise lohnte sich das Aufstehen, war von Müsli bis frischen Brötchen alles vorhanden, um ein feines Frühstück sicherzustellen. Der Morgenimpuls von Maria, welcher den ganzen Tag beeinflusste, fing damit an, dass jeder von uns Bohnen in seiner/ihrer rechten Hosentasche verstaute. Für jede kleinen und großen schönen Momente sollten wir eine Bohne in die linke Hosentasche wandern lassen, um am Abend zu realisieren und reflektieren, wie viele schöne Augenblicke der Tag für uns bereitstellte.<br />Daraufhin spazierten wir zur Kongregation der Schwestern des Erlösers, bei der anschließenden Führung lernten wir nicht nur viel über den historischen Ort als solches, eingeschlossen seine Entwicklung. Auch über die Schwestern, welche dort leben und lebten sowie die spirituelle Bedeutung vieler, teils eigens neu gestalteter, Räume und der Kirche erfuhren wir viel. Die Erzählungen berührten uns alle sehr, es gab zahlreiche schöne, teils berührende Momente, bei welchen die ein oder andere Bohne die Taschenseite wechselte.<br />Zurück im Kilianeum lernten wir genauer, was der BDKJ genau überhaupt ist, welchen Funktionen er dient und wie er<br />aufgebaut ist. Nach viel Imput hatten wir uns das darauffolgende Mittagessen verdient, Marie, Ryan und Bya zauberten eine äußerst leckeres Chili sin carne.<br />In unserer Mittagspause genossen wir das hervorragende Wetter und bewunderten nicht nur die dreieckig geschnitten Bäume im Residenzgarten, auch die uns durchaus ästhetisch ansprechende Residenz selber war ein Gruppenbild wert.<br />Im Kilianeum ging es schließlich mit einer besonderen Orga-Einheit, da wir unsere Rolle als Freiwillige/r und somit auch die Erwartungen an uns ausführlich besprachen und darüber diskutierten. Das anschließende Spazierengehen in kleinen Gruppen sorgte nicht nur dafür, dass sich die jeweiligen Partner besser kennenlernten. Dadurch, dass wir ebenfalls über unsere Stärken und Schwächen sprechen sollten, reflektierten wir erneut über das zuvor Besprochene und konnten es so auf uns als jeweilige/r Freiwillige/r beziehen.<br />Vor dem Abendessen gestalteten wir noch unsere Steckbriefe, bei denen wir teilweise mehr über uns selber herausfanden, als über die anderen Mitfreiwilligen.<br />Nach dem Abendessen schauten wir mithilfe unserer Bohnen auf den Tag zurück und bekamen einen Einblick in die vielen kleinen oder großen schönen Momente von uns und allen anderen, in der anschließenden Tagebucheinheit durften wir diese verinnerlichen oder auch feststellen, wie sich unsere individuelle Einstellung gegenüber der Gesamtsituation, also&nbsp; des WFDs, vielleicht schon in 24h geändert hatte.<br />Wie am Abend zuvor genossen wir mit Spielen (Narwal…), Trauben essen und quatschen den vorerst leider letzten Abend, auch schade war es, dass das Frühstück am nächsten morgen nicht auf 8:30 Uhr verschoben worden war… Im Endeffekt stellte sich dies als recht günstig heraus, so konnten wir noch nach dem Frühstück rechtzeitig unsere Sachen packen und die Zimmer räumen.<br />Abgerundet wurde der Morgen durch einen klassisch-sonnigen Sonntagsspaziergang aufs Käppele. Die Stimmung, wie auch die nach dem Aufstieg verdiente Aussicht auf Würzburg waren fantastisch. Dies lag ebenfalls daran, dass uns durch die großzügige Ausstattung mit Fragekärtchen auf Hin- wie Rückweg keine Sekunde langweilig war, und wir gleichzeitig erneut viel über uns erfahren konnten.<br />Um 11:00 Uhr hieß es dann bedauerlicherweise Abschied nehmen, doch die durch das Wochenende in uns allen erzeugte Vorfreude auf die Pfingstferien, also das nächste Seminar, überwog glücklicherweise!<br />Vielen Dank von uns allen an euch, Marie &amp; Maria, für dieses gelungene Auftaktwochenende:)</p><p class="text-right"><em>Freiwilligenjahrgang 2025/2026</em></p>]]></content:encoded><category>BDKJ</category><category>Startseite</category><category>Pressemitteilungen</category><category>Soziales und Solidarität</category><category>Weltfreiwilligendienst</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64487</guid><pubDate>Mon, 31 Mar 2025 13:36:56 +0200</pubDate><title>Bericht Dienstreise Tansania Januar/ Februar 2025</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/bericht-dienstreise-tansania-januar-februar-2025/</link><description>Habari sa asubui - Nzuri. Karibu - Asante sana!
Hallo, wie geht es dir am Morgen? - Sehr gut. Willkommen - Vielen Dank!

</description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="line-height:100%">Diese Worte und Redewendungen haben wir im Januar und Februar oft gehört - dazu strahlende und neugierige Gesichter von Kindern, Projektpartner*innen oder auch Fremden auf der Straße. Auf unserer Reise durch den Süden Tansanias haben wir eine Willkommenskultur und Herzlichkeit erlebt, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.</span></p><p><span style="line-height:100%">Im Rahmen unserer Arbeit in der Fachstelle Weltfreiwilligendienst waren wir, Maria Zepke und Marie Huwe, Anfang des Jahres drei Wochen in Tansania unterwegs, um die Freiwilligen und Projektpartner*innen vor Ort zu besuchen, Einsatzstellen kennenzulernen und ein einwöchiges Zwischenseminar durchzuführen. Für alle Interessierten folgt hier ein kurzer Reisebericht, mit Bildern und einem Video:&nbsp;</span></p><p><span style="line-height:100%">In winterlicher Kälte starteten wir unsere Reise von Würzburg nach Dar Es Salaam. Nachdem wir bei Temperaturen von über 30 Grad in der Millionenstadt angekommen sind und eine Nacht im Kurasini bei den Benediktinern unterkamen, ging es am nächsten Tag zu unserem ersten Besuch nach Mtwara.</span></p><p><span style="line-height:100%">Mtwara liegt direkt am Indischen Ozean. Hier gibt es zwei Einsatzstellen bei den Erlöserschwestern. Auch wenn hier in diesem Jahr keine Freiwilligen waren, haben uns die Schwestern sehr herzlich empfangen. Schon als wir aus dem kleinen Flughafen gekommen sind, brauchte es nicht lange, bis wir die Schwester entdeckt haben, die uns hier abgeholt hat. Morgens um 7 Uhr kamen wir bei den Schwestern an, es war heiß und schwül und wir wurden direkt mit Gesang und einem leckeren Frühstück begrüßt.</span></p><p><span style="line-height:100%">In Mtwara verbrachten wir 2 Tage, lernten viele der Schwestern kennen, haben uns die Einsatzstellen und Unterkünfte der Freiwilligen angeschaut und feierten mit den Schwestern Namenstag.</span></p><p><span style="line-height:100%"><font face="Arial, sans-serif">Weiter ging es nach Hanga. Hanga ist ein Dorf nähe der Großstadt Songea. Hier liegt die Abtei der Missionsbenediktiner. Ein großer Klosterkomplex mit der Klosterkirche, dem <span style="font-size:11pt">Hanga Religious Seminary - eine</span><span style="font-size:11pt">r</span><span style="font-size:11pt"> Jungenschule mit Internat</span>, einem Krankenhaus, einer Berufsschule, Schneiderei, Klosterküche und Werkstätten. Nach einer zwölf stündigen Busfahrt haben uns hier unsere beiden aktuellen Freiwilligen Finn und Ludwig empfangen. Sie zeigten uns das gesamte Gelände und ihre Einsatzstellen in der Berufsschule und der Klosterküche sowie im Labor des Krankenhauses und der Schneiderei und machten uns mit verschiedenen Leuten bekannt, mit denen sie ihre Zeit dort verbringen oder zusammen arbeiten. </font></span></p><p><span style="line-height:100%">Am nächsten Tag besuchten wir die benediktinische Abtei Peramiho. Ebenfalls eine große Anlage mit vielen dazugehörigen Einrichtungen. Hier wird unter Anderem ein sehr großes und modernes Krankenhaus betrieben, sowie viele landwirtschaftliche Projekte. Wir hatten die Möglichkeit, das ganze Gelände zu besichtigen uns mit den Brüdern vor Ort zum Freiwilligendienst auszutauschen. Unsere Freiwilligen Finn und Ludwig waren mit dabei, sodass sie direkt aus der Praxis berichten konnten.</span></p><p><span style="line-height:100%">Am selben Tag wurden wir von Fr. Witney Ngahi aus Mbinga abgeholt. Fr. Witney ist neben Fr. Celestine Kapinga für uns der Ansprechpartner für den Freiwilligendienst und die Jugendlichen in unserem Partnerbistum Mbinga. Nach einem Zwischenstopp an der ältesten Kirche des Bistums ging es für uns weiter nach Mbinga zum Bischofsgelände. Hier wohnen neben dem Bischof John Ndimbo auch einige Priester und die Schwestern. Außerdem befindet sich auf dem Gelände eine Primary School, ein Kindergarten, ein Internat für Kinder mit Albinismus, eine Berufs- und eine Computerschule sowie ein Gästehaus. Unsere Freiwillige Johanna unterstützt in der Primary School beim Englisch Unterricht und Jakob unterrichtet am Vormittag in der Computerschule und ist am Nachmittag beim örtlichen Radiosender „Radio Hekima“.</span></p><p><span style="line-height:100%">In Mbinga hatten wir einen spannenden Austausch mit ehemaligen und zukünftigen Incoming Freiwilligen über ihren Freiwilligendienst in Deutschland. Themen waren hier z.B. der Verkehr, die Mülltrennung und das Wetter, was für alle eine Umstellung war. Auch die beiden deutschen Freiwilligen berichteten von Dingen, mit denen sie in ihrem Freiwilligendienst konfrontiert sind.</span></p><p><span style="line-height:100%">Von Mbinga aus ging es etwa eine Stunde auf holprigen Straßen nach Litembo. Das Dorf Litembo liegt in einer bergigen Region. Auf dem Weg dorthin fuhren wir vorbei an den Kaffeeplantagen, an denen auch der Würzburger Partnerkaffee angebaut wird.</span></p><p><span style="line-height:100%">Die Einsatzstelle unserer Freiwilligen Robin und Anna ist das Litembo Hospital. Es ist das wichtigste Krankenhaus in der Diözese Mbinga. Die beiden führten uns durch das Krankenhaus und zeigten uns die Stationen, auf denen sie mitarbeiten.</span></p><p><span style="line-height:100%">Außerdem schauten wir uns das LIHETI - Litembo Health Training Institute an, welches im Oktober 2023 eröffnet wurde. Das LIHETI ist ein großes Ausbildungszentrum für verschiedene Gesundheitsberufe.</span></p><p><span style="line-height:100%">Den Abschluss unserer dreiwöchigen Reise bildete das Zwischenseminar für sechs Outgoing Freiwillige, die über den BDKJ Würzburg ausgereist sind, sowie für vier Freiwillige, die mit dem Erzbistum Bamberg entsendet wurden. Mit dabei waren auch die beiden Incoming Freiwilligen Aidan und Oliva aus dem Bistum Mbinga. Sie werden ab Sommer 2025 ihren Freiwilligendienst in Würzburg absolvieren. Im Rahmen des Seminars fanden bereits Einführungstage für die Beiden statt. Begleitet wurden wir die ganze Woche von Erick, einem ehemaligen Incoming Freiwilligen.</span></p><p><span style="line-height:100%">Das Seminar fand in Mkili, in der Pfarrei von Fr. Silverius statt. Die kleine Gemeinde liegt direkt am Lake Nyassa (Malawisee) und die Menschen hier leben größtenteils vom Fischfang.</span></p><p><span style="line-height:100%">Themen auf dem Zwischenseminar waren vor allem die Relfexion der ersten Hälfte des Freiwilligendienstes sowie ein Ausblick auf die kommende Zeit. Außerdem beschäftigten wir uns mit Mentaler Gesundheit, Kinderrechten in Tansania und der Rolle der Frau in Tansania. Hierzu hatten wir einen Austausch mit dem Frauenbund vor Ort. Weitere Highlights des Seminars waren eine Bootstour auf dem Lake Nyassa sowie ein Ausflug zu einem alten riesengroßen Baobab Baum. Weitere Eindrücke von der Seminarwoche gibt es hier:&nbsp;</span><span style="line-height:100%"><a href="https://bistumwuerzburg.viadesk.com/do/news?id=11440886-6e657773" target="_blank" rel="noreferrer">https://bistumwuerzburg.viadesk.com/do/news?id=11440886-6e657773</a></span></p><p><span style="line-height:100%">Den Höhepunkt des Seminars bildete die Abschiedsfeier für unsere Gruppe, die von der Jugend in Mkili organisiert wurde. Es gab selbstgemachtes Pilau (Reis mit Gewürzen), jede Menge Sodadrinks und laute Musik mit ausgelassenen Tänzen.</span></p><p><span style="line-height:100%">Am nächsten Tag fuhren wir alle zusammen noch einmal nach Mbinga zurück, um uns dort zu verabschieden und einen Radiobeitrag über den Freiwilligendienst und das Seminar bei Radio Hekima aufzunehmen, bevor am Tag darauf alle Freiwilligen wieder zurück in ihre Einsatzstellen fuhren.</span></p><p><span style="line-height:100%">Diese Reise war eine Reise voller wertvoller Erfahrungen und Eindrücke, von denen wir noch lange zehren können. Es war großartig, die Menschen vor Ort kennenzulernen und die Freiwilligen in ihren Einsatzstellen zu erleben.