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	 xmlns:n="http://typo3.org/ns/GeorgRinger/News/ViewHelpers"><channel><title>Nachrichten</title><link></link><description></description><language>de-DE</language><copyright>Diözese Bistum Würzburg</copyright><pubDate>Sat, 18 Apr 2026 18:54:30 +0200</pubDate><lastBuildDate>Sat, 18 Apr 2026 18:54:30 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://www.bdkj-wuerzburg.de/themen/glaube-kirche-spiritualitaet/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" /><generator>TYPO3 EXT:news</generator><item><guid isPermaLink="false">news-57946</guid><pubDate>Wed, 17 Jan 2024 09:03:22 +0100</pubDate><title>Viele Kronen für Amazonien</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/viele-kronen-fuer-amazonien/</link><description>Zweite diözesane Dankesfeier für Sternsinger*innen aus dem Bistum Würzburg </description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg / Hammelburg</strong> Viele Gruppen, Jugendverbände und Gemeinden des Bistums Würzburg beteiligten sich an der diesjährigen Aktion Dreikönigssingen und sammelten als fleißige König*innen Spenden für benachteiligte Kinder weltweit.&nbsp;<br />Zum Dank wurden alle Sternsinger*innen des Bistums vom BDKJ Diözesanverband Würzburg und der diözesanen Fachstelle für Ministrant*innenarbeit zu einem großen Dankeschönfest eingeladen. Die Feier fand am Samstag, 13. Januar in Hammelburg statt.&nbsp;</p><p>140 Sternsinger*innen und Begleitpersonen aus ca. 20 Orten des Bistums fanden vergangenen Samstag den Weg nach Hammelburg, um dort den Abschluss der Sternsingeraktion mit einem Dankesfest zu begehen. Bei der Durchführung waren über 25 ehrenamtliche und hauptberufliche Helfer*innen im Einsatz und sorgten für einen reibungslosen Ablauf.&nbsp;<br />Das Fest startete am Vormittag mit einer Messfeier in der Stadtpfarrkirche St. Johannes der Täufer. Pfarrer Thomas Eschenbacher erklärte zu Beginn wieso die Dankesfeier dieses Jahr in Hammelburg stattfindet: Hammelburg hat eine Partnerschaft mit Juruti Velho, einer Gemeinde in Brasilien - mitten im Amazonas. Das passt perfekt zum Motto der Sternsingeraktion 2024: „Gemeinsam für unsere Erde - in Amazonien und weltweit“. In seiner Predigt ging Thomas Eschenbacher auf das Leben in Amazonien ein. Anhand einer bunten Figur stellte er die Lebensfreude und den lebendigen Glaube der Menschen dort dar. Weiterhin lobte er die herausragende Leistung der Sternsinger*innen und macht deutlich, dass auch das Dreikönigssingen ein Beispiel für gelebten, leuchtenden Glauben ist. Musikalisch wurde der Gottesdienst von der „Jugendband der PG &nbsp;Unter der Homburg“ begleitet.&nbsp;</p><p>Nach einer Stärkung durch Nudeln mit Tomatensoße ging es für die Sternsinger*innen in zwei Workshoprunden:<br />Durch „Messbuchstemmen“, „Kronenwerfen“ oder „Gewandanziehen auf Zeit“ konnten die Kinder und Jugendlichen bei einer Sternsinger*innen-Olympiade für ihr Team Punkte sammeln. Beim Workshop „Komm' mit nach Amazonien“ wurde den Teilnehmer*innen das Leben in Brasilien durch Sehen, Hören und Schmecken veranschaulicht. Schmecken konnten die Sternsinger*innen auch fair gehandelte Schokolade beim Angebot „das Klima isst mit“ der KjG Umweltstation. Ein Tasting der anderen Art fand in der Kirche statt, wobei verschiedene Weihrauchsorten erprobt nach ihren Eigenschaften benotet wurden. Ebenso reiste das Sternsingermobil des Kindermissionswerks an diesem Tag nach Hammelburg, um den Teilnehmer*innen das Thema und die Beispielregion „Amazonien“ der Sternsingeraktion näherzubringen. Außerdem konnten die Sternsinger*innen einen Einblick in den brasilianischen Kampftanz Capoeira erhalten, der durch den Würzburger Capoeira-Verband gegeben wurde.&nbsp;<br />Zwischen den beiden Workshoprunden wurden alle Teilnehmer*innen mit Kaffee, Tee und selbstgebackenen Kuchen versorgt.&nbsp;<br />Bei den Begleitpersonen kam ebenfalls keine Langeweile auf: Bei einem Stadtspaziergang durch Hammelburg, dem Besuch des dortigen Weltladens oder der Präsentation eines digitalen Bilderbuchs aus Amazonien konnten interessante Informationen mitgenommen werden.&nbsp;</p><p>Zum Abschluss des Tages wurde den Sternsinger*innen nochmals für ihren sensationellen Einsatz gedankt und der gute Wunsch mit auf den Weg gegeben, dass sie den Sternsingersegen das ganze Jahr - und nicht nur am 06. Januar - verbreiten dürfen.&nbsp;</p><p><em>Linda Schmidt (Jugendbildungsreferentin bei der diözesanen Fachstelle Ministrant*innenarbeit)</em></p>]]></content:encoded><category>Startseite</category><category>Glaube, Kirche, Spiritualität</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-57841</guid><pubDate>Wed, 10 Jan 2024 14:27:19 +0100</pubDate><title>Sternsinger aus dem Bistum Würzburg bringen Segen in die Staatskanzlei</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/sternsinger-aus-dem-bistum-wuerzburg-bringen-segen-in-die-staatskanzlei/</link><description> Erhalt des Regenwalds am Amazonas ein Anliegen der diesjährigen Sternsingeraktion</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>München/Würzburg/Burglauer/Volkach</strong> (POW) Den Segen haben Sternsinger aus dem Bistum am Freitag, 5. Januar, Ministerpräsident Markus Söder in die Bayerische Staatskanzlei nach München gebracht. „20*C+M+B+24“ (für „Christus segne dieses Haus 2024&quot;) schrieben sie mit gesegneter Kreide über die Tür der dortigen Zirbelstube. Außerdem sangen sie Söder spontan ein Ständchen zu dessen 57. Geburtstag, den er an diesem Tag feierte.</p><p>„Gute Segenswünsche kann ich immer brauchen“, dankte der Ministerpräsident den Jungen und Mädchen, die aus der Pfarrei Sankt Bartholomäus in Volkach (Pastoraler Raum &quot;Schwarzach am Main – Sankt Benedikt&quot;) und Sankt Peter und Paul in Burglauer (Pastoraler Raum Bad Neustadt) angereist waren. „Ich finde es toll, dass jedes Jahr die Sternsinger hierherkommen.“</p><p>Seit 2009 besuchen jährlich, mit Ausnahme während der Coronapandemie, gekrönte Häupter aus einem der sieben bayerischen (Erz-)Bistümer die Staatskanzlei, bringen den Segen und sammeln Geld für Kinder in Not. Schwerpunktland ist in diesem Jahr Amazonien. Dort liegt, inmitten des brasilianischen Regenwalds, auch das Würzburger Partnerbistum Óbidos. Gabriel Santos Goncalves und Daniela Cristina da Silva Machado, die derzeit als Freiwillige in Würzburg tätig sind, vertraten ihr Heimatbistum beim Besuch in München.</p><p>Mit symbolischen Geschenken wie einer Flasche mit Sand, einer Flasche mit Salzwasser und einem Setzling erinnerten die Besucher Söder daran, dass die Schöpfung und somit die Zukunft vieler Kinder überall auf der Welt wegen des Klimawandels bedroht ist. Der Sand steht für die zunehmende Trockenheit, unter der zum Beispiel immer mehr Menschen in Kenia leiden. Mit dem Salzwasser erinnerten die Kinder und Jugendlichen daran, dass der steigende Meeresspiegel in Teilen der Welt wie in Indonesien ganze Städte versinken lässt. Der Baumsetzling diente als Symbol für die fortschreitende Abholzung des Regenwalds am Amazonas, der als grüne Lunge und Wasserspeicher weltweit von Bedeutung ist.</p><p>Die unterfränkischen Gäste regten an, als kleinen Beitrag zum Schutz der Natur mehr mit dem Fahrrad oder der Bahn zu fahren, Gemüsenetze statt Plastiktüten für den Einkauf regionaler Produkte zu nutzen oder recyceltes Papier einzusetzen. „Wir sind nämlich nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun“, lautete der Appell der Sternsinger an den Ministerpräsidenten.