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Vorbereitungsseminar II Jahrgang 2026/2027

Das zweite Vorbereitungsseminar der diesjährigen weltwärts-Teilnehmer im Erzbistum Bamberg und der Diözese Würzburg führte uns vom 27. Bis zum 31. Juli nach Würzburg ins malerische und geräumige Jugendbegegnungshaus Windrad.

Nach Ankunft und Bezug der Zimmer sowie dem Austausch mit den neuen-alten-Bekannten starteten wir sogleich in das sorgfältig zusammengestellte Programm, das uns die Woche über begleiten sollte. Wir lernten in Seminarblöcken alles – von Selbstverteidigung, über unsere aus der kolonialen Vergangenheit erwachsene Verantwortung bis hin zum Umgang mit der eigenen Überforderung im Gastland – was nicht bereits Gegenstand der ersten Vorbereitungswoche war, und wiederholten zudem fleißig. Die Mischung aus externen Referent*innen und den Bildungsreferent*innen der Bistümer ermöglichten dabei nicht nur maximale Fachexpterise, sondern gestaltete die Einheiten zugleich kurzweilig und interaktiv.
Auch abseits der fixen Inhalte wurde uns viel geboten. In unserer Freizeit hatten wir die Wahl zwischen Stadtbesuchen, Kicker-Partien oder dem Mitgestalten des Essensangebotes in der Küche. Ein besonderes Highlight: Der Austausch mit ehemaligen Freiwilligen, die uns meist für einen Tag besuchten, und sich bei kreativ gestalteten Vorträgen und ausführlichen Gesprächsrunden Zeit für unsere Fragen und Gedanken nahmen. 
Diese waren jedoch nicht die einzigen, die zusammen mit den Referent*innen unser Seminar begleiteten. Fast die ganze Woche haben wir zusätzlich mit einer FSJlerin aus dem Bistum Würzburg, sowie zwei Incoming-Freiwilligen aus Brasilien verbracht, die uns nicht nur in der kulinarischen Vorbereitung unterstützten, sondern auch bereitwillig aus ihrem Leben berichteten.
Als sich die Woche am Freitag mit einer Reflexionsrunde zum Ende neigte, und wir uns noch gegenseitig Komplimente und Wünsche für das Jahr mit auf den Weg geben konnten, fühlten wir uns zwar einerseits viel besser für das Jahr vorbereitet, waren aber andererseits doch ein wenig traurig, dass wir bis zum Rückkehrseminar in einem Jahr warten müssen, bis wir erneut - in hoffentlich weitestgehend unveränderter Besetzung - als dieselbe kunterbunte Truppe zusammentreten können.

berichtet von Jakob Späth

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