</span></p><p class="text-right"><em>Bericht von Marie Huwe - Referentin Weltfreiwilligendienst&nbsp;</em></p>]]></content:encoded><category>BDKJ</category><category>Startseite</category><category>Pressemitteilungen</category><category>Weltfreiwilligendienst</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64395</guid><pubDate>Tue, 25 Mar 2025 15:27:58 +0100</pubDate><title>FSJ Stelle im BDKJ Diözesanbüro </title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/fsj-stelle-im-bdkj-dioezesanbuero/</link><description>Du suchst noch nach einer sinnstiftenden Beschäftigung für das nächste Jahr? Unsere Stelle für das FSJ 2025 ist nach wie vor frei. Hier erfährst Du mehr über die Bewerbung und Inhalte. </description><enclosure url="https://www.bdkj-wuerzburg.de/fileadmin/_processed_/2/c/csm_Postkarte_Freiwilligendienste_2025__1__8cbf5dac42.png" length="1134409" type="application/pdf" /><content:encoded><![CDATA[<p>In der BDKJ - Diözesanstelle wartet ein Arbeitsplatz in einem jungen engagierten Team auf DICH!</p><p>Wir suchen eine*n Freiwillige*n für den Jahrgang 2025/ 2026, der*die unser Team erweitert.&nbsp;</p><p>Die Aufgaben sind vielfältig und reichen von Öffentlichkeitsarbeit über pädagogische Betreuung unserer Teilnehmenden bis hin zu Veranstaltungsmanagement.<br />Während eines FSJs bei uns kannst du verschiedene Kompetenzen erweitern und erlernen, wie z.B. Einführungen in Verwaltung- und Buchhaltungsangelegenheiten, Gremienbegleitung, Computerkenntnisse, Social Media Management, pädagogische Arbeit im außerschulischen Jugendbereich, politische Interessensvertretung.&nbsp;</p><p>Für deine gesamte Zeit bei uns steht die eine Anleiterin (Emily Schunk) zur Verfügung.&nbsp;</p><p>Wenn du also nach abwechslungsreicher, sozialer und organisatorischer Arbeit suchst, dann melde dich für ein unverbindliches Gespräch bei Emily Schunk telefonisch unter 0931/386 63144 oder per E-Mail (bdkj@bistum-wuerzburg.de).</p><p>Über den QR-Code in der angehängten Postkarte findest du weitere Infos zu Freiwilligendiensten in der KJA Würzburg. In der anderen Datei - der Stellenausschreibung für unser BDKJ-Diözesanbüro findest du nochmal alles kompakt zusammengefasst. Ruf für weitere Infos gerne bei Emily Schunk (0931 38663144) an.</p><p>Wir freuen uns auf deinen Anruf und Bewerbung.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>BDKJ</category><category>Startseite</category><category>Pressemitteilungen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-63984</guid><pubDate>Mon, 03 Mar 2025 12:13:00 +0100</pubDate><title>Zwischenseminar in Nkile Jahrgang 2024/2025</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/zwischenseminar-nkile/</link><description>Vom 31.01.25 bis zum 07.02.25 fand unser Zwischenseminar im wunderschönen Nkile direkt am
Lake Nyasa in der Partnerdiözese Mbinga statt.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Vom 31.01.25 bis zum 07.02.25 fand unser Zwischenseminar im wunderschönen Nkile direkt am<br />Lake Nyasa&nbsp;in der Partnerdiözese Mbinga statt. Es standen nicht nur die Reflexion der bisherigen Zeit, sondern auch die<br />Planung und Motivation für die kommenden Monate im Fokus. Außerdem tauschten wir uns zu<br />einigen Themen aus, die uns im letzten halben Jahr beschäftigten.<br />In einer kreativen Einheit haben wir das letzte halbe Jahr revue passieren lassen und uns im<br />Anschluss in Kleingruppen darüber ausgetauscht. Es war interessant wie unterschiedliche und<br />doch ähnliche Erfahrungen wir alle gemacht haben. Ein Thema, was uns alle betrifft und sehr<br />beschäftigt ist die Gewalt an Kindern, weshalb wir uns einen kompletten Nachmittag darüber<br />unterhielten und uns mit den Kinderrechten Weltweit und speziell in Tansania beschäftigt haben.<br />Da es gesetzlich festgelegt ist, dass Schläge an Kindern in Tansania erlaubt sind, müssen wir<br />lernen damit umzugehen und haben uns darüber beraten, wie man das Problem im Alltag gut<br />bewältigen kann.<br />Selbstverständlich besuchten wir am Sonntag den Gottesdienst und wurden herzlich von der<br />Gemeinde empfangen.<br />Am Dienstag haben wir uns mit dem Frauenbund aus Nkile getroffen und einen gegenseitigen<br />Austausch über die Rolle der Frau in Tansania und in Deutschland geführt. Dabei haben wir auch<br />viel über die Arbeit des Frauenbundes erfahren und konnten sehr offen über kritische und sensible<br />Themen reden.<br />Einen weiteren Morgen haben wir uns mit dem Thema mentale Gesundheit beschäftigt, konkrete<br />Situationen reflektiert und Tools an die Hand bekommen, auf die wir in Zukunft zurückgreifen<br />können.<br />Zuletzt haben wir auf das kommende halbe Jahr und die Zeit nach unserem Freiwilligendienst<br />geschaut. Wir haben eine Art Bucketlist erstellt, Ziele formuliert und sie mit der Gruppe geteilt.<br />Nicht zu vergessen sind die schönen Ausflüge die wir gemacht haben. Einmal zu einem riesen<br />Baobabbaum, den wir zusammen umarmt haben und so erschließen konnten, dass er den<br />Umfang von 13 Armlängen hat (ca. 22 Meter). Außerdem haben wir eine Bootstour mit zwei<br />Motorbooten, vorbei an einem abgeschiedenen Fischerdorf und der schönen Natur des Sees<br />gemacht. Unterwegs trafen wir zwei Fischerboote, die gerade ein Netzt voller Fische aus dem<br />Wasser zogen. Das schwimmen und Volleyballspielen in unserer freien Zeit durfte natürlich nicht<br />fehlen.<br />Den letzten Abend unseres Seminars verbrachten wir mit der Jugend aus Nkile, die für uns<br />klassisch tansanisch kochten, im Gegenzug machten wir klassische deutsche Pfannkuchen für<br />sie. Nach dem essen lernten wir traditionelle Tänze und ließen so den Abend feierlich ausklingen.<br />Die Nacht vor unserer Abreise verbrachten wir auf Einladung des Bischofs von Mbinga im Hostel<br />auf dem Bischofsgelände und durften einen Radiobeitrag bei Radio Hekima, dem diozösanen<br />Radiosender live aufnehmen.<br />So ging eine wunderschöne und erfolgreiche Woche zu Ende!</p><p class="text-right"><em>Bericht von Robin Becker und Johanna Böhm</em></p>]]></content:encoded><category>BDKJ</category><category>Startseite</category><category>Pressemitteilungen</category><category>Soziales und Solidarität</category><category>Weltfreiwilligendienst</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-62127</guid><pubDate>Tue, 12 Nov 2024 15:05:21 +0100</pubDate><title>FSJ Stelle im BDKJ-Büro</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/fsj-stelle-im-bdkj-buero/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Gute Neuigkeiten für alle, die nach einem Freiwilligenjahr suchen!<br /><br />Wir haben wieder eine Stellenausschreibung für eine*n FSJler*in bei uns in der Diözesanstelle. Wenn du nach abwechslungsreicher sozialer und organisatorischer Arbeit suchst, dann melde dich für ein unverbindliches Gespräch bei Emily Schunk telefonisch unter 0931/386 63144 oder per E-Mail (bdkj@bistum-wuerzburg.de).</p><p>Wir freuen uns auf Deinen Anruf und Bewerbung.&nbsp;</p><p>In der angehängten Stellenausschreibung findest Du weitere Infos!</p><p>Für Fragen sind wir natürlich erreichbar.<br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>BDKJ</category><category>Startseite</category><category>Pressemitteilungen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-60336</guid><pubDate>Fri, 05 Jul 2024 09:47:59 +0200</pubDate><title>BDKJ-Diözesanversammlung beschäftigt sich mit Strategien gegen Rechtspopulismus</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/bdkj-dioezesanversammlung-beschaeftigt-sich-mit-strategien-gegen-rechtspopulismus/</link><description>Am vergangenen Wochenende tagte die Diözesanversammlung des Bundes der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) in der Diözese Würzburg im Jugendhaus St. Kilian Miltenberg. In einem Studienteil beschäftigten sich die Delegierten mit dem Umgang mit rechtspopulistischen Aussagen. </description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg / Miltenberg 30.06.2024.</strong> Die überwiegend ehrenamtlichen Delegierten der Jugend- und Regionalverbänden trafen sich vom 28.6. bis 30.6.2024 im Jugendhaus St. Kilian Miltenberg, um auf die Arbeit des vergangenen Jahres zurückzublicken und sich für das neue Jahr zu positionieren. Zu Gast waren die Landtagsabgeordneten Martin Stock (CSU) sowie Thomas Zöller (FW), die im Rahmen des Rechenschaftsberichts mit den Vertretungen der Verbände ins Gespräch kamen.&nbsp;</p><p>„Radikal höflich gegen Rechtspopulismus“ lautete ein Workshop im Studienteil am Samstag: die Diözesanversammlung beschäftigte sich hier und im zweiten Workshop „Rechtspopulismus begegnen - Strategien für konstruktive Dialoge“ mit dem Umgang mit demokratiefeindlichen Aussagen im Alltag. Im Austausch untereinander und mit verschiedenen Methoden lernten die Teilnehmenden die Strategien rechtspopulistischer Argumentationen zu erkennen und ihnen entgegenzutreten. Die Referentinnen Lea Hattenbach vom Bezirksjugendring Unterfranken und Marcela Knapp vom Verein „Tadel verpflichtet e.V.“ machten deutlich, dass aktives Widersprechen für sich selbst aber auch für umstehende Unbeteiligte in der Situation auch dann ein Erfolg ist, wenn das Gegenüber nicht überzeugt werden kann.&nbsp;</p><p>„Nicht nur aufgrund der aktuellsten Wahlergebnisse war es uns als BDKJ-Diözesanvorstand ein wichtiges Anliegen, auch mit dem Studienteil auf unserer Diözesanversammlung ganz klar zu sagen: wir stehen für Vielfalt und Demokratie in unserer Gesellschaft ein. Das leben wir in unseren Jugendverbänden und befähigen junge Menschen genau dafür einzutreten.“, so Judith Wünn, BDKJ-Diözesanvorsitzende.&nbsp;</p><p>Im Ausblick auf das neue Arbeitsjahr beschloss die Versammlung, Jugendbegegnungsreisen in die Partnerdiözesen Mbinga (Tansania) und Óbidos (Brasilien) sowie Gegenbesuche nach Deutschland nach Möglichkeit zu planen. Darüber hinaus sollen Bildungsangebote im Themenbereich Globaler Gerechtigkeit stattfinden.&nbsp;</p><p>Domkapitular Albin Krämer, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, dankte den Delegierten in seinem Grußwort für ihr Engagement und gab einen ersten Ausblick auf den Katholikentag der 2026 in Würzburg stattfinden wird. Gemeinsam mit Albin Krämer feierte die Versammlung Gottesdienst.</p>]]></content:encoded><category>Startseite</category><category>Pressemitteilungen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-59322</guid><pubDate>Fri, 19 Apr 2024 08:23:24 +0200</pubDate><title>Es ist unser Leben in 72 Stunden! Startschuss für die Sozialaktion des BDKJ</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/pressemitteilung-es-ist-unser-leben-in-72-stunden-startschuss-fuer-die-sozialaktion-des-bdkj-in-bayern/</link><description>Bundesweit kommen an diesem Wochenende junge Katholik*innen zusammen, um ehrenamtlich etwas für das Gemeinwohl zu tun.</description><content:encoded><![CDATA[<p>18.04.2024, 17:07 – Die 72-Stunden Aktion hat offiziell begonnen! Auf die Minute genau um 17:07 sind in ganz Deutschland die Startschüsse für die Aktionsgruppen des BDKJ gefallen, in drei Tagen die Welt ein kleines Stückchen besser zu machen. „Viele hundert Gruppen, tausende junge Ehrenamtliche setzen in den kommenden Tagen ein inspirierendes Zeichen in Bayern“, freut sich BDKJ-Landesvorsitzender Florian Hörlein. „Ich bin stolz, dass sich auch fünf Jahre nach der letzten 72-Stunden Aktion wieder so viele Menschen zu Teilnahme entschieden haben!“&nbsp;</p><p>Die 72-Stunden Aktion ist die große bundesweite Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend vom 18.-21. April 2024. Über 600 Gruppen und tausende ehrenamtliche Helfer*innen kommen allein in Bayern zusammen, um in drei Tagen verschiedenste Projekte im sozialen Nahraum umzusetzen. Von Dorfplatzverschönerungen über Mehrgenerationennachmittage bis hin zu internationalen Projekten ist alles möglich, was dem Gemeinwohl dient und innerhalb von 72 Stunden umsetzbar ist.&nbsp;</p><p>„Die 72-Stunden Aktion steht für die kontinuierliche Ehrenamtsarbeit, die die vielen Jugendlichen in freiwilliger Selbstorganisation ohnehin Woche für Woche für Ihr Umfeld leisten“, merkt Hörlein an. „Es ist in letzter Konsequenz dieser Beitrag zum Gemeinwohl, der in seiner kreativen Vielfalt einzigartig ist, der Bestand hat und unser aller Unterstützung verdient.“&nbsp;</p><p>In unserem Diözesanverband gab Bischof Franz den Startschuss bei der Auftaktveranstaltung in der Jugendkirche kross in Schweinfurt:&nbsp;<a href="https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/bischof-gibt-startschuss-zur-72-stunden-aktion-im-bistum/" target="_blank">https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/bischof-gibt-startschuss-zur-72-stunden-aktion-im-bistum/</a>&nbsp;</p>