</p><p>„Auch in Bayern spüren wir den Klimawandel deutlich“, sagte Söder. Beispielsweise sei hier der Rückgang des Trinkwassers deutlich zu spüren, auch wenn dieser weniger drastisch sei als in anderen Teilen der Welt. Deswegen seien die Anliegen seiner Besucher auch seine eigenen. Er freue sich über den Einsatz der Sternsinger, die im Dienst für die Umwelt wie auch im Einsatz für Kinder in Not ihre Freizeit opferten. Bayern sei als Staat zwar weltanschaulich neutral. Er finde aber, dass der Glaube an Gott und die Pflege von Traditionen wie der des Sternsingens wichtig für den Zusammenhalt in einer Welt seien, die zunehmend polarisiert erscheine, sagte Söder und gab den Sternsingern eine Spende mit.</p><p>Der besondere Dank des Hausherrn der Staatskanzlei galt Luis Lauterwald aus Burglauer, der an diesem Tag seinen 18. Geburtstag feierte. „Heute Abend, wenn weniger Presse dabei ist, wirst Du hoffentlich noch ausgelassen feiern“, sagte Söder und überreichte Luis ein signiertes Porträtbild. Zuvor ließ der Ministerpräsident wissen, dass er sowohl Volkach wegen des Weinfests als auch Burglauer wegen des Politiker-Derbleckens gut kenne. Beide Veranstaltungen habe er bereits selbst besucht.</p><p>„Es war großartig, die Staatskanzlei mal von innen zu sehen. So etwas erlebt man nur einmal“, sagte Theresa Schäfer (13) aus Volkach. Trotzdem freue sie sich, am 6. Januar in der Heimat von Haus zu Haus zu ziehen und den Menschen den Segen zu bringen. „Markus Söder einmal persönlich die Hand zu schütteln, das ist schon etwas Besonderes“, sagte Nils Krug (12) aus Burglauer. Auch dafür habe es sich gelohnt, in den Ferien früh aufzustehen und die Reise nach München zu unternehmen.</p><p>Begleitet wurden die Sternsinger aus dem Bistum Würzburg von Judith Wünn, Vorsitzende des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Würzburg, sowie Dr. Thilo Esser und Isabel Mahler vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“. Vor dem Besuch in der Staatskanzlei stiegen die Würzburger gemeinsam auf die Aussichtsplattform des „Alten Peter“ am Marienplatz, um von dort einen Rundumblick auf München und bis hinüber zu den Alpen zu genießen.</p><p>Rund um den Dreikönigstag am 6. Januar ziehen in Deutschland als Könige verkleidete Kinder und Jugendliche von Haus zu Haus, bringen den Segen und sammeln Spenden für Kinder in Not. In diesem Jahr geht die Sammlung insbesondere zugunsten des Erhalts des Regenwalds am Amazonas und für Hilfe für die Bewohner dort. Die Aktion verdeutliche zugleich, „dass Mensch und Natur am Amazonas, aber auch hier bei uns eine Einheit bilden“, heißt es in einer Mitteilung des Kindermissionswerks.</p><p><em>mh (POW)</em></p>]]></content:encoded><category>Startseite</category><category>Glaube, Kirche, Spiritualität</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-53565</guid><pubDate>Wed, 07 Dec 2022 17:21:59 +0100</pubDate><title>Katholische Jugend überrascht vom Verkauf des Jugendhaus St. Kilian in Miltenberg </title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/katholische-jugend-ueberrascht-vom-verkauf-des-jugendhaus-st-kilian-in-miltenberg/</link><description>Würzburg/Miltenberg, 07. Dezember.
Der Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) im Diözesanverband Würzburg zeigt sich überrascht über den Verkauf des Jugendhauses in Miltenberg und kritisiert das intransparente Vorgehen.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Nicht erst seit dem Beschluss „Jugend(t)räume erhalten“ setzt sich der BDKJ Würzburg dafür ein, jungen Menschen Räume für Entfaltung und außerschulische Bildung zur Verfügung zu stellen. Unter anderem forderte die Diözesanversammlung 2020 in diesem Beschluss den Erhalt des Jugendhauses St. Kilian in Miltenberg sowie eine bauliche und inhaltliche Weiterentwicklung des Jugendhauses und seiner Angebote.&nbsp;</p><p><strong>Zukunft wirklich auf solidem Fundament?</strong><br />Heute wurde der BDKJ Würzburg von der Entscheidung des Bistums Würzburg zum Verkauf des Jugendhauses Miltenberg St. Kilian überrascht: „Wir als BDKJ-Diözesanvorstand begrüßen, dass kurzfristig in und um das Jugendhaus St. Kilian Jugendarbeit weiter stattfinden kann“, nimmt Florian Bauer BDKJ-Diözesanvorsitzender Stellung. „Jedoch stellt für uns ein Mietvertrag über 10 Jahre keine solides Fundament für Jugendarbeit dar, sondern verlagert die Diskussion um Räume und Angebote für junge Menschen am Untermain nur in die Zukunft.“&nbsp;</p><p>Dies hat nicht zuletzt die Schließung des Schullandheims Thüringer Hütte im vergangenen Jahr gezeigt. Eine zukunftssichere Lösung im Sinne von Kindern und Jugendlichen würde nach Ansicht des BDKJ ein Weiterbetrieb des Jugendhauses im Eigentum der Diözese Würzburg darstellen, mit welchem der Einfluss auf jugendarbeitsrelevante Baumaßnahmen gesichert wäre.</p><p><strong>Schlechte Informationspolitik der Bistumsleitung</strong><br />Darüber hinaus kritisiert der BDKJ-Diözesanvorstand das Vorgehen der Bistumsleitung beim Verkauf des Jugendhauses.<br />Der BDKJ als Dachverband der katholischen Jugendverbände und damit als Stimme der Jugend war weder in den Verkaufsprozess eingebunden noch darüber informiert. Somit konnten die Meinungen, Erfahrungen und Bedürfnisse der vom Verkauf betroffenen Jugendarbeitsgruppen nicht in den Entscheidungsprozess einfließen.</p>]]></content:encoded><category>Startseite</category><category>Pressemitteilungen</category><category>Jugendpolitik</category><category>Glaube, Kirche, Spiritualität</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-51172</guid><pubDate>Wed, 27 Apr 2022 11:53:35 +0200</pubDate><title>Abgesagt: Podiumsdiskussion &quot;Warum Priester ?&quot; am 09.05.2022 um 18:00 Uhr</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/podiumsdiskussion-warum-priester-1/</link><description>Warum Priester?
Was sich Jugendliche von Priester*innen erwarten.
Eine Podiumsdiskussion
mit Weihbischof Ulrich Boom und weiteren Personen
aus Kirche, Theologie und Gesellschaft.
</description><content:encoded><![CDATA[<p>Aufgrund von kurzfristigen Absagen von verschiedenen Podiumsteilnehmer*innen aus unterschiedlichen, u.a. gesundheitlichen Gründe, mussten wir uns leider dazu entschließen die Podiumsdiskussion am 09.05.2022 zum Thema „Warum Priester? – Was sich junge Menschen von Priester*innen erwarten&quot; abzusagen.<br />Die AG Priestertum dankt&nbsp;für das gezeigte Interesse an unserer Veranstaltung!</p><hr /><p>Die AG Priestertum des BDKJ lädt ein:<br />Podiumsdiskussion mit Weihbischof Ulrich Boom und weiteren Personen<br />aus Kirche, Theologie und Gesellschaft.</p><p><br />09.05.2022 | 18:00 Uhr<br />Jugendkirche Würzburg<br />Kilianeum - Haus der Jugend<br />(Ottostraße 1, 97070 Würzburg)</p><p><br />Die Teilnahme ist kostenfrei, für Verpflegung ist gesorgt.<br />Anmeldung bis 02.05.2022 unter <a href="http://t1p.de/warumpriester" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">t1p.de/warumpriester</a></p>]]></content:encoded><category>BDKJ</category><category>Startseite</category><category>Glaube, Kirche, Spiritualität</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-50594</guid><pubDate>Thu, 07 Apr 2022 12:12:00 +0200</pubDate><title>Neuer Termin! „Katholisch und queer - Ein Abend mit Mara Klein“ am 22.06.2022</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/katholisch-und-queer-ein-abend-mit-mara-klein-am-28032022/</link><description>Das Netzwerk „Vielfalt leben in Kirche und Gesellschaft“, initiiert von BDKJ und kja, lädt ein zum Gesprächsabend
mit Mara Klein (Mitglied der Synodalversammlung und Mitherausgeber*in des Buchs „Katholisch &amp; Queer“).