]]></content:encoded><category>Startseite</category><category>Pressemitteilungen</category><category>72-Stunden</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-59228</guid><pubDate>Fri, 12 Apr 2024 12:01:34 +0200</pubDate><title>72-Stunden-Aktion rückt näher</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/72-stunden-aktion-rueckt-naeher-2/</link><description>Motto: „Uns schickt der Himmel“ – Beim Bund der Deutschen Katholischen Jugend sind 86 Gruppen mit rund 2000 Kindern und Jugendlichen angemeldet – Bischof Jung und Bundestagsabgeordneter Niklas Wagener als Schirmpaten</description><content:encoded><![CDATA[<p>Würzburg (POW) 86 Gruppen mit insgesamt rund 2000 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen treten am Donnerstag, 18. April, im Bistum Würzburg an, die Welt in ihrem direkten Umfeld ein bisschen besser zu machen. Zum dritten Mal beteiligt sich der Diözesanverband Würzburg des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) mit seinen Jugendverbänden an der bundesweiten „72-Stunden-Aktion“ unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“. Bei der „72-Stunden-Aktion“ engagieren sich tausende Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene drei Tage lang in Projekten und geben so dem Glauben Hand und Fuß. In diesem Jahr liegt der Fokus auf interreligiösen, politischen, ökologischen und internationalen &nbsp;Projekten.&nbsp;<br /><br />Schirmpaten der Aktion im Bistum Würzburg sind Bischof Dr. Franz Jung und Niklas Wagener (MdB, Bündnis 90/Die Grünen). Kooperationspartner sind die Kirchliche Jugendarbeit (kja), der Bezirksjugendring Unterfranken, Caritas und Young Caritas. Maskottchen der Aktion sind die Plüsch-Stoppuhr „Stoppi“ und Biene „Sabiene“.<br />„Die Mehrheit der Gruppen, genau gesagt 74, haben eigene Vorschläge eingereicht, was sie in den drei Tagen auf die Beine stellen möchten. Als Gruppe hat man Raum zur individuellen Ausgestaltung der Aktion“, erzählt Judith Wünn, Diözesanvorsitzende des BDKJ Würzburg. Darunter seien unter anderem vielfältige Projekte aus dem Bereich Umwelt. „Besondere Sozialprojekte gibt es zum Beispiel in Elsenfeld. Dort wollen Jugendliche mit Bewohnerinnen und Bewohnern eines Seniorenzentrums einen Nasch- und Duftgarten einrichten. „Und in Aschaffenburg plant eine andere Gruppe Begegnungstage in einem Förderzentrum für Kinder mit Behinderung“, erklärt Lea Lutz, die beim BDKJ ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolviert.<br /><br />Details zu den beteiligten Gruppen und geplanten Projekten in den verschiedenen Regionen des Bistums gibt es im Internet unter www.72stunden.de/bdkj/wuerzburg.<br />(21 Zeilen/1524/0397; E-Mail voraus)</p>]]></content:encoded><category>BDKJ</category><category>Startseite</category><category>Pressemitteilungen</category><category>72-Stunden</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-58012</guid><pubDate>Thu, 18 Jan 2024 16:13:01 +0100</pubDate><title>PRESSEMITTEILUNG: Bayerische Sozialministerin Ulrike Scharf wird Schirmpatin der 72-Stunden-Aktion in Bayern</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/pressemitteilung-bayerische-sozialministerin-ulrike-scharf-wird-schirmpatin-der-72-stunden-aktion-in-bayern/</link><description>Für die nahende 72-Stunden-Aktion des BDKJ gibt es nun auch auf Landes-ebene eine Schirmpatenschaft – und damit Unterstützung und Zuspruch aus der bayerischen Landesregierung.</description><content:encoded><![CDATA[<p>München, 17.01.2024 – Dem BDKJ Bayern ist es gelungen, die bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales Ulrike Scharf als Schirmpatin auf Landesebene für die 72-Stunden-Aktion zu gewinnen. Die Ministerin betont: „In drei Tagen die Welt ein Stück besser machen – eine großartige Sozialaktion des BDKJ. Ich freue mich, Schirmherrin der Aktion zu sein! Dank des Engagements zahlreicher Kinder, Jugendlicher und junger Erwachsener wird die 72-Stunden-Aktion der Jugendarbeit ermöglicht! Dieser Einsatz für Andere ist unersetzlich und kann durch den Staat nicht verordnet werden! Herzlichen Dank an alle jungen Menschen, die sich darüber hinaus das ganze Jahr mit Herz und Kopf engagieren. Ehrenamtliches Engagement ist der kostbare Schatz, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Gemeinsam ist das Ehrenamtsland Bayern stark!“<br /><br />Die 72-Stunden-Aktion ist die große bundesweite Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend und seiner Verbände, die vom 18.-21. April 2024 stattfindet. Hunderte Gruppen und zehntausende ehrenamtliche Helfer*innen kommen zusammen, um in drei Tagen verschiedenste Projekte in ihrem jeweiligen sozialen Nahraum umzusetzen. Als Event, in dem Jugendinitiativen aus Kirche, Öffentlichkeit und dem Vereinswesen konkrete Projekte verwirklichen, macht die 72 h Aktion die positiven Auswirkungen von Jugendverbandsarbeit sichtbar, die sich auch außerhalb der Aktion im Rahmen von Gruppenstunden, Ferienbetreuung und vielem mehr Tag für Tag ereignen.<br />Allein in Bayern haben sich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bereits mehr als 150 Projektgruppen gebildet, die an der Aktion teilnehmen. Getreu dem BDKJ-Motto „Katholisch. Politisch. Aktiv.“ sind die einzelnen Projekte in den unterschiedlichsten Themenfeldern des öffentlichen Lebens angesiedelt. Besonders interessieren sich die Gruppen diesmal für die Bereiche politische Bildung, Inklusion/Generationengerechtigkeit und Nachhaltigkeit.<br /><br />Den Stellenwert, den Frau Scharfs Unterstützung auch für diese Gruppen bedeutet, betont auch BDKJ-Landesvorsitzender Florian Hörlein: „Gerade den Gruppen, die sich auf Ortsebene einsetzen und Gutes tun, ist es wichtig, dass ihr Engagement gesehen und ihre Anliegen gehört werden. Vor diesem Hintergrund begrüßen wir die Unterstützung Frau Scharfs sehr und freuen uns auf die kommende Zusammenarbeit.“</p><p><br />Redaktion: Michael Goldhammer<br />V.i.S.d.P.: Florian Hörlein</p><p>Der BDKJ Bayern ist Dachverband katholischer Jugendverbandsarbeit in Bayern. Erreicht wurden mit den offenen und gruppenbezogenen Angeboten sowie mit Veranstaltungen<br />624.532 Teilnehmer*innen. Alle Zahlen der Leistungsstatistik: <a href="http://www.bdkjbayern.de/lan-desstelle/leistungsstatistik/" target="_blank" rel="noreferrer">www.bdkjbayern.de/lan-desstelle/leistungsstatistik/</a></p><p>Die 72-Stunden-Aktion ist eine Sozialaktion des BDKJ und seiner Verbände. In 72 Stunden werden dabei in ganz Deutschland Projekte umgesetzt, die die „Welt ein Stückchen besser machen“. Die Projekte greifen politische und gesellschaftliche Themen auf, sind lebensweltorientiert und geben dem Glauben „Hand und Fuß“: <a href="https://www.72stunden.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.72stunden.de</a></p><p>Pressestelle BDKJ Bayern<br />Michael Goldhammer (Referent für Öffentlichkeitsarbeit)</p><p><br />BDKJ-Landesstelle<br />Landwehrstr. 68<br />80336 München<br />Tel.: +49 89 / 53 29 31-19<br />www.bdkj-bayern.de<br />michael.goldhammer@bdkj-bayern.de</p>]]></content:encoded><category>BDKJ</category><category>Startseite</category><category>Pressemitteilungen</category><category>72-Stunden</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-57449</guid><pubDate>Thu, 07 Dec 2023 12:05:00 +0100</pubDate><title>Pressemitteilung: Sternsinger*innen aus Marktbreit vertreten das Bistum Würzburg im Kanzleramt</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/pressemitteilung-sternsingerinnen-aus-marktbreit-vertreten-das-bistum-wuerzburg-im-kanzleramt/</link><description>Traditioneller Segen für Bundeskanzler Olaf Scholz
Sternsinger*innen aus Marktbreit vertreten das Bistum Würzburg im Kanzleramt</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sternsinger*innen aus Marktbreit vertreten das Bistum Würzburg im Kanzleramt</strong><br />Vier Kinder aus der Pfarrei St. Ludwig in Marktbreit vertreten Anfang Januar das Bistum Würzburg beim Sternsinger*innen-Empfang von Bundeskanzler Olaf Scholz in Berlin. Die Mädchen und Jungen aus Marktbreit hatten sich im Vorfeld der 66. Aktion Dreikönigssingen für die Teilnahme beworben und bei der Ziehung der Gewinner aus den 27 Bistümern das nötige Losglück.</p><p>Bundeskanzler Olaf Scholz begrüßt zum dritten Mal in seiner Amtszeit die Sternsinger*innen. 108 Königinnen und Könige aus allen 27 deutschen Diözesen sind traditionell dabei.&nbsp;Seit&nbsp;1984 bringen die Sternsinger*innen ihren Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ ins Bundeskanzleramt. Aus allen Himmelsrichtungen reisen sie in ihren prächtigen Gewändern, mit ihren goldenen Sternen und glänzenden Kronen in die Bundeshauptstadt.</p><p>„Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien und weltweit“ lautet das Motto der 66. Aktion Dreikönigssingen. Dabei machen die Sternsinger*innen deutlich, wie wichtig der Schutz von Umwelt und Kulturen weltweit ist. Die Beispielregion ist Amazonien. Bundesweit eröffnet wird die Aktion Dreikönigssingen am Freitag, 29. Dezember, in Kempten (Allgäu).</p><p><strong>Rund 1,31 Milliarden Euro seit dem Aktionsstart 1959</strong><br />Seit dem Start der Aktion 1959 kamen beim Dreikönigssingen insgesamt rund&nbsp;1,31&nbsp;Milliarden Euro zusammen, mit denen Projekte für benachteiligte und Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa gefördert wurden. Mit den Mitteln aus der weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder werden Projekte in den Bereichen Bildung, Ernährung, Gesundheit, Kinderschutz, Nothilfe, pastorale Aufgaben und soziale Integration unterstützt. Bundesweite Träger sind das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger*innen‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).</p><p><strong>Hinweis:&nbsp;</strong><br />Der genaue Termin für den Empfang wird am 18. Dezember bekannt gegeben.</p><hr /><p>Kindermissionswerk 'Die Sternsinger'<br />Stephanstraße 35<br />52064 Aachen<br /><a href="http://www.Sternsinger.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.Sternsinger.de</a></p>]]></content:encoded><category>Fachstelle Ministrantinnenarbeit</category><category>Nachrichten</category><category>Ministranten Diözese</category><category>Startseite</category><category>Pressemitteilungen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-55665</guid><pubDate>Thu, 29 Jun 2023 15:18:36 +0200</pubDate><title>Freiwilligendienste stärken - jetzt Petition unterschreiben!</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/freiwilligendienste-staerken-jetzt-petition-unterschreiben/</link><description>Würzburg / Volkersberg 29.06.2023
Jedes Jahr leisten rund 100.000 junge Menschen einen Freiwilligendienst im In- oder Ausland. Die Struktur der Freiwilligendienste ist durch eine sowohl im Bundeshaushalt 2024 als auch 2025 angekündigte Mittelkürzung bedroht. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Würzburg hat sich auf seiner Diözesanversammlung klar für die Stärkung von Freiwilligendiensten positioniert und ruft zum Mitzeichnen der Petition „Freiwilligendienste stärken“ auf.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Freiwilligendienste stärken die Zivilgesellschaft und wecken das Interesse an lebenslangem Engagement. Freiwillige engagieren sich hier gesellschaftlich, entwickeln sich fachlich weiter, orientieren sich und erfahren Selbstwirksamkeit. Der BDKJ Würzburg will genau das jungen Menschen ermöglichen. Daher ist er selbst Träger des Weltfreiwilligendienstes und bietet darüber hinaus Stellen im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ), Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) und im Bundesfreiwilligendienst (BFD) an. Eine hochwertige fachliche Anleitung und Begleitung der Freiwilligen sowie die zugehörigen Bildungsseminare wie sie der BDKJ leistet, sind aber nur mit entsprechend gesicherter Finanzierung möglich.</p><p>Deshalb fordert der BDKJ Würzburg im Beschluss der Diözesanversammlung eine deutliche Erhöhung der Mittel durch Bund und Bundesländer, denn das gesellschaftliche Potential eines Freiwilligendienstes wird derzeit noch viel zu wenig genutzt: Gerade junge Menschen aus einkommensschwachen Familien haben, trotz Interesse, keine Möglichkeit einen Freiwilligendienst zu leisten. Dieses Problem wird durch Inflation und steigende Lebenshaltungskosten weiter verschärft. Somit wird soziale Ungleichheit im Freiwilligendienst verstärkt. „Durch weitere bereits angekündigte Kürzungen sind wir an einem Scheidepunkt. Gerade vor den Haushaltsverhandlungen stehen wir laut ein für unsere Freiwilligendienste. Es ist nicht glaubwürdig, jungen Menschen mangelndes Engagement vorzuwerfen, aber gleichzeitig die Rahmenbedingungen für solches zu beschneiden.“, unterstreicht Florian Bauer, BDKJ-Diözesanvorsitzender den Versammlungsbeschluss.</p><p>Weiter ruft er dazu auf, die Petition „Freiwilligendienste stärken“ an den Deutschen Bundestag mitzuzeichnen um der Forderung Nachdruck zu verleihen. „Es gilt, jungen Menschen Angebote zu machen, die ihre Bereitschaft zu einem Engagement aufgreifen. Deshalb fordern wir die Freiwilligendienste entsprechend so auszubauen und auszustatten, dass jede*r, die*der einen Freiwilligendienst leisten möchte, dazu auch die Möglichkeit bekommt.