Die Teilnahme ist kostenfrei.</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Der neue Termin steht fest! </em></strong></p><p><strong>Am 22.06.2022 um 19 Uhr (Dauer ca. 1,5 Stunden)<br />In der Jugendkirche im Kilianeum - Haus der Jugend (Ottostraße 1, 97070 Würzburg, Parkmöglichkeit vorhanden)</strong></p><p><strong>Anmeldung bis zum 15.06.2022 unter <a href="http://t1p.de/katholischundqueer" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">t1p.de/katholischundqueer</a></strong></p><p><strong>Die Teilnahme ist kostenfrei.</strong></p>]]></content:encoded><category>Startseite</category><category>Glaube, Kirche, Spiritualität</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-50391</guid><pubDate>Wed, 02 Mar 2022 09:00:00 +0100</pubDate><title>CO2-Fastenaktion: Es geht los</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/co2-fastenaktion-es-geht-los/</link><description>Die diesjährige CO2-Fastenaktion steht unter dem Motto “Mit Vollgas in die Klimakrise?!”. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Zur Einstimmung in unsere Aktion gibt es ein kleines Video.&nbsp;</p><p>Weitere Inhalte und Tipps werden über den&nbsp;<a href="https://www.instagram.com/accounts/login/?next=/bdkj_wuerzburg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Insta-Kanal des BDKJs</a>&nbsp;veröffentlicht. Ein Blick lohnt sich auf alle Fälle.&nbsp;</p><p>Materialien sowie das Heft zum Download finden sich auf unserer Internetseite&nbsp;<a href="https://www.co2fasten.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.co2fasten.de</a>&nbsp;</p><p><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/8IwnMyQxAWc" width="560" height="315"></iframe></p>]]></content:encoded><category>CO2Fasten</category><category>Startseite</category><category>Klima und Ökologie</category><category>Glaube, Kirche, Spiritualität</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-50245</guid><pubDate>Tue, 08 Feb 2022 10:53:09 +0100</pubDate><title>next step - mit dir. mit Gott. mit anderen.</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/next-step-mit-dir-mit-gott-mit-anderen/</link><description>BDKJ, KjG und KLJB Würzburg bieten einen Ausbildungskurs für Ehrenamtliche an</description><content:encoded><![CDATA[<p>Würzburg, 08. Februar.&nbsp;<br />Die Katholische junge Gemeinde (KjG) und die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) bieten zusammen mit dem Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) im Diözesanverband Würzburg im Frühjahr 2022 eine Fortbildung für alle an, die in ihrem Glauben einen Schritt weiter kommen wollen. Der Kurs richtet sich an junge Menschen ab 18 Jahren, die über die eigene Spiritualität nachdenken und mit anderen über Gott und die Welt ins Gespräch kommen wollen und findet an zwei Wochenenden statt.&nbsp;<br />Neben dem Kennenlernen einer großen Vielfalt, wie sich junge Menschen auf die Suche nach Gott und nach ihrem Platz im Leben machen, bereitet dieser Kurs auch darauf vor, junge Menschen kompetent auf ihrem Glaubens- und Lebensweg zu begleiten. Dieser Kurs qualifiziert außerdem für das Amt der Geistlichen Leitung in einem Jugendverband.&nbsp;<br />Ein*e Geistliche*r Leiter*in in der Jugend(verbands)arbeit begleitet und unterstützt junge Menschen bei ihren Aktivitäten. Dabei ist er*sie gemeinsam mit den Jugendlichen verantwortlich für religiöse Inhalte. Er*sie wird von ihnen sowie ihren Gruppen und Teams gewählt.</p><p>Ganz bewusst werden mit dem Kurs junge Menschen angesprochen, die bereits selbst in der Jugend(verbands)arbeit aktiv sind und so Lebenswelten und Spiritualität von Jugendlichen selbst erfahren haben. „Gerade in größer werdenden pastoralen Strukturen sind Jugendverbände eine große Chance, denn sie sind Erfahrungsorte des Glaubens und machen Kirche erlebbar.“ erklärt Bernhard Lutz, Geistlicher Leiter des BDKJ Würzburg.&nbsp;</p><p>Die Wochenenden finden vom 25.-27.03.2022 im Kilianeum in Würzburg und vom 06.-08.05.2022 im Jugendhaus St. Kilian in Miltenberg statt. Der Kurs wird geleitet von Andreas Kees (Geistlicher Leiter der KjG) und Florian Meier (Diözesanlandjugendseelsorger) zusammen mit einem ehrenamtlichen Team.&nbsp;</p><p>Das Anmeldeformular gibt es im Internet unter <a href="https://www.bdkj-wuerzburg.de/themen/glaube-kirche-spiritualitaet/ausbildungskurs-geistliche-leitung/">www.bdkj-wuerzburg.de/nextstep</a>. Anmeldungen sind bis zum 01. März möglich.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>kja Diözese Würzburg</category><category>Startseite</category><category>Pressemitteilungen</category><category>AK Geistliche Leitung</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-50040</guid><pubDate>Tue, 25 Jan 2022 18:18:30 +0100</pubDate><title>BDKJ-Diözesanvorstand ist solidarisch mit #outinchurch </title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/bdkj-dioezesanvorstand-ist-solidarisch-mit-outinchurch/</link><description>Der Diözesanvorstand des Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in Würzburg solidarisiert sich mit der Initiative #outinchurch.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Würzburg, 25. Januar.&nbsp;<br />Die verbandliche Jugendarbeit in der Diözese Würzburg hat eine klare Haltung gegen die Diskriminierung in der katholischen Kirche von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung. Daher begrüßt der BDKJ-Diözesanvorstand die Initiative #outinchurch und zeigt sich solidarisch mit diesem Statement:</p><p>Als BDKJ-Diözesanvorstand solidarisieren wir uns mit der Initiative #outinchurch und bedanken uns bei allen Beteiligten für ihren Mut! Auch wir machen uns stark für eine Kirche, die endlich ein sicherer und diskriminierungsfreier Raum für alle werden soll. Im BDKJ sind alle - unabhängig von ihrem Geschlecht und ihrer sexuellen Orientierung - willkommen, die Kirche und Gesellschaft mitgestalten wollen auf Basis des Evangeliums. Das machen wir zum Beispiel deutlich mit unserem Beschluss &quot;Liebe ist keine Sünde&quot; und unserem Engagement im Netzwerk &quot;Vielfalt leben in Kirche und Gesellschaft&quot;. Wir stehen für eine Generation, die Diskriminierung aufgrund des Geschlechts und der sexuellen Orientierung einer Person nicht mehr mittragen kann und will.</p><p>„In der breiten Auseinandersetzung, die gerade innerhalb unserer Kirche geführt wird, sprechen wir uns ganz klar dafür aus, Menschen so anzunehmen wie sie sind. Einmal mehr fordern wir, dass diese Sichtweise endlich auch im kirchlichen Arbeitsrecht und der kirchlichen Lehre Anerkennung findet. Wir erwarten, dass dazu auf der kommenden Versammlung des Synodalen Wegs die nächsten Schritte gegangen werden.“, erläutert Christina Lömmer, BDKJ-Diözesanvorsitzende, die Stellungnahme.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Startseite</category><category>Pressemitteilungen</category><category>Glaube, Kirche, Spiritualität</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-48983</guid><pubDate>Wed, 13 Oct 2021 12:32:14 +0200</pubDate><title>Diözesaner Weltjugendtag am 21.11.2021 in Würzburg und Miltenberg</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/dioezesaner-weltjugendtag-am-21112021-in-wuerzburg-und-miltenberg/</link><description>Das Motto für 2021 lautet
&quot;Steh auf! Ich mache dich zum Zeugen dessen, was du gesehen hast!&quot;
Es stammt aus der Apostelgeschichte (Apg 26,16).</description><content:encoded><![CDATA[<p>Weitere Infos &amp; Anmeldung unter:&nbsp;<a href="https://www.kja-wuerzburg.de/veranstaltungen/weltjugendtag/" target="_blank" class="external-link">www.kja-wuerzburg.de/veranstaltungen/weltjugendtag/</a></p><p><strong>Weltjugendtag in der Diözese Würzburg</strong><br />Bislang feierten wir jedes Jahr am Palmsonntag den Diözesanen Weltjugendtag in unserem Bistum. Papst Franziskus hat nun den Termin für die Diözesanen Weltjugendtage dauerhaft auf den Christkönigssonntag verlegt. Dies ist der Sonntag vor dem 1. Advent. Darum laden wir nun am Christkönigsfest, 21.11.2021, alle Jugendlichen und jungen Erwachsene im Alter von 14-35 Jahren zur Mitfeier des Diözesanen Weltjugendtags ein. Die Hauptveranstaltung wird im Kilianeum - Haus der Jugend stattfinden. Dabei steht im Mittelpunkt die Begegnung, der Austausch und die Feier des Glaubens bei Gesprächen über Gott und die Welt mit interessanten Gesprächspartner*innen, Workshops und der Feier eines Gottesdienstes.</p><p>Darüber hinaus können erstmalig auch an anderen Orten unseres Bistums Veranstaltungen zum Diözesanen Weltjugendtag angeboten werden. Wer sich daran beteiligen möchte, melde sich bitte bei Diözesanjugendseelsorger Stephan Schwab, damit eine gute Koordination und ein gutes Einbinden in den Diözesanen Weltjugendtag gelingen kann.</p><p>Unabhängig davon lädt der Papst in der Regel alle zwei Jahre zu einem internationalen Weltjugendtag ein. Dieser findet an wechselnden Orten der Welt statt. Er umfasst die Tage der Begegnung, welche in Gemeinden des Gastgeber*innenlandes durchgeführt werden und dem eigentlichen Weltjugendtag. An diesem nimmt normaler Weise auch der Papst selbst teil. Der nächste internationale Weltjugendtag findet 2023 in Lissabon statt.</p>]]></content:encoded><category>Fachstelle Ministrantinnenarbeit</category><category>Nachrichten</category><category>BDKJ</category><category>Startseite</category><category>Glaube, Kirche, Spiritualität</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-48167</guid><pubDate>Tue, 13 Jul 2021 16:47:08 +0200</pubDate><title>Auf den Spuren des heiligen Kilian</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/auf-den-spuren-des-heiligen-kilian-4/</link><description>Kiliani-Tag der Jugend in Würzburg mit Actionbound, Sightjogging und Gottesdienst, der in Alltag mündete</description><content:encoded><![CDATA[<p>Würzburg (POW) Joggend und rätselnd sind Kinder und Jugendliche auf den Spuren des heiligen Kilian am Samstagnachmittag, 10. Juli, unterwegs gewesen. Der Kiliani-Tag der Jugend fand dieses Jahr coronabedingt dezentral statt. Insgesamt standen sechs Veranstaltungen der Kirchlichen Jugendarbeit (kja) zur Auswahl. Die Regionalstelle Würzburg ließ den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Wahl: „Actionbound“ oder „Sightjogging“. Abgerundet wurden die Aktivitäten mit einem Gottesdienst in der Jugendkirche und im Innenhof des Kilianeums-Haus der Jugend. Rund zwei Dutzend Jugendliche feierten diesen mit. Jugendseelsorgerin Birgit Hohm organisierte die Aktivitäten in Würzburg und stand dem dezentralen Tag der Jugend zunächst skeptisch gegenüber: „Ich konnte mir das zunächst gar nicht vorstellen, aber durch den Austausch mit den Kollegen und Kolleginnen und dem Gebet von Diözesanjugendseelsorger Stephan Schwab, das an allen Orten gebetet wird, stehen wir doch in Verbindung.“</p><p>Rätsel lösen wollten fünf Mädchen und Jungen im Alter zwischen sieben und 14 Jahren: Fidelis, Immina, Philipp, Remigius und Simon. „Ein Actionbound ist wie eine Schnitzeljagd, nur mit dem Handy!“, erklärten sie. Nach dem ersten Tipp war jedoch schon klar: „Wir müssen zur Alten Mainbrücke!“ Dem Pfeil auf dem Handy, der wie ein Kompass die Richtung zur nächsten Station vorgab, schenkte die Gruppe ab da nur noch wenig Beachtung. Ähnlich war es bei den folgenden vier Stationen – echte Würzburg-Kenner eben.</p><p>Bei der ersten Station angekommen, zeigte die App eine Videobotschaft der Kammerzofe Anna an. Anna hat im Herzoghaus gearbeitet. Sie echauffierte sich in fränkischem Dialekt darüber, dass der heilige Kilian die Ehe der Herzogin für ungültig hielt. Nach dem Video folgte ein Quiz mit Fragen wie zum Beispiel: „Wie hieß die Frau von Herzog Retzbach?“ Sobald die Fünf die zweite Station erreichten, zeigte das Handy die nächste Botschaft an: Padraig war Begleiter der Mönche Kilian, Kolonat und Totnan. Er erklärte mit melodischem irischen Akzent, warum die Frankenapostel damals von Irland weggegangen sind: „Sie haben sich als Ziel gesetzt, den christlichen Glauben in Würzburg voranzutreiben.“ Bei dem darauffolgenden Quiz lautete eine Frage: „Was hält der heilige Totnan auf der Marienbrücke in den Händen?“ Nach kurzer Absprache raste Fidelis zu besagter Statue, um nachzusehen – echte Teamplayer eben.</p><p>Auf dem Weg zur dritten Station machte die Gruppe einen Abstecher zur Eisdiele. Mit Bananeneis gestärkt, lauschten die Kinder der vierten Botschaft: Burgunda, eine Marktfrau, berichtete authentisch fränkisch, wie sie mit eigenen Augen den Mord an den drei Mönchen mitansehen musste. Beim anschließenden Rätsel war eine Frage: „Wann wurden die Frankenapostel umgebracht?“ Auf Nachfrage, wie ihnen der „Actionbound“ bisher gefällt, antworteten die Mädchen und Jungen: „Subba, sehr informadiv“ – echte Franken eben.</p><p>An der vierten Station lernten die Fünf den ersten Bischof des Bistums Würzburg kennen: Bischof Burkard. Da die Zeit bis zum Gottesdienst drängte, erfüllten die Kinder und Jugendlichen schnell alle Aufgaben und eilten zur nächsten und letzten Station. Hier bot die App an, das Kilianslied anzuhören. „Das kennen wir doch schon“, war die Meinung der Gruppe dazu. Alle stimmten das Lied an und machten sich auf den Weg zur Schatztruhe. Das Schönste an dem Nachmittag war aber nicht der Schatz, der am Ende gefunden wurde, sondern „dass wir alle zusammen den Tag verbracht haben“, urteilte Philipp. Die Fünf lösten die Rätsel und Aufgaben fast alle richtig – echte Kilianskenner eben.</p><p>Angekommen in der Jugendkirche hieß es warten, denn die „Sightjogger“ waren von ihrem sportlichen Sightseeing noch nicht zurück. Die vierköpfige Laufgruppe wurde angeführt von kja-Jugendbildungsreferent Peter Lanig und steuerte im Laufschritt sehenswerte Orte („sights“) in Würzburg an. Dort gab es Verschnaufpausen, Trinkwasser in Bechern und Kurzimpulse. Insgesamt legten die Jogger eine Strecke von über sieben Kilometern bei sommerlichen Temperaturen zurück.</p><p>Am Burkarder See, einem idyllischen Gewässer am Fuß der Festung Marienberg, empfing Diözesanlandjugendseelsorger Florian Meier die vier Jogger. Der Geistliche Leiter der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) in der Diözese Würzburg bezeichnete den Burkarder See als „Stadtoase“ – den passenden Ort, „um einen ruhigen Moment in der quirligen Stadt Würzburg zu erleben“. Danach forderte er die Teilnehmer auf, Runden um den See zu drehen und die Oasen im eigenen Leben zu entdecken. Lisa-Marie Knechtle (17), eine der Joggenden, sprach danach über eine persönliche Oase in ihrem Leben: „Ein Gottesdienst ist auch ein Ruhepol. Die Woche ist vollgepackt, und am Sonntag habe ich eine Stunde, in der ich nicht leistungsfähig sein muss.“ Bevor es im Laufschritt weiterging, setzten sich die Teilnehmer auf die Steinmauer am Seeufer und folgten der Aufforderung Meiers, ihre Bauchmuskulatur zu trainieren. Sie zogen die Beine an, streckten sie wieder aus, mit den Armen passierte dasselbe – eine Szene, die an die Besatzung eines Ruderboots erinnerte. Nach dieser Auffrischung nahm die Gruppe mit Tempo die nächste Station ins Visier.</p><p>Trotz der Wärme hielten die vier Läufer durch. Im „Klein-Nizza“, einer mit Teichen und Blumenbeeten gestalteten Parkanlage, wurden sie wieder von Meier erwartet. Hier gab es erneut Wasser zum Trinken. Ruhig stehend und atmend hörten die Teilnehmer Meier zu: Die Menschen, die Natur – alles an diesem Ort sei bunt und vielfältig. Diese Vielfalt sei herrlich und verdiene es, mit dem Atem aufgesogen zu werden. Anschließend las Meier Auszüge aus dem Psalm 104 vor: „Preise den Herrn, meine Seele!“</p><p>Im Kilianeum-Haus der Jugend hatten die Jogger Gelegenheit, zu duschen und sich umzuziehen. Danach konnte der Gottesdienst mit etwas Verspätung beginnen. Mit moderner Musik und in lockerer Atmosphäre begannen die 20 Jugendlichen unter dem Motto „Inflamed. What would Jesus do?