“</p><p>Die Petition kann noch bis zum 6. Juli 2023 unter <a href="https://fwd-staerken.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://fwd-staerken.de</a> mitgezeichnet werden.</p>]]></content:encoded><category>BDKJ</category><category>Startseite</category><category>Pressemitteilungen</category><category>Jugendpolitik</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-55643</guid><pubDate>Wed, 28 Jun 2023 16:21:25 +0200</pubDate><title>BDKJ-Diözesanversammlung wählt neuen Vorstand und fordert Beendigung der Jugendarmut</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/bdkj-dioezesanversammlung-waehlt-neuen-vorstand-und-fordert-beendigung-der-jugendarmut/</link><description>Am vergangenen Wochenende tagte die Diözesanversammlung des Bundes der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) in der Diözese Würzburg im Haus Volkersberg. Auf einer lebendigen Versammlung wurden Christoph Hippe als Geistlicher Leiter und Sophia Franz als ehrenamtliche Vorsitzende in den Diözesanvorstand gewählt. Die langjährigen Vorstandsmitglieder Bernhard Lutz, Vanessa Eisert und Lars Vorbeck wurden gebührend verabschiedet.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die überwiegend ehrenamtlichen Delegierten der Jugend- und Regionalverbänden trafen sich vom 23.6. bis 25.6.2023 in der Jugendbildungsstätte Volkersberg, um auf die Arbeit des vergangenen Jahres zurückzublicken und sich für das neue Jahr zu positionieren. Ein Schwerpunkt lag dabei auf einer stärkeren Beteiligung und finanziellen Sicherheit von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von ihrem sozioökonomischen Ausgangslage.</p><p>Vor dem Hintergrund, dass etwa ein Viertel der 18- bis 25-jährigen in Deutschland armutsgefährdet ist, fasste die Versammlung einstimmig den Beschluss Jugendarmut jetzt beenden. „Jugendliche, die von Armut betroffen sind, sind in ihrer Entwicklung zu selbstständigen Erwachsenen stark negativ beeinflusst. Armut schränkt die Teilhabe in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ein und ist zudem eine massive psychische Belastung für die Betroffenen. Es gibt eine Vielzahl von Lösungsmöglichkeiten, um Jugendarmut zu bekämpfen. Dazu gehört eine angemessene Vergütung von Ausbildung, Praktika und Freiwilligendiensten, die digitale Ausstattung von Jugendlichen und die Anerkennung von verschiedenen Formen der Erwerbsarbeit. Dafür setzen wir uns in Kirche, Politik und Gesellschaft ein“, fasst Judith Wünn die Kernpunkte des Beschlusses zusammen. Darüber hinaus nimmt der BDKJ-Diözesanverband gemeinsam mit seinen Verbänden sowie den Strukturen der kirchlichen Jugendarbeit die von Armut betroffenen Jugendlichen in ihren Angeboten bewusst in den Blick.</p><p>Auch mit den Beschlüssen zur Stärkung von Freiwilligendiensten und Mehr Demokratie wagen! Für (mehr) gelebte Demokratie macht sich der BDKJ Würzburg für Kinder und Jugendliche stark. „Wir müssen allen Menschen so früh wie möglich eine echte Beteiligung an der Demokratie ermöglichen. Die Stimmen von Kindern und Jugendlichen und ihre Wünsche für die zukünftige Gestaltung der Gesellschaft müssen stärker in den Blick genommen werden.“, kommentiert Florian Bauer den Beschluss und ruft zur Unterstützung des Volksbegehrens Vote16 auf. Domkapitular Albin Krämer, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, ermutigte die Delegierten weiterhin vehement einen Raum für die Jugend auch in der Kirche einzufordern.</p><p>Bei den Vorstandswahlen am Samstagnachmittag wählte die Versammlung Christoph Hippe (Würzburg) als neuer Geistlicher Leiter des BDKJ. Die Arbeit des BDKJ kennt er bereits aus seiner aktuellen Tätigkeit als Diözesankurat der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG). Auch Sophia Franz (Hausen), Mitglied der Kolpingjugend, wurde einstimmig als neue ehrenamtliche Vorsitzende von der Versammlung gewählt.&nbsp;</p><p>Am Samstagabend kamen zur emotionalen Abschiedsfeier von Bernhard Lutz (Hammelburg), Vanessa Eisert (Aschaffenburg) und Lars Vorbeck (Haibach), viele Weggefährt*innen, Familie, Freund*innen, Arbeitskolleg*innen, um ihnen für ihr großartiges und außergewöhnliches Engagement in der jugendpolitischen Verbandsarbeit zu danken. Mit vielen Beiträgen würdigten die Vertreter*innen der Verbände ihren unerschöpflichen Einsatz für Kinder und Jugendliche in den vergangenen Jahren. Als Anerkennung und Dank dafür bekamen Bernhard Lutz und Lars Vorbeck das BDKJ-Ehrenkreuz in Silber und Vanessa Eisert von Stefan Ottersbach, Bundespräses des BDKJ, das Ehrenkreuz in Gold verliehen.</p>]]></content:encoded><category>Startseite</category><category>Pressemitteilungen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-54049</guid><pubDate>Fri, 20 Jan 2023 10:27:00 +0100</pubDate><title>Der erste Schnee, Fertiggerichte und die Reise nach Jerusalem</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/der-erste-schnee-fertiggerichte-und-die-reise-nach-jerusalem-1/</link><description>Erick Mpangala aus Tansania absolviert einen Freiwilligendienst in der Diözese Würzburg - „Hier in Deutschland zu sein, ist einer der größten Erfolge meines Lebens“</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Volkersberg&nbsp;</strong>(POW) Im Café der Jugendbildungsstätte Volkersberg sitzt ein junger Mann an einem Tisch und wartet. Eine der Eigenschaften, die sich Erick Mpangala (28) in seinem Freiwilligendienst angewöhnt hat, ist die klischeebehaftete deutsche Pünktlichkeit. Der Tansanier hat kurz rasierte Haare, einen Dreitagebart und trägt eine Arbeitsjacke mit der Aufschrift „Haustechnik“. Er spricht ein bisschen Deutsch. Sein meistbenutztes Wort im Gespräch ist „richtig“, dazu grinst er breit. Dennoch sei es ihm lieber, sich auf Englisch zu unterhalten.</p><p>Mpangala ist seit Mai 2022 in der Diözese Würzburg angestellt. Ein Priester aus der Diözese Mbinga in Tansania habe ihn vorgeschlagen, als die Diözese Würzburg Freiwillige aus Tansania suchte. Der Priester habe ihn in sein Büro eingeladen und ihm eröffnet, dass er die Chance habe, ein Auslandsjahr in Deutschland zu machen. „Es war fantastisch. Ich kann das gar nicht in Worte fassen“, beschreibt Mpangala seine Reaktion auf den Vorschlag. In diesem Moment schwirrte ihm eine Erinnerung aus Kindertagen im Kopf herum. Als er noch im Kindergarten war, hätten Deutsche ihr Dorf besucht, ihnen Spielzeuge geschenkt und mit den Kindern Ausflüge an den Strand gemacht. So verband er schon früh positive Erinnerungen mit Deutschland. Mpangala sagte sofort zu.</p><p>Vor seiner Reise nach Deutschland absolvierte er ein viertägiges Vorbereitungsseminar in Tansania. Dann machte er den ersten Flug seines Lebens. Über Doha (Katar) flog er zusammen mit einer anderen Freiwilligen aus Tansania nach Frankfurt am Main. Dort holte sie Miriam Halbig ab. Sie koordiniert die „weltwärts“-Freiwilligendienste aus Tansania in Würzburg. Mpangala hatte in Würzburg ein weiteres Vorbereitungsseminar. In den Seminaren hat er Deutsch gelernt. Er findet die Sprache schwierig, da sie vom System anders ist als Englisch und Suaheli.</p><p>Nach den Vorbereitungsseminaren ging es für Mpangala in seine Einsatzstelle. Neun Monate arbeitet er inzwischen in der Jugendbildungsstätte Volkersberg. Dort wird er in verschiedenen Bereichen eingesetzt. Zusammen mit seinem Chef Thomas Fuchs kümmert sich Mpangala um die Technik in den Seminarräumen und bereitet die Räume für Veranstaltungen vor. Er füllt die Getränkemaschinen im Haus auf, bringt den Müll raus, mäht den Rasen und repariert unter anderem Tore und blockierende Türen. Außerdem arbeitet er mit Kindern, die Zeit auf dem Volkersberg verbringen. Sie spielen Fußball oder gehen in den nahegelegenen Wald. Von den Kindern lernt er auch neue Spiele kennen, wie zum Beispiel die Reise nach Jerusalem. Des Weiteren arbeitet der Freiwillige in der Küche mit und spült das Geschirr.</p><p>Im Sommer hat er an einem Zirkusprojekt für Schulklassen ab der vierten Jahrgangsstufe der Jugendbildungsstätte mitgearbeitet. Er beginnt zu strahlen, als er von diesem Projekt erzählt. Die Schulkinder übten auf dem Volkersberg vier Tage lang für eine Zirkusshow, die dem Publikum aus Eltern und Freunden am fünften Tag vorgeführt wurde. Mpangala war als Anleiter mit dabei und erklärte den Kindern zum Beispiel das Diabolo. Das ist ein Spielzeug, das man mit einem Seil in Rotation versetzt. Bald kann man damit erste Tricks versuchen, wie es hochzuwerfen und mit der Schnur wieder aufzufangen. „Es macht mir Spaß, hier zu sein. Es ist ein schöner Ort, mit tollen Menschen und einfachen Aufgaben“, fasst Mpangala zusammen.</p><p>So bleibt noch genügend Energie, um am Abend seinen Hobbys nachzugehen. Seine deutschen Lieblingswörter sind nämlich „fertig“ und „Feierabend“. Mpangala arbeitet in seiner Freizeit an einem Buch über sich. Er möchte den Menschen in Tansania damit Mut machen, ihre Träume und Ziele trotz wirtschaftlicher Probleme zu verfolgen. „Hier in Deutschland zu sein, ist einer der größten Erfolge meines Lebens“, erzählt Mpangala. Er möchte anderen zeigen, was sein Erfolgsgeheimnis ist. Obwohl das Buch noch nicht fertig ist, verrät er das schon: „Die Menschen sollten auf Gott vertrauen. Er kann jedem helfen, wenn man ihn nur bittet.“ So habe er es nach Deutschland geschafft. „Es ist für mich immer noch ein Wunder, hier zu sein“, beschreibt Mpangala. Außerdem liest er viel, spielt Fußball oder fährt mit dem Fahrrad zum Einkaufen ins Dorf.</p><p>Mit seiner Familie und seinen Freunden hat er an den Wochenenden über WhatsApp Kontakt. Heimweh spüre er nicht. In seiner Studienzeit habe er drei Jahre lang nur über das Handy mit seiner Familie kommuniziert, was seien da schon zehn Monate. Auch mit den anderen zwei Freiwilligen aus Tansania chattet oder telefoniert er viel. Diese sind in Würzburg und Mömlingen eingesetzt. Ab und zu unternehmen sie auch etwas in Würzburg. So waren sie zum Beispiel neulich „shoppen“. Mpangala faszinieren dabei vor allem die Fertiggerichte. „In unserem Land holen wir uns das Essen aus der Natur, bringen es in die Küche, kochen es und essen es. Hier kann man essen, ohne zu kochen.“ Auch das Konzept eines Supermarktes findet der Freiwillige spannend.</p><p>Viel beeindruckender als ein Fertiggericht war für Mpangala allerdings der erste Schnee. „Das war fantastisch. Ein unvergesslicher Moment in meinem Leben.“ In Tansania hat er Lehramt auf die Fächer Englisch und Geographie studiert. Nun konnte er als Geograph das erste Mal in seinem Leben Schnee anfassen. Seinen Schülerinnen und Schülern kann er später Bilder von sich selbst im Schnee zeigen. Mit zurück nach Tansania nimmt Mpangala nicht nur Fotos, sondern auch Eigenschaften. Dass er pünktlich ist, war schon zu bemerken. „Ich finde es toll, dass die Menschen hier so verlässlich sind“, erklärt Mpangala. Das möchte er später in seinen Unterricht übernehmen. Außerdem bewundert er, „wie ernst die Leute ihre Arbeit nehmen“. Sein Chef habe ihm hier einiges beigebracht: „Erick, wenn du im Urlaub bist, bist du im Urlaub. Wenn du in der Arbeit bist, bist du in der Arbeit.“ Ein weiterer Punkt ist für Mpangala die Disziplin. In der Jugendbildungsstätte gibt es die Regel, kein Handy bei der Arbeit zu nutzen, daran hält sich jeder. Außerdem finde er den Umgangston angenehm, dass Kritik immer verständnisvoll und freundlich geäußert werde.</p><p>Am 27. Februar reist er zurück nach Mbinga. Daheim angekommen möchte er sich bei der Regierung auf eine Stelle als Lehrer bewerben. Bis das klappt, plant er, in der Fischerei zu arbeiten. Oft bedanke er sich bei Gott, hier zu sein. Er wünscht sich, dass der Kontakt mit den Menschen, die er in seinem Freiwilligendienst kennengelernt hat, für immer hält. Nach dem Besuch der Deutschen in Mbinga sei es sein Wunsch gewesen, einen weißen Freund zu finden. Nun sagt er, habe er eine weiße Familie gefunden. Das Team der Jugendbildungsstätte? „Das ist richtig“, sagt Mpangala lächelnd auf Deutsch und hebt einen Daumen nach oben.</p><p><em>Vincent Poschenrieder (POW)</em></p><p>(0423/0094; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong>&nbsp;Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>! Kategorien für alle (verteilen ins ganzen System)</category><category>BDKJ</category><category>Startseite</category><category>Pressemitteilungen</category><category>Weltfreiwilligendienst</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-53565</guid><pubDate>Wed, 07 Dec 2022 17:21:59 +0100</pubDate><title>Katholische Jugend überrascht vom Verkauf des Jugendhaus St. Kilian in Miltenberg </title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/katholische-jugend-ueberrascht-vom-verkauf-des-jugendhaus-st-kilian-in-miltenberg/</link><description>Würzburg/Miltenberg, 07. Dezember.