“, den Tag der Jugend zu feiern. Nach der Predigt ging der Gottesdienst im Innenhof des Kilianeums-Haus der Jugend weiter. Dort hatten die Jugendlichen Zeit, sich in Kleingruppen zu den Leitfragen des Gottesdienstes auszutauschen: „Was gibt mir den Mut, neue Dinge zu tun?“, „Was lässt das innere Feuer in mir brennen?“ und „Was trägt mich bei neuen Herausforderungen?“ Um die Feier des Gottesdienstes in den Alltag münden zu lassen, gab es statt vorgefertigten Fürbitten einen Fürbittenbaum. An diesen konnten Zettel mit Sorgen und Bitten befestigt werden. Statt dem Schlusssegen konnte sich jeder eine Klammer mit der Aufschrift „Ich segne dich gerne“ an die Kleidung heften. Damit wurde die Bereitschaft symbolisiert, für andere da zu sein. Um zur Ruhe zu kommen, hatten Pfadfinder des Bezirks Würzburg ein Lagerfeuer vorbereitet, und um den eigenen Hoffnungsfunken zu entzünden, konnte ein Windlicht gebastelt werden. Meier, der den Gottesdienst gemeinsam mit Jugendseelsorger Christian Bargel organisiert hatte, war sehr froh, dass das Wetter hielt: „Ich finde es auch sehr schön, dass die, die sich auf den Tag hier eingelassen haben, mit Feuer und Flamme dabei waren.“</p><p>Der Actionbound kann in der App unter „Kilianisbound“ zeitunabhängig durchgeführt werden.</p><p>Ulrich Bausewein (Sonntagsblatt) /Magdalena Rössert (POW)</p>]]></content:encoded><category>Startseite</category><category>Glaube, Kirche, Spiritualität</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-47952</guid><pubDate>Sun, 27 Jun 2021 17:58:56 +0200</pubDate><title>BDKJ-Diözesanversammlung auf dem Volkersberg im Zeichen von Trauer, Vielfalt und Engagement</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/bdkj-dioezesanversammlung-auf-dem-volkersberg-im-zeichen-von-trauer-vielfalt-und-engagement-1/</link><description>Am vergangenen Wochenende tagte die Diözesanversammlung des Bundes der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Würzburg auf dem Volkersberg. Dank der sinkenden Inzidenzen konnte die Versammlung unter Einhaltung des eigens hierfür erstellten Hygienekonzepts in der Jugendbildungsstätte Volkersberg stattfinden. Bernhard Lutz, Geistlicher Leiter des BDKJ, eröffnete die Versammlung mit einer Schweigeminute für die Opfer und Angehörigen der Messerattacke in Würzburg, die sich kurz vor Versammlungsbeginn ereignete.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die rund 40 ehrenamtlichen Delegierten aus 10 Jugend- und 11 Regionalverbänden blickten zurück auf das vergangene, von Corona geprägte Jahr und tauschten sich per Videokonferenz mit Landtags- und Bundestagsabgeordneten aus Unterfranken aus. Dabei machten die jungen Menschen deutlich, dass sie für ein buntes, solidarisches und vielfältiges Land stehen und einstehen und sich das auch von Entscheidungsträger*innen in der Politik wünschen.&nbsp;</p><p>Die Versammlung beschloss einstimmig einen Antrag zum Erhalt und zur Förderung der Jugendhäuser, einschließlich der verbandlichen Selbstversorgerhäuser. „Der harte Sparkurs des Bistums trifft insbesondere die kirchliche Kinder- und Jugendarbeit. Kinder und Jugendliche brauchen Räume, in denen sie sich frei entwickeln können und Erfahrungen sammeln. Wir fordern daher die Bistumsleitung auf, sich für den Erhalt der Jugendhäuser einzusetzen“, sagt Christina Lömmer, BDKJ-Diözesanvorsitzende.&nbsp;</p><p>„Liebe ist keine Sünde – Segen auch für gleichgeschlechtliche Paare“ unter dieser Überschrift&nbsp;<br />forderte die Versammlung Bischof Franz Jung auf, sich in Bistum Würzburg im Rahmen des Synodalen Wegs und darüber hinaus für die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare stark zumachen. Die Versammlung positionierte sich klar und einstimmig gegen die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften in der katholischen Kirche. „In der breiten Auseinandersetzung, die gerade innerhalb unserer Kirche geführt wird, sprechen wir für eine Generation, die die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung nicht mehr mittragen kann und will“, fasst Sebastian Dietz, BDKJ-Diözesanvorsitzender, die Antragsdiskussion und den Beschluss zusammen. &nbsp;&nbsp;</p><p>Weiterhin traf die Versammlung Beschlüsse für das kommende Jahr und anstehende Aktionen. Neben der diözesanen Veranstaltung zur Sternsingeraktion 2022, die in der Region Aschaffenburg stattfindet, soll im kommenden Jahr auch das 75-jährige Bestehen des BDKJ Würzburg gefeiert werden. Außerdem beschloss die Versammlung, an der 72-Stunden-Aktion im Jahr 2024 teilzunehmen und sich dort für soziale Projekte einzusetzen.</p><p>Zu Gast waren am Samstag Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran, der im Morgengebet die Opfer und Betroffenen der Messerattacke mit einschloss, sowie Domkapitular Albin Krämer. Er stellte sich der Versammlung als neue Leitung der Hauptabteilung Seelsorge vor und feierte mit der Versammlung am Samstagabend den Gottesdienst. Auch BDKJ-Bundespräses Stefan Ottersbach und Florian Hörlein aus dem Landesvorstand des BDKJ Bayern nahmen an der Versammlung teil. Dr. Michael Wolf, der als Vorsitzender des Diözesanrats der Katholik*innen im Bistum Würzburg zu Gast war, ermutigte die Delegierten, sich weiter für die Jugendarbeit im Bistum zu engagieren.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Startseite</category><category>Pressemitteilungen</category><category>Jugendpolitik</category><category>Politikergespräche</category><category>Glaube, Kirche, Spiritualität</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-46808</guid><pubDate>Wed, 10 Mar 2021 08:55:42 +0100</pubDate><title>Würzburger Kirchenbarcamp, Klappe, die Zweite! </title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/wuerzburger-kirchenbarcamp-klappe-die-zweite/</link><description>Ein Barcamp lebt von den interessanten und kommunikativen Leuten, die mitmachen!</description><content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem großen Erfolg der Premiere startet das Würzburger Kirchenbarcamp am 19.03.2021 zum zweiten Mal online. Beginn ist 18 Uhr. In der Einladung des ökumenischen Vorbereitungsteams heißt es: Wir teilen miteinander unser Wissen, unsere Fähigkeiten und unsere Fragen und Ideen rund um Kirche, Gott und Welt - quer zu allen Konfessionen, Strukturen und Berufsgruppen .Anstelle eines festgelegten Programms sind alle (!) Teilnehmer*innen herzlich dazu eingeladen, sich selbst mit ihren Erfahrung, Ideen und Wissen mit einzubringen und eine 45 minütige Einheit zu gestalten. Das kann eine Fragerunde, ein Impulsvortrag, ein Mitmach-Workshop oder vieles mehr sein. Vor Ort entsteht das gemeinsame Programm. Nur eins ist sicher, es wird vielseitig, bunt und kurzweilig. Sei mit dabei, bring dich ein und nimm viele Impulse für dein Beruf und Privatleben wieder mit nach Hause.&nbsp;</p><p>Weitere &nbsp;Informationen und Anmeldung über <a href="https://kirchenbarcamp.de/ " target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://kirchenbarcamp.de/&nbsp;</a><br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Startseite</category><category>Glaube, Kirche, Spiritualität</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-45956</guid><pubDate>Wed, 16 Dec 2020 15:17:24 +0100</pubDate><title>Friedenslicht aus Betlehem</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/friedenslicht-aus-betlehem-3/</link><description>Auch in diesem Jahr gibt es wieder das Friedenslicht - die DPSG macht&#039;s möglich!</description><content:encoded><![CDATA[<header><h2>Aktion Friedenslicht aus Betlehem</h2></header><p>Jedes Jahr machen sich Pfadfinder*innen gemeinsam mit vielen Menschen verschiedener&nbsp;Nationen auf den Weg, um das Friedenslicht aus Bethlehem zu uns nach Hause zu holen.<br />Dabei überwindet es einen über 3.000 Kilometer langen Weg über viele Mauern und&nbsp;Grenzen. Es verbindet Menschen vieler Nationen und Religionen miteinander.</p><p>Gerade in diesem Jahr spüren wir, wie es ist, wenn sich Grenzen bilden, wenn Grenzen&nbsp;sogar geschlossen werden und wir in unserer Freiheit eingegrenzt werden. Das Coronavirus hat uns aufgezeigt, wie zerbrechlich unser gesellschaftliches Zusammenleben&nbsp;ist, aber auch wie wichtig Kreativität, besonnenes Handeln und Zuversicht sind.</p><p>Auch in Unterfranken wollen wir das Friedenslicht coronakonform weitergeben und daher&nbsp;wird es dieses Jahr keine Aussendungsfeier geben.&nbsp;Trotzdem wollen wir das Licht durch Abholorte in ganz Unterfranken verteilen.&nbsp;Ein diözesaner Abholort wird die Jugendkirche im Kilianeum – Haus der Jugend&nbsp;sein. Dort wird das Friedenslicht ab dem 13.12.2020 ab 09:00 Uhr zur Abholung&nbsp;bereitstehen und dann von dort aus von Pfadfinder*innen auch in verschiedene&nbsp;Kirchen in Unterfranken verteilt werden.</p><header><h2>Abholorte für das Friedenslicht 2020</h2></header><p>Alle Abholorte in der Diözese Würzburg und in den Dekanaten finden Sie&nbsp;<a href="https://www.dpsg-wuerzburg.de/stufen-themen/spirituelles/friedenslicht-aus-betlehem/abholorte/" title="Opens internal link in current window" target="_blank" rel="noreferrer">hier</a>!</p><p><a href="https://www.dpsg-wuerzburg.de/fileadmin/user_upload/downloads/Friedenslicht_Plakat_DIN_A4.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Hier finden Sie das Friedenslichtplakat zum ausdrucken!</a></p><p><a href="https://www.dpsg-wuerzburg.de/fileadmin/user_upload/downloads/Friedenslicht_2020_Heft.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Hier finden Sie das Heft zum Friedenslicht 2020.</a></p><p><a href="https://www.dpsg-wuerzburg.de/fileadmin/user_upload/downloads/Loesung_Raetsel_Friedenlichtheft_2020.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Die Lösung für das Rätsel im Heft finden Sie hier.</a></p>]]></content:encoded><category>Startseite</category><category>Glaube, Kirche, Spiritualität</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-45719</guid><pubDate>Tue, 01 Dec 2020 11:26:37 +0100</pubDate><title>Zu kurzfristige Informationspolitik</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/zu-kurzfristige-informationspolitik-1/</link><description>BDKJ-Diözesanvorsitzende Vanessa Eisert kritisiert auf der außerordentlichen Vollversammlung des Diözesanrats die Informationspolitik der Bistumsleitung – Diskussionen zu Satzungsentwürfen beinahe nur Randthema – Delegierte lehnen mögliche Wiederbesetzungssperre in der Hauptabteilung Seelsorge ab</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg</strong>&nbsp;(POW) Sachdiskussionen über Satzungen wie zum Beispiel die Wahlordnung der Pastoralräte in den Pfarreiengemeinschaften sowie die Strategieteams in den neuen Pastoralen Räumen sind am Samstag, 28. November, auf der Tagesordnung der Außerordentlichen Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Würzburg gestanden. Emotional ging es dennoch zu: Zum einen, weil sich Delegierte gleich zu Beginn der Veranstaltung über die in ihren Augen wiederholt zu kurzfristige Informationspolitik der Bistumsleitung gegenüber dem höchsten Laiengremium beschwerten. Zum anderen verabschiedeten die gut 80 Teilnehmer mehrheitlich einen Antrag, mit dem sie sich klar gegen eine derzeit von der Bistumsleitung diskutierte Wiederbesetzungssperre in der Hauptabteilung Seelsorge positionierten. Unter anderem, weil sie befürchten, dass durch den Wegfall Hauptamtlicher schnell auch die Ehrenamtlichen in der Fläche wegzubrechen drohten, die auf deren Unterstützung angewiesen seien.</p><p>Das wäre in den Augen des höchsten Laiengremiums des Bistums gerade in den künftigen Pastoralen Räumen kontraproduktiv. Diese kämen nicht ohne mehr ehrenamtliches Engagement aus. „Die Einrichtungen der Hauptabteilung Seelsorge bauen wichtige Brücken in die Gesellschaft hinein und bringen Kirche in Kontakt mit Menschen, die nicht fest in unseren Gemeinden verwurzelt sind, aber durch die Angebote dieser Einrichtungen Kontakt zur Botschaft des Evangeliums erhalten“, heißt es in dem Antrag. Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran sagte, er trage mit Bischof Dr. Franz Jung gemeinsam die Verantwortung für das Bistum. Daher sei er bereit, für notwendige, aber unbequeme Entscheidungen auch die Schelte einzustecken. Zugleich dankte er den Frauen und Männern des Diözesanrats für ihr Engagement trotz Corona.</p><p>Die Hälfte der Delegierten nahm bei der Hybridveranstaltung unter den Vorgaben des Pandemieschutzes im Veranstaltungszentrum Heiligkreuz im Würzburger Stadtteil Zellerau teil, weitere 40 Personen waren via Videokonferenz zugeschaltet. Gleich zu Beginn machte Vanessa Eisert, ehrenamtliche Diözesanvorsitzende des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), ihrem Unmut über die Informationspolitik der Bistumsleitung Luft. Schon im Vorfeld der Herbstvollversammlung dieses Jahres habe es in Zusammenhang mit der Pastoral der Zukunft wichtige Papiere erst „sehr plötzlich“ vor der Sitzung gegeben, zu spät, um eine adäquate Vorbereitung zu ermöglichen.</p><p>Der Diözesanratsvorstand habe in Folge das Gespräch gesucht. „Damit sollte man meinen, dass dieses ‚kleine‘ Problem mit dem rechtzeitigen Vorliegen der Unterlagen vom Tisch wäre“, sagte Eisert. Beim Diözesanforum Ende Oktober sei dann plötzlich mit dem „7-Punkte-Plan“ ein weiteres wichtiges Papier, das den Verlauf der Gestaltungsphase der Pastoral der Zukunft regelt, aufgetaucht. „Ein so wesentliches Papier zu veröffentlichen, ohne dies in den Gremien – und damit meine ich nicht nur, aber auch den Diözesanrat – besprochen zu haben, ist nicht nur ein einfaches Übergehen einer Struktur, sondern stellt grundsätzlich in Frage, wie ernst die Entscheidungsträger in dem gesamten Prozess überhaupt den Diözesanrat und damit die Laien in diesem Bistum nehmen, die nebenbei bemerkt geschätzte 99 Prozent der Katholikinnen und Katholiken ausmachen“, sagte Eisert.</p><p>Dem Ganzen sei nach ihren Worten in dieser Woche eine Krone aufgesetzt worden, als bekannt wurde, dass weitere Papiere bei der außerordentlichen Vollversammlung besprochen werden sollten, die bis dato noch nicht in der vorliegenden Form bekannt gewesen seien. „Für Ehrenamtliche ist es schlicht und ergreifend nicht leistbar, innerhalb von einer Woche differenziert fünf verschiedene Papiere durchzuarbeiten und auf Änderungen zu prüfen.“ Den Generalvikar forderte Eisert auf, nicht immer nur von der Bedeutung der Arbeit im Team zu sprechen, sondern das auch zu zeigen. „Wenn auf der obersten Ebene des Bistums gute Teamarbeit nicht vorgelebt wird, wie soll das dann in den Pfarreien funktionieren?“</p><p>Die Überlegungen zu einer Wiederbesetzungssperre in der Hauptabteilung Seelsorge bezeichnete Generalvikar Vorndran als wichtigen Beitrag im Blick auf die aktuelle finanzielle Lage des Bistums. Es zeichne sich ab, dass coronabedingt in diesem und im kommenden Jahr die Kirchensteuer deutlich zurückgehe. Die übrigen Hauptabteilungen hätten vielfältige Sparvorschläge gemacht. Die Hauptabteilung Seelsorge sei personell „hervorragendst“ aufgestellt. Eisert kritisierte, dass bei diesen Überlegungen keine Schwerpunktsetzung für das ganze Bistum deutlich werde und die Jugendarbeit zudem überdurchschnittlich darunter leide, da hier natürlicherweise die Personalfluktuation hoch sei. Domkapitular Christoph Warmuth, stellvertretender Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, erklärte, er sehe die Not zur Kostenreduzierung. Zugleich bat er um maßvolles Agieren, damit die Diözese nicht nachhaltig Schaden erleide. Herbert Becker (Ebern) vom Diözesanrat forderte „vertrauensbildende Maßnahmen“. Es sei zum Beispiel sinnvoll, den Diözesanratsvorsitzenden im Vorfeld solcher Überlegungen zu Sitzungen der Bistumsleitung einzuladen. „Wir Ehrenamtlichen tragen in den größeren Räumen die große Last und wollen daher auch ehrlich informiert werden.