Der Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) im Diözesanverband Würzburg zeigt sich überrascht über den Verkauf des Jugendhauses in Miltenberg und kritisiert das intransparente Vorgehen.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Nicht erst seit dem Beschluss „Jugend(t)räume erhalten“ setzt sich der BDKJ Würzburg dafür ein, jungen Menschen Räume für Entfaltung und außerschulische Bildung zur Verfügung zu stellen. Unter anderem forderte die Diözesanversammlung 2020 in diesem Beschluss den Erhalt des Jugendhauses St. Kilian in Miltenberg sowie eine bauliche und inhaltliche Weiterentwicklung des Jugendhauses und seiner Angebote.&nbsp;</p><p><strong>Zukunft wirklich auf solidem Fundament?</strong><br />Heute wurde der BDKJ Würzburg von der Entscheidung des Bistums Würzburg zum Verkauf des Jugendhauses Miltenberg St. Kilian überrascht: „Wir als BDKJ-Diözesanvorstand begrüßen, dass kurzfristig in und um das Jugendhaus St. Kilian Jugendarbeit weiter stattfinden kann“, nimmt Florian Bauer BDKJ-Diözesanvorsitzender Stellung. „Jedoch stellt für uns ein Mietvertrag über 10 Jahre keine solides Fundament für Jugendarbeit dar, sondern verlagert die Diskussion um Räume und Angebote für junge Menschen am Untermain nur in die Zukunft.“&nbsp;</p><p>Dies hat nicht zuletzt die Schließung des Schullandheims Thüringer Hütte im vergangenen Jahr gezeigt. Eine zukunftssichere Lösung im Sinne von Kindern und Jugendlichen würde nach Ansicht des BDKJ ein Weiterbetrieb des Jugendhauses im Eigentum der Diözese Würzburg darstellen, mit welchem der Einfluss auf jugendarbeitsrelevante Baumaßnahmen gesichert wäre.</p><p><strong>Schlechte Informationspolitik der Bistumsleitung</strong><br />Darüber hinaus kritisiert der BDKJ-Diözesanvorstand das Vorgehen der Bistumsleitung beim Verkauf des Jugendhauses.<br />Der BDKJ als Dachverband der katholischen Jugendverbände und damit als Stimme der Jugend war weder in den Verkaufsprozess eingebunden noch darüber informiert. Somit konnten die Meinungen, Erfahrungen und Bedürfnisse der vom Verkauf betroffenen Jugendarbeitsgruppen nicht in den Entscheidungsprozess einfließen.</p>]]></content:encoded><category>Startseite</category><category>Pressemitteilungen</category><category>Jugendpolitik</category><category>Glaube, Kirche, Spiritualität</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-53208</guid><pubDate>Mon, 14 Nov 2022 18:43:51 +0100</pubDate><title>Auszeichnung für kreative Jugendarbeit</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/auszeichnung-fuer-kreative-jugendarbeit-1/</link><description>Stiftung „Jugend ist Zukunft“ vergibt Bischof-Stangl-Preis für kontinuierliche kirchliche Jugendarbeit – KjG Wonfurt, Pfarrjugend zur Heiligen Familie in Würzburg und Stamm Wolfskeel der DPSG ausgezeichnet – Sonderpreis für KLJB Zeltlager Bad Kissingen – Silberne BDKJ-Ehrenkreuze für Michaela Brönner, Annette Dürr und Lukas Greubel</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg&nbsp;</strong>(POW) Spontanen Gesang haben Mitglieder der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) Wonfurt am Samstag, 12. November, auf der Bühne im Festsaal des Würzburger Juliusspitals angestimmt. Ihr Gruppenlied endete mit den Wörtern: „... ja, das ist die KjG Wonfurt!“ Mit ihrer Song-Einlage feierten die Jugendlichen die Vergabe des Bischof-Stangl-Preises an ihre Gemeinschaft. Der Preis des Diözesanverbands des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) wurde zum siebten Mal vergeben. Die KjG Wonfurt (Dekanat Haßberge) wurde in der Kategorie „politisch“ ausgezeichnet. Der Preis in der Kategorie „aktiv“ ging an die Pfarrjugend zur Heiligen Familie in Würzburg. In der Kategorie „katholisch“ gewann der Stamm Wolfskeel der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) in Würzburg.</p><p>Mit dem Bischof-Stangl-Preis würdigt der BDKJ-Diözesanverband seit 2011 das kontinuierliche ehrenamtliche Engagement junger Leute in der Kirche. Das Kuratorium der BDKJ-Stiftung „Jugend ist Zukunft“ vergibt den Preis in den Kategorien „katholisch“, „politisch“ und „aktiv“. Dotiert ist er mit jeweils 300 Euro. Namensgeber ist der Würzburger Bischof Josef Stangl (1907-1979), der von 1961 bis 1970 Jugendreferent der Deutschen Bischofskonferenz war.</p><p>In ihrer Laudatio auf den Stamm Wolfskeel hob BDKJ-Diözesanvorsitzende Judith Wünn hervor, dass dieser während der gesamten Coronapandemie seine Aktivitäten weitergeführt habe. Die Leiterrunde habe zum Beispiel Bastelmaterial und „Zeltlager-daheim-Pakete“ verteilt. „Ihr lebt gemeinsam Euren Glauben, feiert Gottesdienste und Spiri-Impulse und setzt Euch für andere ein“, lobte Wünn. Schirmherr des Preises in der Kategorie „katholisch“ war Bischof Dr. Franz Jung. In seinem Grußwort blickte er auf die Coronapandemie zurück. „Viele haben mit viel Kreativität und Phantasie die Herausforderung angenommen“, sagte er und bekräftigte: „Danke dafür!“ In der kirchlichen Jugendarbeit gehe es nicht um Frömmigkeit um ihrer selbst willen, sondern um das Verwirklichen einer Vision. „Wer glaubt, glaubt, dass diese Welt veränderbar ist“, unterstrich der Bischof. Besonders freue er sich über gemeinsame Aktionen von Jugendlichen und älteren Menschen.</p><p>In Wonfurt organisiert die KjG den Seniorentreff, wie BDKJ-Diözesanvorsitzender Lars Vorbeck in seiner Laudatio anführte. „Vereinsamung im Alter ist eine Entwicklung, die auch von der Politik als Problem erkannt wurde“, stellte er fest und bescheinigte den aktiven KjG-lern: „Ihr geht voran!“ Darüber hinaus sammle die Verbandsjugend in Wonfurt Geld für soziale Anliegen, etwa für Menschen aus der Ukraine oder für eine Kinderkrebsstation. Schirmherrin des Preises in der Kategorie „politisch“ war Landtagsabgeordnete Kerstin Celina von Bündnis 90/Die Grünen. Politisch zu handeln sei für Jugendliche immer schwierig, bekundete sie, ob sie nun über den Umgang mit der Fußball-WM in Katar entscheiden müssten oder über die Organisation eines Christopher Street Day. Insofern sei die Kategorie „politisch“ aus ihrer Sicht die schwierigste, hob Celina hervor.</p><p>Die Laudatio auf die Pfarrjugend zur Heiligen Familie in Würzburg hielt der Geistliche Leiter des BDKJ-Diözesanverbands, Bernhard Lutz. Die Pfarrjugend organisiere thematische Gruppenstunden zum Thema Mobbing oder respektvollen Umgang, lobte Lutz. Jedes Jahr gebe es ein Zeltlager für rund 80&nbsp;Personen, bei dem sieben Tage fernab von den Eltern naturnah gelebt werde. Den anstrengenden Coronalltag hätten die Leiterinnen und Leiter den Kindern und Jugendlichen erleichtert, indem sie zu Spielen mit Abstand und Hygienekonzept einluden. Schirmherr des Preises in der Kategorie „aktiv“ war Landtagsabgeordneter Florian Siekmann von Bündnis 90/Die Grünen. Er dankte dem BDKJ dafür, dass Jugendliche in den Verbänden Erfahrungen der Selbstermächtigung und Selbstständigkeit sammeln können.</p><p>Einen Sonderpreis, der ebenfalls mit 300 Euro dotiert war, vergab das Stiftungskuratorium an die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) Zeltlager Bad Kissingen. Die Gründe nannte BDKJ-Diözesanvorsitzender Florian Bauer in seiner Laudatio. Seit 1975 organisiere die KLJB Bad Kissingen ein Zeltlager, an dem bis zu 140 Personen aus dem ganzen Landkreis teilnehmen. Die Teamergruppe bestehe aus Angehörigen unterschiedlicher Altersstufen. „Diesen orts- und generationenübergreifenden Gedanken möchten wir explizit hervorheben“, betonte Bauer.</p><p><em><strong>Silberne Ehrenkreuze für Michaela Brönner, Annette Dürr und Lukas Greubel</strong></em></p><p>Silberne Ehrenkreuze des BDKJ-Diözesanverbands erhielten an diesem Abend drei Personen: die aus der Diözese Würzburg stammende Bundesleiterin der Kolpingjugend, Michaela Brönner, die frühere Vorsitzende des BDKJ-Regionalverbands Kitzingen, Annette Dürr, sowie Jugendseelsorger Lukas Greubel. „Gemeinsam haben diese Personen fast alle Ämter im BDKJ für mindestens eine Amtszeit besetzt“, bekundete BDKJ-Diözesanvorsitzende Vanessa Eisert. Geistlicher Leiter Lutz ergänzte: „Es gab auch wahrscheinlich keine Arbeitsgruppe, in der nicht mindestens eine dieser Personen in den vergangenen Jahren mitgearbeitet hat.“</p><p>Insgesamt hatte es 16 Bewerbergruppen für den Bischof-Stangl-Preis gegeben. Sie alle erhielten Präsenttaschen mit Süßigkeiten, Kerzen und Gutscheinen für Selbstversorgerhäuser. Die Preisverleihung moderierten BDKJ-Diözesanvorsitzende Eisert und Katharina Ziegler, Mitglied des Stiftungskuratoriums „Jugend ist Zukunft“. Unter den rund 130 Gästen befanden sich Annika Herzog und Stephan Schwab von der kja-Leitung, weitere Mitarbeitende der Kirchlichen Jugendarbeit (kja) und des Bischöflichen Ordinariats sowie zwei Nichten von Bischof Josef Stangl, Dr. Maria Knauer und Dr. Margarete Walcher. Musikalische Beiträge steuerte die Band „Sanderrauschen“ bei. Der Abend klang gesellig mit Fotoaufnahmen, Gesprächen, Häppchen und Getränken aus.</p><p class="text-right">ub (Würzburger katholisches Sonntagsblatt)</p>]]></content:encoded><category>kja Diözese Würzburg</category><category>Startseite</category><category>Pressemitteilungen</category><category>Stiftung Jugend ist Zukunft</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-52671</guid><pubDate>Tue, 27 Sep 2022 14:51:51 +0200</pubDate><title>Stiftung „Jugend ist Zukunft“ nimmt Vorschläge für den Bischof-Stangl-Preis entgegen </title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/stiftung-jugend-ist-zukunft-nimmt-vorschlaege-fuer-den-bischof-stangl-preis-entgegen/</link><description>Verleihung des Bischof-Stangl-Preises am 12. November, Einsendeschluss für Bewerbungen am 23. Oktober  </description><enclosure url="https://www.bdkj-wuerzburg.de/fileadmin/_processed_/2/a/csm_IMG_5781_ca63e2587c.jpg" length="886250" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Würzburg, 27. September.</p><p>Die Stiftung „Jugend ist Zukunft“ des BDKJ-Diözesanverbandes Würzburg verleiht am 12. November 2022 erneut den Bischof-Stangl-Preis für kontinuierliche kirchliche Jugendarbeit. Der Preis wird vom Kuratorium der Stiftung in den drei Kategorien „katholisch“, „politisch“, „aktiv“ in Höhe von je 300 € verliehen.</p><p>Bewerben können sich alle Gruppen und Verbände in der kirchlichen Jugendarbeit der Diözese Würzburg, unabhängig auf welcher Ebene (von Orts- bis Diözesanebene) sie tätig sind. Gruppen können sich selbst bewerben oder vorgeschlagen werden.</p><p>Bewerbungen und Vorschläge können in Form eines kurzen Berichtes (ca. 1,5 Seiten), in dem vorgestellt wird, was an kontinuierlicher kirchlicher Jugendarbeit geleistet wird sowie einer kurzen, kreativen Präsentation (z.B. Bilderpräsentation, kurzer Film, Podcast usw.) abgegeben werden.</p><p>Die Bewerbungsunterlagen sind mit Postadresse und Kontaktdaten an das Kuratorium der Stiftung „Jugend ist Zukunft“ zu schicken (info@jugend-ist-zukunft.com). Der Einsendeschluss für Bewerbungen ist am 23. Oktober 2022.</p><p>„In Zeiten von Homeschooling und Kontaktbeschränkungen hat Jugendarbeit einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung von Jugendlichen geleistet“, betont Judith Wünn, BDKJ Diözesanvorsitzende. „Gerade für Kinder und Jugendliche ist der Austausch mit anderen jungen Menschen essenziell wichtig, doch brachen viele wichtige Kontakte in den zwei Jahren Pandemie weg. Deshalb möchten wir insbesondere auch Gruppen auszeichnen, die in der Coronapandemie hochwertige Jugendarbeit geleistet haben und so jungen Menschen Räume für gemeinsame Erlebnisse geschaffen haben.&quot;</p><p>Bischof Josef Stangl war während der Würzburger Synode Bischof von Würzburg. Im Jahr 1975 wurden im Rahmen der Würzburger Synode die „Ziele und Aufgaben kirchlicher Jugendarbeit“ verabschiedet. Bischof Stangl hat sich für die Ziele und Aufgaben kirchlicher Jugendarbeit stark gemacht. Bis zum heutigen Tag haben diese Beschlüsse Gültigkeit für die Jugendarbeit vor Ort, in der Pfarrei, auf Landkreis- und Diözesanebene.</p>]]></content:encoded><category>Startseite</category><category>Pressemitteilungen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-51868</guid><pubDate>Wed, 29 Jun 2022 12:14:30 +0200</pubDate><title>BDKJ-Diözesanversammlung beschließt Selbstverpflichtung zur Klimaneutralität</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/bdkj-dioezesanversammlung-beschliesst-selbstverpflichtung-zur-klimaneutralitaet/</link><description>Judith Wünn und Florian Bauer als neue Diözesanvorsitzende gewählt, Wiederwahl von Bernhard Lutz als Geistlicher Leiter</description><content:encoded><![CDATA[<p>Würzburg / Miltenberg/ Erlenbach / Goldbach 27.06.2022<br />Am vergangenen Wochenende tagte die Diözesanversammlung des Bundes der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Würzburg in Miltenberg. Auf einer lebendigen Versammlung wurden Bernhard Lutz, Judith Wünn und Florian Bauer als hauptamtliche Diözesanvorsitzende von der Versammlung gewählt.&nbsp;</p><p>Von Freitag, 24.06 bis Sonntag, 26.06 trafen sich 49 Delegierte aus insgesamt 9 Jugend- und 9 Regionalverbände im Jugendhaus St. Kilian. Die überwiegend ehrenamtlichen Delegierten blickten zurück auf das vergangene Jahr, das trotz den Einschränkungen für die Jugend(verbands)arbeit geprägt war von dem vielfältigen Engagement für eine solidarische und bunte Gesellschaft, wie bspw. dem Vielfaltsfest im Kilianeum.&nbsp;</p><p>In dem Beschluss zur Klimagerechtigkeit entschied die Versammlung, dass bis spätestens 2030 alle Aktivitäten klimaneutral durchgeführt werden und schloss sich damit dem Beschluss „Klimagerechtigkeit jetzt! Wir fordern globale Gerechtigkeit“ der BDKJ-Hauptversammlung an. „Damit übernehmen wir als Diözesanverband konkret Verantwortung, um die Klimakrise zu bekämpfen und unseren Beitrag für den Erhalt der Ressourcen zu leisten. Die Klimakrise wird insbesondere verursacht im Globalen Norden und hat Auswirkungen auf die Menschen im Globalen Süden. Damit ist eine eindeutige Positionierung und nachhaltiges Handeln auch eine Frage der globalen Gerechtigkeit“, kommentiert Sebastian Dietz, BDKJ-Diözesanvorsitzender, den Beschluss.</p><p>Die Versammlung beschloss ebenso die Einrichtung einer AG Jugendspiritualität um bestehende jugendspirituelle Angebote zu vernetzen und neue zu initiieren. „Als katholische Jugendverbände gehört Spiritualität zu unserer Identität. Wir möchten Angebote entwickeln, die es jungen Menschen ermöglichen, ihre eigene Spiritualität zu entdecken und miteinander über ihren Glauben in den Austausch zu kommen.“, sagt Bernhard Lutz, Geistlicher Leiter des BDKJ-Diözesanverbandes.</p><p>Bei den Vorstandswahlen wurde Bernhard Lutz (Hammelburg) als Geistlicher Leiter in seinem Amt bestätigt. Judith Wünn (Goldbach) und Florian Bauer (Erlenbach) wurden erstmalig in den Diözesanvorstand gewählt und können nun beide ab September ihre langjährigen Erfahrungen als Mitglieder der KjG-Diözesanleitung in ihre Arbeit einbringen. Nach insgesamt sechs bzw. sieben Jahren Amtszeit wurden die Diözesanvorsitzenden Christina Lömmer und Sebastian Dietz am Samstagabend gebührend verabschiedet. Auch BDKJ-Bundesvorsitzender Gregor Podschun und BDKJ-Landesvorsitzende Sarah Lehner drückten bei der Verabschiedung ihre Wertschätzung für ihren Einsatz aus. Als Dank für ihr Engagement und ihren unerschöpfliche Einsatz für Kinder und Jugendliche bekam Christina Lömmer das BDKJ-Ehrenkreuz in Silber und Sebastian Dietz das BDKJ-Ehrenkreuz in Gold verliehen. In einer emotionalen Rede erinnerten sich die beiden an ihre eigenen Wurzeln in der jugendpolitischen Verbandsarbeit und dankten allen, die sie auf diesem Weg geprägt und mit ihnen zusammengearbeitet haben. &nbsp;</p><p>Zu Gast war während der Versammlung Bischof Dr. Franz Jung, der sich mit den Delegierten über ihre Arbeit und ihren Einsatz für Kinder und Jugendliche austauschte. Domkapitular Albin Krämer, Leitung der Hauptabteilung Seelsorge, verbrachte den Samstag auf der Diözesanversammlung und feierte am Abend den Gottesdienst mit den Delegierten. Christian Sauer, Vorstandsmitglied des Diözesanrates, ermutigte die Delegierten, sich weiter für die Stimmen von Kindern und Jugendlichen im Kirche, Gesellschaft und Politik zu engagieren. Berthold Rüth, MdL, dankte den Delegierten für ihr Engagement auch während der schweren Coronaphase und ermutigte sie, sich auch in den kommenden schweren Tagen für Demokratie und gesellschaftliches Engagement einzusetzen.</p>]]></content:encoded><category>Startseite</category><category>Pressemitteilungen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-50245</guid><pubDate>Tue, 08 Feb 2022 10:53:09 +0100</pubDate><title>next step - mit dir. mit Gott. mit anderen.</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/next-step-mit-dir-mit-gott-mit-anderen/</link><description>BDKJ, KjG und KLJB Würzburg bieten einen Ausbildungskurs für Ehrenamtliche an</description><content:encoded><![CDATA[<p>Würzburg, 08. Februar.&nbsp;<br />Die Katholische junge Gemeinde (KjG) und die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) bieten zusammen mit dem Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) im Diözesanverband Würzburg im Frühjahr 2022 eine Fortbildung für alle an, die in ihrem Glauben einen Schritt weiter kommen wollen. Der Kurs richtet sich an junge Menschen ab 18 Jahren, die über die eigene Spiritualität nachdenken und mit anderen über Gott und die Welt ins Gespräch kommen wollen und findet an zwei Wochenenden statt.&nbsp;<br />Neben dem Kennenlernen einer großen Vielfalt, wie sich junge Menschen auf die Suche nach Gott und nach ihrem Platz im Leben machen, bereitet dieser Kurs auch darauf vor, junge Menschen kompetent auf ihrem Glaubens- und Lebensweg zu begleiten. Dieser Kurs qualifiziert außerdem für das Amt der Geistlichen Leitung in einem Jugendverband.&nbsp;<br />Ein*e Geistliche*r Leiter*in in der Jugend(verbands)arbeit begleitet und unterstützt junge Menschen bei ihren Aktivitäten. Dabei ist er*sie gemeinsam mit den Jugendlichen verantwortlich für religiöse Inhalte. Er*sie wird von ihnen sowie ihren Gruppen und Teams gewählt.</p><p>Ganz bewusst werden mit dem Kurs junge Menschen angesprochen, die bereits selbst in der Jugend(verbands)arbeit aktiv sind und so Lebenswelten und Spiritualität von Jugendlichen selbst erfahren haben. „Gerade in größer werdenden pastoralen Strukturen sind Jugendverbände eine große Chance, denn sie sind Erfahrungsorte des Glaubens und machen Kirche erlebbar.“ erklärt Bernhard Lutz, Geistlicher Leiter des BDKJ Würzburg.&nbsp;</p><p>Die Wochenenden finden vom 25.-27.03.2022 im Kilianeum in Würzburg und vom 06.-08.05.2022 im Jugendhaus St. Kilian in Miltenberg statt. Der Kurs wird geleitet von Andreas Kees (Geistlicher Leiter der KjG) und Florian Meier (Diözesanlandjugendseelsorger) zusammen mit einem ehrenamtlichen Team.&nbsp;</p><p>Das Anmeldeformular gibt es im Internet unter <a href="https://www.bdkj-wuerzburg.de/themen/glaube-kirche-spiritualitaet/ausbildungskurs-geistliche-leitung/">www.bdkj-wuerzburg.de/nextstep</a>. Anmeldungen sind bis zum 01. März möglich.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>kja Diözese Würzburg</category><category>Startseite</category><category>Pressemitteilungen</category><category>AK Geistliche Leitung</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-50159</guid><pubDate>Wed, 02 Feb 2022 10:40:54 +0100</pubDate><title>Junge Menschen im Bistum Würzburg erwarten Veränderungen in der Katholischen Kirche</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/junge-menschen-im-bistum-wuerzburg-erwarten-veraenderungen-in-der-katholischen-kirche/</link><description>Würzburger Diözesanvorstand des Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Gespräch mit Mitgliedern des Synodalen Wegs und in Erwartung von Veränderung der Kirche</description><content:encoded><![CDATA[<p>Würzburg, 01.02.2022<br />Eine Kirche, die Anknüpfungspunkte zum Leben bietet, vor allem dem junger Menschen - dafür setzt sich der BDKJ schon seit vielen Jahren ein. So wie sich Kirche im Moment zeigt, ist sie das nicht. „Diskriminierendes Arbeits- und Kirchenrecht, zu wenig konkrete Handlungen und fehlende persönliche Übernahme von Verantwortung bei der Aufarbeitung des Missbrauchsskandals,&nbsp; oder die konzentrierte Macht für geweihte Männer und damit zu wenig Geschlechtergerechtigkeit: das ist so weit weg von der Lebensrealität junger Menschen wie der Himmel von der Erde“ drückt Christina Lömmer, BDKJ-Diözesanvorsitzende, den längst überfälligen Reformbedarf der Kirche aus. Und trotzdem gibt es nach wie vor junge Menschen, die sich in katholischen Jugendverbänden engagieren, diese Missstände immer wieder benennen und ihre Vorschläge für Verbesserungen einbringen. So gibt es etwa eine ganze Reihe an demokratischen Beschlüssen der Jugendverbandsvertreter*innen im Bistum Würzburg aus den letzten Jahren z.B. zum Priestertum (2020), zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare (2021) oder zur Stellung der Jugendarbeit im Bistum (2017).</p><p>Daher ist es nur konsequent, wenn sich der BDKJ mit diesen Positionen in den synodalen Weg einbringt und mit den Synodalmitgliedern Kontakt hält. Denn hier besteht die Möglichkeit, etwas zu bewegen und zu verändern. Dass das notwendig ist, sieht auch Weihbischof Ulrich Boom so, wie er in einem Gespräch mit dem BDKJ-Diözesanvorstand klar gemacht hat: &quot;Wir wissen schon lange, was in Bezug auf Veränderungen in der Kirche zu tun ist, aber wir haben es noch nie so konkret formuliert.&quot; Im Rahmen einer Videokonferenz haben sich der Weihbischof und der BDKJ-Diözesanvorstand über die Themen, die auf der Synodalversammlung am kommenden Wochenende besprochen werden, ausgetauscht. Christina Lömmer machte dabei deutlich, dass als Konsequenz aus der MHG-Studie diese wissenschaftlichen Erkenntnisse über strukturell begünstigen Missbrauch der Maßstab für die Ergebnisse des synodalen Weges sein müssen. &quot;Eine Art MHG-Brille wird in der Diskussion der Texte des Synodalen Weges aufgesetzt.“ berichtete Weihbischof Ulrich Boom aus den vergangenen Gesprächen und ergänzte: „Aber die Frage ist, ob das die einzige Brille ist. Vielleicht muss es vielmehr eine Brille der Demut sein.&quot;</p><p>Auch Marcus Schuck aus dem Bistum Würzburg unterstreicht die Bedeutung der Studie, ist sie doch der Grund für seine Mitarbeit als Vertreter des Bundesverbandes der Pastoralreferent*innen im Synodalen Weg: „Reformen brauchen wir dringend, damit sexualisierte Gewalt und Machtmissbrauch in der Kirche möglichst nicht mehr vorkommt. Dazu reichen kosmetische Maßnahmen nicht aus, sondern es geht um eine Veränderung des Systems.“ Auch er ist in Kontakt mit dem BDKJ-Diözesanvorstand</p><p>Im Austausch ist man sich einig, dass das zentrale Thema Macht und Gewaltenteilung nicht nur in den diözesanen Strukturen betrachtet werden darf, sondern auf allen Ebenen des kirchlichen Lebens. Weihbischof Ulrich Boom sagt dazu, dass Synodalität immer der Weg der Kirche sein muss, also diese Form des Miteinanders auch weiterhin gefragt sein wird und wir uns schon jetzt die Frage stellen müssen, wie synodal wir auch in unseren Pastoralen Räumen unterwegs sind.<br />Ein gutes Beispiel wie das gelingen kann sind die demokratischen Strukturen der Jugendverbände im BDKJ. Dort bringen sich ganz selbstverständlich junge Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen und Meinungen ein. Diese Vielfalt ist ein Gewinn und macht die Jugendverbände zu einem Ort an dem sich junge Menschen beteiligen können.<br />Im Entwurf des Orientierungstextes heißt es, dass es im Diskurs miteinander keine Denk- und Sprechverbote, keine Angst vor Sanktionen oder Diskriminierungen geben darf, solange die Menschenrechte beachtet werden. Die Wichtigkeit dieses Satzes betont Marcus Schuck: „Die Beachtung der Menschenrechte ist für mich und die anderen Pastoral- und Gemeindereferent*innen in der Synodalversammlung eine rote Linie, von der wir unsere Zustimmung zu Texten abhängig machen. Es darf nicht sein, dass Menschen wegen ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung z. B. im kirchlichen Arbeitsrecht weiterhin diskriminiert werden.“ Auch Weihbischof Ulrich Boom hebt hervor, dass wer die die Menschenrechte anerkennt, sich auch gegen Diskriminierung stark machen muss: „ Als Kirche müssen wir hinter den Menschenrechten stehen, weil sie sich im Evangelium begründen lassen.