“ Zudem regte er an, zu überprüfen, ob die in den vergangenen Jahren in der Verwaltung geschaffenen neuen Stellen nicht stattdessen eingespart werden könnten.</p><p>Über die an diesem Tag auch diskutierten Satzungen wird der Diözesanrat bei der Frühjahrsvollversammlung abstimmen. Dann ist auch die zukünftige Größe des Gremiums und die anteilige Zusammensetzung aus Vertretern der Regionen wie der Verbände Thema.</p><p class="text-right"><em>mh (POW)</em></p>]]></content:encoded><category>Startseite</category><category>Glaube, Kirche, Spiritualität</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-44234</guid><pubDate>Mon, 20 Jul 2020 13:18:56 +0200</pubDate><title>„Lunch &amp; Discuss“ zum Synodalen Weg</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/lunch-discuss-zum-synodalen-weg-1/</link><description>Würzburg (POW) Mit dem Synodalen Weg haben sich rund 50 Personen bei „Lunch &amp; Discuss“ der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Würzburg auseinandergesetzt.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 14.07.2020 fand Lunch &amp; Discuss: Der Synodale Weg statt. Für dieses innovative Online-Format wurde Birgit Mock, die Vorsitzende des Forums „Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft“ und familienpolitische Sprecherin des ZdK, als Gesprächspartnerin eingeladen. Nach einer kurzen Vorstellung des Synodalen Wegs berichtete Birgit Mock im Interview mit Julia Rath, der stellvertretenden Frauenbeauftragten der Katholisch-Theologischen Fakultät, von der Arbeit des Forums. Sie betonte dabei, dass angesichts des Missbrauchsskandals und der Ergebnisse der MHG-Studie strukturelle Veränderungen in der katholischen Kirche alternativlos seien.&nbsp;</p><p>Gerade im Bereich ihrer Lehre zur Sexualität müsse sie dabei humanwissenschaftliche Erkenntnisse ernstnehmen. Dazu gehöre auch, anzuerkennen, dass Sexualität mit mehreren verschiedenen Werten in einer engen Verbindung steht. Anstatt einer Sexualmoral sei eine Ethik gelingender Beziehungen nötig.</p><p>In einer Kleingruppenarbeit konnten die circa 50 Teilnehmer*innen (u. a. aus Universität, Bistum, AGENDA, kirchlicher Jugend(verbands)arbeit und KDFB) eigene Anregungen für den Synodalen Weg formulieren. Dazu gehörten beispielsweise die Aufforderung zu Gendersensibilität und Achtung der Menschenwürde, insbesondere marginalisierter Personen. Auch ein Lebensweltbezug der lehramtlichen Vorschriften sowie deren Umsetzbarkeit wurde gefordert. Der Fokus sollte auf der befreienden Botschaft des Christentums für alle Menschen liegen. Die Teilnehmenden beschrieben die Diskussion als gewinnbringend und sehr wertschätzend. Sie hoffen auf eine weitere konstruktive Zusammenarbeit im Synodalen Weg und auf die Umsetzung der benötigten Reformen. Der digitale Workshop wurde in Kooperation der Frauenbeauftragten der Katholisch-Theologischen Fakultät der JMU Würzburg, Prof. Dr. Barbara Schmitz und Julia Rath, der Domschule Würzburg sowie dem BDKJ-Diözesanverband Würzburg durchgeführt.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Jugendpolitik</category><category>Startseite</category><category>Glaube, Kirche, Spiritualität</category><category>Synodaler Weg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-44155</guid><pubDate>Wed, 15 Jul 2020 15:41:44 +0200</pubDate><title>Kiliani – Tag der Jugend… mal anders!</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/kiliani-tag-der-jugend-mal-anders/</link><description>Würzburg / Karlstadt / Schweinfurt / Miltenberg / Haßfurt / Kirchlauter / Aschaffenburg, 15. Juli.
Weil die große Kilianiwallfahrtswoche nicht wie gewohnt stattfinden konnte, hat auch der Tag der Jugend am vergangenen Samstag ein neues Formart ausprobiert. So fand er erstmals an vielen verschiedenen Orten und digital statt. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Regionalstelle für Kirchliche Jugendarbeit (kja) in Main-Spessart machte den Auftakt und lud zu „Einem Tag mit uns – zusammen im Boot“ ein. Rund 20 Jugendliche starteten mit einem Impuls in den Tag, waren gemeinsam auf dem Wasser unterwegs, stellten sich verschiedenen Aufgaben, wanderten zur Karlsburg und schlossen den Tag gemeinsam mit einem Eis ab. „Für den Spaß an Land hatten wir dann noch ein paar coronakonforme Spiele im Kreis und mit Abstand im Gepäck,“ berichtet Katrin Fuchs, Jugendseelsorgerin in Main-Spessart.</p><p>„Unser Konzept war es, ein sehr offenes und unkompliziertes Angebot zu machen. Man konnte kommen und gehen wann man wollte, so dass über den Nachmittag und Abend verteilt um die 15 Jugendlichen und junge Erwachsene bei der krosslounge vorbei geschaut haben. Manche von ihnen nutzten auch die vorbereiteten Impuls-Karten der „Stadtpause“, um auf eine spirituelle Entdeckungstour zu gehen. Die meisten haben aber einfach die gemütliche Runde und die guten Gespräche am Lagerfeuer genossen,“ beschreibt Florian Meier, Jugendseelsorger für die Region Schweinfurt, ihr Angebot zum Kiliani – Tag der Jugend rund um die kja-Regionalstelle.</p><p>Am Abend fanden in drei weiteren Regionen Gottesdienste statt: Den Auftakt machten das Jugendhaus St. Kilian und die kja-Regionalstelle Miltenberg. Rund 120 Kinder, Jugendliche und Erwachsene hatten sich im Garten des Jugendhauses versammelt, um gemeinsam einen open-air Gottesdienst zu feiern. In sehr eindrücklicher und persönlicher Weise rief Weihbischof Ulrich Boom in seiner Predigt dazu auf, sich mutig immer wieder auf das Leben einzulassen und sich dabei am Leben und Wirken des Heiligen Kilians zu orientieren, der zusammen mit seinen Gefährten Kolonat und Totnan von Irland aus aufgebrochen ist, um den Menschen von Jesus Christus zu erzählen: „Das Leben ist wie eine Fahrt auf dem Meer. Wenn das Wasser ruhig ist, dann ist alles entspannt. Herausfordernd wird es erst bei einem stürmischen Wellengang. Dann braucht es Mut, um die Situation zu meistern.“ Aus eigener Erfahrung wisse er, dass es auf hoher See am besten sei sich vorne an den Bug zu stellen und der Gefahr ins Auge zu schauen. Die Gottesdienstbesucher*innen waren vom Gesamtpaket sehr angetan: „Das Wetter hat mitgespielt, die Atmosphäre im Garten trotz Hygienemaßnahmen war stimmig, die Musik der Band &quot;Schmitti and friends&quot; war sehr emotional und thematisch haben sowohl wir mit unseren Vorbereitungen als auch Weihbischof Ulrich den richtigen Ton getroffen. Und wir alle haben uns gefreut, endlich mal wieder in so einer großen Gemeinschaft einen Gottesdienst feiern zu dürfen,“ fasst Lukas Hartmann, Leiter des Jugendhauses, den Abend zusammen.</p><p>Wunder! - &nbsp;war die große Überschrift über dem Kiliani-Jugendgottesdienst in Kirchlauter im Dekanat Haßberge. Rund 25 junge Leute machten es sich dazu mit ihren Decken auf der Wiese zwischen Feuerwehrhaus und Spielplatz bequem. Zur Predigt hatte Jugendseelsorger Andreas Hartung eine Seifenblasenmaschine mitgebracht, die die Wiese mit schillernden Seifenblasen flutete. &quot;Wunder kannst du nicht festhalten&quot;, erklärte er, &quot;so wie Maria den Auferstandenen nicht festhalten konnte. Aber Wunder bewegen dich im Herzen.&quot;</p><p>In der Würzburger Jugendkirche gab es ein Abendlob, das unter dem Motto „All you need is love“ stand. „Wir haben sehr positive Rückmeldungen bekommen, sowohl von den rund 30 Mitfeiernden in der Jugendkirche als auch von den über 700 Personen, die das Abendlob über den Live-Stream mitgefeiert haben. Die Musik der Band hat begeistert und berührt, dass sogar manchen die Tränen gekommen sind. Und natürlich war es schön, Leute mal wieder in echt zu treffen und sich mit Abstand zu unterhalten,“ berichtet Sebastian Volk, Jugendseelsorger in der kja-Regionalstelle Würzburg. Im Anschluss an das Abendlob organisierte die Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) ein Lagerfeuer im Innenhof des Kilianeums und lud zu selbstgemachten Schokobananen aus der Lagerfeuerglut ein. „Die anwesenden Pfadfinderinnen von Klein bis Groß freuten sich sehr, endlich mal wieder etwas gemeinsam zu erleben, da aufgrund von Corona viele Gruppenstunden und Aktionen vor Ort nicht stattfinden konnten,“ so Julia Stöhr, Diözesankuratin der PSG.