&quot;</p><p>Nach den Gesprächen ist die Erwartung des BDKJ-Diözesanvorstands und der Synodalmitglieder klar: Der synodale Weg muss&nbsp; Ergebnisse liefern. Die zu beratenden Handlungstexte werden daher die wichtigsten Texte sein, die es zu verabschieden gilt, meint Christina Lömmer und ergänzt: „Wichtig ist, dass die Synodalversammlung die Handlungstexte mit konkreten nächsten Schritten und Zielen beschließt. Noch viel wichtiger aber ist, dass sich die Bischöfe auch an die Beschlüsse halten und sie in ihren Diözesen umsetzen.“ Dann kann Kirche vielleicht auch wieder am Leben von jungen Menschen anknüpfen und von ihnen wahrgenommen werden als Ort und Gemeinschaft, wo sich Menschen auf die Suche nach erfüllenden Leben begeben, begleitet und ernst genommen werden.</p>]]></content:encoded><category>Startseite</category><category>Pressemitteilungen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-50040</guid><pubDate>Tue, 25 Jan 2022 18:18:30 +0100</pubDate><title>BDKJ-Diözesanvorstand ist solidarisch mit #outinchurch </title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/bdkj-dioezesanvorstand-ist-solidarisch-mit-outinchurch/</link><description>Der Diözesanvorstand des Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in Würzburg solidarisiert sich mit der Initiative #outinchurch.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Würzburg, 25. Januar.&nbsp;<br />Die verbandliche Jugendarbeit in der Diözese Würzburg hat eine klare Haltung gegen die Diskriminierung in der katholischen Kirche von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung. Daher begrüßt der BDKJ-Diözesanvorstand die Initiative #outinchurch und zeigt sich solidarisch mit diesem Statement:</p><p>Als BDKJ-Diözesanvorstand solidarisieren wir uns mit der Initiative #outinchurch und bedanken uns bei allen Beteiligten für ihren Mut! Auch wir machen uns stark für eine Kirche, die endlich ein sicherer und diskriminierungsfreier Raum für alle werden soll. Im BDKJ sind alle - unabhängig von ihrem Geschlecht und ihrer sexuellen Orientierung - willkommen, die Kirche und Gesellschaft mitgestalten wollen auf Basis des Evangeliums. Das machen wir zum Beispiel deutlich mit unserem Beschluss &quot;Liebe ist keine Sünde&quot; und unserem Engagement im Netzwerk &quot;Vielfalt leben in Kirche und Gesellschaft&quot;. Wir stehen für eine Generation, die Diskriminierung aufgrund des Geschlechts und der sexuellen Orientierung einer Person nicht mehr mittragen kann und will.</p><p>„In der breiten Auseinandersetzung, die gerade innerhalb unserer Kirche geführt wird, sprechen wir uns ganz klar dafür aus, Menschen so anzunehmen wie sie sind. Einmal mehr fordern wir, dass diese Sichtweise endlich auch im kirchlichen Arbeitsrecht und der kirchlichen Lehre Anerkennung findet. Wir erwarten, dass dazu auf der kommenden Versammlung des Synodalen Wegs die nächsten Schritte gegangen werden.“, erläutert Christina Lömmer, BDKJ-Diözesanvorsitzende, die Stellungnahme.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Startseite</category><category>Pressemitteilungen</category><category>Glaube, Kirche, Spiritualität</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-49864</guid><pubDate>Tue, 11 Jan 2022 14:15:53 +0100</pubDate><title>Die Parkplatzaktion 2021 - 728€ für den guten Zweck</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/die-parkplatzaktion-2021-728eur-fuer-den-guten-zweck/</link><description>Würzburg, 03.Januar 2022. Im Advent haben junge Ehrenamtliche der Ministrant*innen und der KjG aus der Diözese Würzburg die Parkplatzaktion des Bundes der katholischen Jugend und der Kirchlichen Jugendarbeit Würzburg durchgeführt. An allen 4 Adventssamstagen haben sie den Parkplatz am Kilianeum übernommen und Spenden für einen guten Zweck gesammelt. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Auch bei der diesjährigen Parkplatzaktion waren die Auswirkungen der Pandemie deutlich zu spüren. Kein Weihnachtsmarkt und Shopping-Beschränkungen haben dazu geführt, dass die Stadt nicht so voll war, wie in den Jahren vor der Pandemie. &nbsp;Nichtsdestotrotz haben sich die jungen Menschen an allen 4 Samstagen vor den Parkplatz gestellt und Spenden für einen guten Zweck gesammelt. „Trotz Regen und Schneefall hat es Spaß gemacht sich gemeinschaftlich für den guten Zweck einzusetzen. Die Pandemie hat die Jugendarbeit oftmals sehr eingeschränkt. Umso schöner ist es, dass die Parkplatzaktion stattgefunden hat.“, erzählt Florian Büttner, der sich an 2 Samstagen für die Ministrant*innen an der Aktion beteiligte.&nbsp;</p><p>Das Ergebnis lässt sich sehen: am Ende waren es insgesamt 728€, die durch die Aktion gesammelt wurden. Der Erlös kommt in diesem Jahr unterschiedlichen Projekten zugute, die sich die einzelnen Gruppen ausgewählt haben. Der AK Freiraum der KjG spendet an den Verein Sea-Eye, der sich für die Rettung von Geflüchteten, in Seenot geratenen Menschen auf dem Mittelmeer einsetzt. Die Ministrant*innen nutzen die Einnahmen für einen gemeinnützigen Fonds, um sozial Benachteiligten die Teilnahme an ihrem großen Minis-Festival im Juni 2022 zu ermöglichen.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>kja Diözese Würzburg</category><category>Startseite</category><category>Pressemitteilungen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-49650</guid><pubDate>Wed, 15 Dec 2021 14:01:47 +0100</pubDate><title>Bischof Jung: Sternsingen findet statt – wenn auch anders</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/bischof-jung-sternsingen-findet-statt-wenn-auch-anders-1-1/</link><description>Würzburg (POW) Auch wenn die Details noch nicht komplett geklärt sind: „Sternsingen findet auch 2022 rund um den Dreikönigstag am 6. Januar im Bistum Würzburg statt“, betonte Bischof Dr. Franz Jung am Dienstag, 14. Dezember, angesichts der aktuellen Coronasituation. „Wir wollen selbstverständlich dabei niemand einer Gefahr aussetzen.“ Es sei daher unerlässlich, dass die Coronaschutzvorschriften eingehalten werden.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ habe ein aktualisiertes Hygienekonzept <a href="http://(https://www.sternsinger.de/sternsingen/sternsingen-und-corona/#c9591" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">(https://www.sternsinger.de/sternsingen/sternsingen-und-corona/#c9591</a>) erarbeitet und biete weitere Hilfestellungen rund um die Aktion an. „Es braucht kreative Lösungen“, sagte der Bischof. Die Kinder und Jugendlichen könnten zum Beispiel die Möglichkeiten der modernen Medien nutzen, um den Segen Gottes zu den Menschen zu bringen und um Spenden für Kinder in Not zu bitten. „Wichtig ist, dass Menschen gerade in der jetzigen Zeit spüren: Gott ist bei uns. Danke, dass Ihr dieses weihnachtliche Hoffnungszeichen in die Welt tragt.“ Auch Christina Lömmer, Diözesanvorsitzende des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), dankte für die vielen kreativen Ideen, die es bereits gebe, um die Sternsingeraktion sicher und verantwortungsvoll vor Ort durchzuführen. „Wenn Sie die Sternsinger unterstützen möchten, erkundigen Sie sich bitte vor Ort, in der lokalen Tagespresse oder bei Ihrer Pfarrei, wie der Sternsingersegen zu Ihnen nach Hause kommen kann und welche Spendenmöglichkeiten es gibt“, appellierte sie an die Menschen. Die Aktion Dreikönigssingen sei ein Beispiel weltweiter Solidarität mit Kindern in Not. Kontaktlose Spenden im Rahmen der Sternsingeraktion sind auch über die Homepage des Kindermissionswerkes möglich. Der Erlös der Aktion Dreikönigssingen wird wieder Projekten des Kindermissionswerkes zukommen, die Kinder und Jugendliche weltweit in ihrem Leben unterstützen und stärken. Weitere Informationen unter <a href="http://(https://www.sternsinger.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.sternsinger.de</a>.</p>]]></content:encoded><category>Fachstelle Ministrantinnenarbeit</category><category>Ministranten Diözese</category><category>Startseite</category><category>Pressemitteilungen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-47952</guid><pubDate>Sun, 27 Jun 2021 17:58:56 +0200</pubDate><title>BDKJ-Diözesanversammlung auf dem Volkersberg im Zeichen von Trauer, Vielfalt und Engagement</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/bdkj-dioezesanversammlung-auf-dem-volkersberg-im-zeichen-von-trauer-vielfalt-und-engagement-1/</link><description>Am vergangenen Wochenende tagte die Diözesanversammlung des Bundes der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Würzburg auf dem Volkersberg. Dank der sinkenden Inzidenzen konnte die Versammlung unter Einhaltung des eigens hierfür erstellten Hygienekonzepts in der Jugendbildungsstätte Volkersberg stattfinden. Bernhard Lutz, Geistlicher Leiter des BDKJ, eröffnete die Versammlung mit einer Schweigeminute für die Opfer und Angehörigen der Messerattacke in Würzburg, die sich kurz vor Versammlungsbeginn ereignete.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die rund 40 ehrenamtlichen Delegierten aus 10 Jugend- und 11 Regionalverbänden blickten zurück auf das vergangene, von Corona geprägte Jahr und tauschten sich per Videokonferenz mit Landtags- und Bundestagsabgeordneten aus Unterfranken aus. Dabei machten die jungen Menschen deutlich, dass sie für ein buntes, solidarisches und vielfältiges Land stehen und einstehen und sich das auch von Entscheidungsträger*innen in der Politik wünschen.&nbsp;</p><p>Die Versammlung beschloss einstimmig einen Antrag zum Erhalt und zur Förderung der Jugendhäuser, einschließlich der verbandlichen Selbstversorgerhäuser. „Der harte Sparkurs des Bistums trifft insbesondere die kirchliche Kinder- und Jugendarbeit. Kinder und Jugendliche brauchen Räume, in denen sie sich frei entwickeln können und Erfahrungen sammeln. Wir fordern daher die Bistumsleitung auf, sich für den Erhalt der Jugendhäuser einzusetzen“, sagt Christina Lömmer, BDKJ-Diözesanvorsitzende.&nbsp;</p><p>„Liebe ist keine Sünde – Segen auch für gleichgeschlechtliche Paare“ unter dieser Überschrift&nbsp;<br />forderte die Versammlung Bischof Franz Jung auf, sich in Bistum Würzburg im Rahmen des Synodalen Wegs und darüber hinaus für die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare stark zumachen. Die Versammlung positionierte sich klar und einstimmig gegen die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften in der katholischen Kirche. „In der breiten Auseinandersetzung, die gerade innerhalb unserer Kirche geführt wird, sprechen wir für eine Generation, die die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung nicht mehr mittragen kann und will“, fasst Sebastian Dietz, BDKJ-Diözesanvorsitzender, die Antragsdiskussion und den Beschluss zusammen. &nbsp;&nbsp;</p><p>Weiterhin traf die Versammlung Beschlüsse für das kommende Jahr und anstehende Aktionen. Neben der diözesanen Veranstaltung zur Sternsingeraktion 2022, die in der Region Aschaffenburg stattfindet, soll im kommenden Jahr auch das 75-jährige Bestehen des BDKJ Würzburg gefeiert werden. Außerdem beschloss die Versammlung, an der 72-Stunden-Aktion im Jahr 2024 teilzunehmen und sich dort für soziale Projekte einzusetzen.</p><p>Zu Gast waren am Samstag Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran, der im Morgengebet die Opfer und Betroffenen der Messerattacke mit einschloss, sowie Domkapitular Albin Krämer. Er stellte sich der Versammlung als neue Leitung der Hauptabteilung Seelsorge vor und feierte mit der Versammlung am Samstagabend den Gottesdienst. Auch BDKJ-Bundespräses Stefan Ottersbach und Florian Hörlein aus dem Landesvorstand des BDKJ Bayern nahmen an der Versammlung teil. Dr. Michael Wolf, der als Vorsitzender des Diözesanrats der Katholik*innen im Bistum Würzburg zu Gast war, ermutigte die Delegierten, sich weiter für die Jugendarbeit im Bistum zu engagieren.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Startseite</category><category>Pressemitteilungen</category><category>Jugendpolitik</category><category>Politikergespräche</category><category>Glaube, Kirche, Spiritualität</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-47677</guid><pubDate>Wed, 19 May 2021 11:36:10 +0200</pubDate><title>Grundrechte junger Menschen müssen berücksichtigt werden</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/grundrechte-junger-menschen-muessen-beruecksichtigt-werden-1/</link><description>Der BDKJ Würzburg stellt klar, dass bei der Rückgabe von Grundrechten Kinder und Jugendliche berücksichtigt werden müssen, für die es noch keinen zugelassenen Impfstoff gibt.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Würzburg, 19. Mai.&nbsp;<br />Dass die Grundrechte von Geimpften und Genesenen nicht unverhältnismäßig eingeschränkt werden, wenn von ihnen keine Ansteckungsgefahr mehr ausgeht, ist juristisch geboten. Die Regelung in ihrer aktuellen Form benachteiligt allerdings einmal mehr die junge Generation. Unabhängig von der vorhandenen Bereitschaft können sich Kinder und Jugendliche neben Menschen, bei denen gesundheitliche Gründe dagegen sprechen, gar nicht impfen lassen. Denn für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ist schlichtweg noch kein Impfstoff zugelassen.&nbsp;</p><p>„Gerade junge Menschen waren und sind in ihrer Lebensführung durch die Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 besonders stark eingeschränkt und wurden von der Regierung in erster Linie als Schüler*innen gesehen. Bei der Rückgabe der Grundrechte dürfen junge Menschen jetzt nicht wieder benachteiligt werden – nur weil sie zu jung für den Impfstoff sind.“ &nbsp;so Sebastian Dietz, BDKJ-Diözesanvorstand. „Solange Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene keine zeitnahe Impfung bekommen können, fordern wir andere Konzepte, um jungen Menschen ihre Grundrechte zurückzugeben. Kinder und Jugendliche müssen die Möglichkeit haben, soziale Kontakte zu pflegen und an Angeboten der Jugend(verbands)arbeit teilnehmen zu können!“</p><p>Der BDKJ Würzburg begrüßt daher, dass die besondere Situation von Kindern unter 14 bislang zumindest bei den Kontaktbeschränkungen berücksichtigt worden ist. Dennoch brauchen sie für ihre Lebensführung eine längerfristige Perspektive. Neben dieser entwicklungspsychologischen Sicht ist die Rückgabe der Grundrechte aber auch eine Frage der Generationengerechtigkeit: Junge Menschen haben in der großen Mehrheit Einschränkungen von Anfang an solidarisch mitgetragen, um gefährdete Gruppen bestmöglich zu schützen. Nun darf die junge Generation auch Lösungen erwarten, bei denen sie für ihre Bedürfnisse Solidarität von der älteren Generation erfahren.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Startseite</category><category>Pressemitteilungen</category><category>Jugendpolitik</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-47192</guid><pubDate>Wed, 14 Apr 2021 16:50:08 +0200</pubDate><title>BDKJ Würzburg unterstützt Die Klimawette</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/bdkj-wuerzburg-unterstuetzt-die-klimawette/</link><description>Sparen bis zur nächsten UN-Klimakonferenz in Glasgow im November 2021 eine Million Menschen jeweils mindestens eine Tonne CO2 zusätzlich ein?</description><content:encoded><![CDATA[<p>Würzburg, 14. April.&nbsp;<br />Klimaschutz täglich zu praktizieren, dazu braucht es ein bisschen mehr als schöne Worte. Zum Beispiel im Rahmen der CO2-Fastenaktion und dem Klimabündnis klima.aktiv beschäftigt sich der Diözesanverband Würzburg des Bundes der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) schon lange mit unserem Verhalten und dessen Auswirkungen auf die Umwelt. Trotzdem spitzt sich die Klimakrise mehr und mehr zu, an diesem Trend ändert auch die Corona-Krise nichts: Extremwetterereignisse treffen insbesondere Länder im Globalen Süden, die im Verhältnis am wenigsten zu den Ursachen des Klimawandels beigetragen haben. Trockenheit, Starkregen und Stürme häufen sich aber auch in unseren Regionen.&nbsp;</p><p>Deshalb war es für den BDKJ-Diözesanvorstand nur konsequent, sich der Aktivierungs- und Mitmachkampagne „Die Klimawette“ anzuschließen. Zusammen mit den Initiatoren &nbsp;des Vereins „3 fürs Klima e.V.“ wettet der BDKJ Würzburg, dass bis zur nächsten UN-Klimakonferenz in Glasgow im November 2021 eine Million Menschen jeweils mindestens eine Tonne CO2 zusätzlich einsparen: Durch eine Spende von 25 Euro in ausgewählte Klimaschutzprojekte und durch weitere eigene Maßnahmen.</p><p>„Über Klimaschutz sprechen, das kann jede*r! Aber das reicht nicht – wir müssen jetzt aktiv werden!“, unterstreicht Christina Lömmer, BDKJ-Diözesanvorsitzende „Deshalb machen wir bei der Klimawette mit, denn wir stellen uns entschieden gegen die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen und setzen uns für eine Klimapolitik ein, die gleiche und gerechte Lebensbedingungen weltweit für alle Menschen zum Ziel hat.“</p><p>Dabei kann jede*r nach seinen*ihren Möglichkeiten mitmachen: Schließlich geht es nicht nur darum Geld für Kompensationsprojekte zu sammeln, sondern die Brisanz der Klimakrise ins Bewusstsein der Gesellschaft, aber auch unserer Politiker*innen zu holen. Denn die Zeit läuft uns beim Klimaschutz davon. Wir müssen alle noch eine Schippe oben drauflegen: die Politik, Unternehmen, aber auch Bürger*innen. Unser Ziel muss sein: Keine leeren Versprechen. Sondern messbar und wirksam.&nbsp;</p><p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.dieklimawette.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.dieklimawette.de</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Startseite</category><category>Pressemitteilungen</category><category>Klima und Ökologie</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-45633</guid><pubDate>Thu, 26 Nov 2020 10:45:57 +0100</pubDate><title>Let&#039;s talk about</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/lets-talk-about/</link><description>Digitales Jugendforum schafft Begegnung mit jugendlichen Lebenswelten</description><content:encoded><![CDATA[<p>Würzburg, 24.11.2020&nbsp;<br />Am vergangenen Samstag fanden verschiedene Themen junger Menschen ihren Weg in eine digitale Veranstaltung mit dem Titel „Let´s talk about“. Rund zwei Dutzend Jugendliche folgten der Einladung von BDKJ (Bund der deutschen katholischen Jugend) und kja&nbsp;(kirchliche Jugendarbeit) der Diözese Würzburg, die im Vorfeld besonders auf die gezielteWerbung in den sozialen Netzwerken setzten. Was beschäftigt junge Menschen in Unterfranken? Was sind aktuell ihre Fragen? Welche Gedanken haben sie zu bestimmten Themen und was können wir durch das Zuhören lernen? Diese Fragen sind der zentrale Motor innerhalb des Projektes „Und du so?“, das seit dem Sommer über verschiedene Akteure angelaufen ist und mit Veranstaltungen wie dieser konkrete Gesprächsangebote schaffen will.<br /><br />An Themen und Gesprächsbedarf mangelte es den Jugendlichen nicht, was bereits zu Beginn der Veranstaltung klar wurde. So ging es als Einstieg in einem digitalen Schreibgespräch um das Sammeln von Interessen und Standpunkten, um Inspiration durch Wort und Bild und ein erstes Eintauchen in die jugendlichen Themenwelten. Viele Aspekte fanden hier bereits ihren Platz, von der Wahrnehmung der amerikanischen Präsidentschaftswahlen bis hin zu<br />Ärgernissen im Alltag einer Wohngemeinschaft.</p><p>In digitalen Kleingruppen ging es anschließend um die Diskussion vorab gewählter Themenbereiche, in denen Moderator*innen ein Gespräch ermöglichten zu Themen wie<br />Nachhaltigkeit, Gender Mainstreaming, dem Kunstfaktor von Videospielen oder dem Einfluss von Vorbildern in der social media Welt. Gespräche, die sich auch Bischof Franz nicht<br />entgehen ließ. Er nutzte den Nachmittag, um sich mit einzuklinken in die digitalen Themenwelten junger Menschen, um seinen Blickwinkel in die Diskussionen mit<br />einzubringen und - ganz besonders - um den jungen Leuten zuzuhören.</p><p>„Ein tolles Format“, „Inspiration“, „vielseitig“ und „interessante Menschen“ - das waren einige der Wortmeldungen, die zum Ende der Veranstaltung in einem Abschlussbild gesammelt wurden. Ein guter Auftakt, der neugierig macht auf mehr, das finden auch die Veranstalter. Fest steht, es wird weitergehen mit dem Projekt, es wird weiterhin gefragt:&nbsp;„Und du so?“. Denn besonders jetzt in der Coronakrise muss es ein Anliegen sein, hinzuhören und zu verstehen, was Jugendliche und junge Menschen bewegt.</p>]]></content:encoded><category>Pressemitteilungen</category><category>Jugendpolitik</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-45282</guid><pubDate>Tue, 27 Oct 2020 09:01:42 +0100</pubDate><title>Abgesagt: 2020 findet die Parkplatzaktion NICHT STATT</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/abgesagt-2020-findet-die-parkplatzaktion-nicht-statt/</link><description>Schweren Herzens mussten wir uns dazu durchringen, dass wir die Parkplatzaktion in diesem Jahr mal nicht durchführen. Schuld sind weniger die Corona-Hygieneauflagen als leider ein geringeres Interesse der Jugendgruppen und -Verbände.  Auch plant die Stadt Würzburg ein vergünstigtes Parken an den Adventssamstagen.
Deshalb: Heuer nicht und nächstes Jahr mit neuem Schwung!</description><content:encoded><![CDATA[<h3><span style="line-height:100%"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><font size="2"><font style="font-size: 11pt"><font color="#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal"><span style="background:transparent">Die Parkplatzaktion ist eine Solidaritätsaktion, durch die soziale und caritative Projekte unterstützt werden sollen. Sie gibt Gruppe</span></span></span></font><font color="#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal"><span style="background:transparent">n</span></span></span></font><font color="#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal"><span style="background:transparent"> der kirchlichen Jugend(verbands)arbeit in der Diözese Würzburg die Möglichkeit, durch Einnahmen aus Parkkosten des Kilianeumsparkplatzes, </span></span></span></font><font color="#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal"><span style="background:transparent">ihren Herzensprojekten</span></span></span></font><font color="#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal"><span style="background:transparent"> finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen. </span></span></span></font><font color="#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal"><span style="background:transparent">Viele davon brauchen unsere Hilfe mehr denn je!</span></span></span></font><font color="#000000"></font></font></font></font></span></h3><p><br /><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal"><span style="line-height:100%"><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><font size="2"><font style="font-size: 11pt"><span style="background:transparent">BDKJ-Diözesanverband Würzburg - Ottostraße 1 – 97070 Würzburg</span></font></font></font></font></span></span></span><br /><span style="line-height:100%"><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><font size="2"><font style="font-size: 11pt"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal"><span style="background:transparent">E-Mail </span></span></span></font></font></font></font><a href="mailto:bdkj@bistum-wuerzburg.de"><font face="Trebuchet MS, sans-serif">bdkj@bistum-wuerzburg.de</font></a></span></p><p><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal"><span style="line-height:100%"><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><font size="2"><font style="font-size: 11pt"><span style="background:transparent">Wir freuen uns auf eure Bewerbungen in und für 2021!</span></font></font></font></font></span></span></span></p><p><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal"><span style="line-height:100%"><font color="#000000"><font face="Trebuchet MS, sans-serif"><font size="2"><font style="font-size: 11pt"><span style="background:transparent">Euer BDKJ-Diözesanvorstand</span></font></font></font></font></span></span></span></p>]]></content:encoded><category>BDKJ</category><category>Pressemitteilungen</category><category>Startseite</category><category>Würzburg</category></item></channel></rss>