</p><p>Anfänge, Aufbrüche in eine unbekannte Welt, zu neuen Menschen,… Das hat nicht nur Kilian und seine Gefährten beschäftigt, sondern war auch Thema beim digitalen kja.zeitPunkt der kja-Regionalstelle Aschaffenburg im Rahmen des Kiliani – Tag der Jugend. „Der Aufbruch in ein unbekanntes Studium oder einen Beruf hat sehr viel mit der Lebenswelt der Jugendlichen zu tun“, erklärt Jugendseelsorger Johannes Dürig. Die Gespräche mit den jungen Menschen habe er als „sehr tiefgründig“ empfunden. Die Rückmeldungen seien durchweg positiv gewesen.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Startseite</category><category>Glaube, Kirche, Spiritualität</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-43980</guid><pubDate>Fri, 03 Jul 2020 13:32:50 +0200</pubDate><title>Kiliani - Tag der Jugend - erstmals dezentrale Gestaltung des Tages</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/kiliani-tag-der-jugend-erstmals-dezentrale-gestaltung-des-tages-1/</link><description>Auch die kirchliche Jugendarbeit in der Diözese Würzburg (kja) bereitet sich intensiv auf das Kilianifest vor. Eigentlich war für den 11. Juli 2020 ein großer Jugendgottesdienst mit Weihbischof Ulrich Boom im Dom geplant mit einer sich daran anschließenden Begegnung im Innenhof des Kilianeums. Durch die Corona-Pandemie musste von diesen Plänen Abstand genommen werden. Viele Stellen der kirchlichen Jugendarbeit wollten aber den Tag der Jugend nicht ausfallen lassen und erstellten ein vielseitiges Kiliani-Programm, welches sich über das ganze Bistum erstrecken wird.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Angefangen in Main-Spessart, wo eine Paddelaktion angeboten wird. Zusammen mit dem Team der Regionalstelle für kirchliche Jugendarbeit kann man einen Tag im Boot auf dem Main verbringen. Beginn ist am Samstag, den 11. Juli um 11 Uhr. Eine Anmeldung in der Regionalstelle Main-Spessart unter&nbsp;<a href="mailto:info@kja-regio-msp.de">info@kja-regio-msp.de</a>&nbsp;ist aufgrund begrenzter Plätze notwendig.</p><p>Die Regionalstelle für kirchliche Jugendarbeit Schweinfurt veranstaltet ein Kiliani-Picknick. Zu jeder Zeit kann man ab 14 Uhr zum Kiliani-Picknick vor der krosslounge in Schweinfurt vorbeikommen. Wegen der Hygienebestimmungen sollte jede*r seine Verpflegung selbst mitbringen. Eine Anmeldung ist nicht nötig.<br />Außerdem bietet das Regionalstellenteam eine „Stadtpause“ an, bei der jede*r einzelne auf eigene Faust eine Erkundungstour durch Schweinfurt machen kann. Die dazu nötigen Dinge können in der Regionalstelle abgeholt werden. Die Tour ist den ganzen Nachmittag und Abend möglich. Danach lässt es sich wunderbar beim Lagerfeuer vor der krosslounge über die Abenteuer des Tages austauschen.&nbsp;<a href="http://www.kross-sw.de/kiliani" target="_blank">www.kross-sw.de/kiliani</a></p><p>Auch im Kilianeum - Haus der Jugend in Würzburg wird Kiliani gefeiert. Die Regionalstelle für kirchliche Jugendarbeit Würzburg startet das Fest um 19 Uhr mit einem Evensong in der Jugendkirche, der auch live im Internet unter&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/user/TVBistumWuerzburg" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.youtube.com/user/TVBistumWuerzburg</a>&nbsp;gestreamt wird.</p><p>Im Anschluss daran gibt es ein Lagerfeuer im Innenhof des Kilianeums, das vom Diözesanverband der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) gestaltet wird. Kleine Snacks und Getränke werden den Hygienebestimmungen entsprechend angeboten. Eine Anmeldung bei der Regionalstelle Würzburg ist nötig unter&nbsp;<a href="mailto:info@kja-regio-wue.de">info@kja-regio-wue.de</a>.<br />Schon während der Woche wird vom Regionalstellenteam jeden Tag ein Impuls über einen kiliansbedeutenden Ort über socialmedia&nbsp;<a href="https://www.instagram.com/kja.regio.wue/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.instagram.com/kja.regio.wue/</a>&nbsp;ausgestrahlt.</p><p>Auch der Untermain ist mit am Start, wenn es darum geht, den Hl. Kilian zu ehren. Die Regionalstelle für kirchliche Jugendarbeit und das Jugendhaus St. Kilian in Miltenberg feiern zusammen mit Weihbischof Ulrich Boom um 18 Uhr einen Jugendgottesdienst im Garten des Jugendhauses. Eine Anmeldung ist über&nbsp;<a href="mailto:info@jugendhaus-st-kilian.de">info@jugendhaus-st-kilian.de</a>&nbsp;nötig.</p><p>Zuletzt bietet auch die Regionalstelle für kirchliche Jugendarbeit Hassberge bei gutem Wetter einen Kiliani-Jugendgottesdienst an. Beginn ist um 18.00 Uhr am Feuerwehrhaus in Kirchlauter. Im Anschluss gibt es noch ein Picknick. Essen und Trinken muss coronabedingt jeder selbst mitbringen. Anmeldung erfolgt bei der Regionalstelle unter&nbsp;<a href="mailto:info@kja-regio-has.de">info@kja-regio-has.de</a>.</p><p>Die Sammlung aller Angebote finden sich unter:&nbsp;<a href="http://kiliani.kja-wuerzburg.de/" target="_blank" rel="noreferrer">kiliani.kja-wuerzburg.de</a></p><p><em>V.i.S.d.P.: Stephan Schwab, Diözesanjugendseelsorger</em></p>]]></content:encoded><category>Nachrichten</category><category>Veranstaltungen</category><category>BDKJ</category><category>Pressemitteilungen</category><category>Startseite</category><category>Glaube, Kirche, Spiritualität</category><category>Kiliani</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-40720</guid><pubDate>Thu, 07 May 2020 13:43:00 +0200</pubDate><title>Digitale Lesereise - Bibeltexte lesen auf Instagram</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/digitale-lesereise-bibeltexte-lesen-auf-instagram/</link><description>Digitale Lesereise: Bibeltexte lesen auf Instagram
Neue Bibelausgabe baut Brücke zwischen Antike und heutiger Welt. 
Mit einer Lesereise auf Instagram gibt der BDKJ jetzt Einblicke in die Erzählweise seiner neuen Bibel. Acht junge, engagierte Christ*innen lesen dafür aus einzelnen Passagen der Bibel. Alle Stationen der Lesereise werden an acht Terminen live ab 19 Uhr bei Instagram gestreamt. </description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Düsseldorf, 6. Mai. Auf Instagram stellt der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) seine neue Bibelausgabe vor. Vom 11. bis 22. Mai finden auf unterschiedlichen Kanälen des sozialen Netzwerkes Lesungen statt.&nbsp;</strong><br />&nbsp;<br />In der neuen Bibelausgabe „WIR erzählen die Bibel“ wird deutlich: die Menschen in der Antike haben über die gleichen Themen nachgedacht wie wir heute. Um Themen wie Freiheit, Kultur, Gewalt, Liebe und Würde geht es auch in der in diesem Jahr im Herder Verlag erschienenen Bibel. Mit einer Lesereise auf Instagram gibt der BDKJ jetzt Einblicke in die Erzählweise seiner neuen Bibel. Acht junge, engagierte Christ*innen lesen dafür aus einzelnen Passagen der Bibel. Alle Stationen der Lesereise werden an acht Terminen live ab 19 Uhr bei Instagram gestreamt. „Diese Bibel schlägt eine Brücke zwischen den Menschen der Antike und der heutigen Welt. Genauso können soziale Netzwerke in Zeiten von Abstandsregelungen Brücken zu den Menschen zuhause sein“, sagt die BDKJ-Bundesvorsitzende Katharina Norpoth.&nbsp;<br />&nbsp;<br />Unter den Leser*innen sind die Berliner Pfarrerin Theresa Brückner, die als „Beste Flauscher*in des Jahres 2019“ mit dem „Goldenen Blogger“ ausgezeichnet wurde, sowie BDKJ-Bundesvorsitzende Katharina Norpoth, Pfarrerin Josephine Teske, die geistliche Leiterin des BDKJ-Diözesanverbandes Aachen Annette Jantzen, Pastoralreferent und Autor der Bibelausgabe Peter Otten, Kolumnistin Hanna Buiting, Ralf Meyer, Priester aus dem Bistum Münster und die Theologin und Buchautorin Jaqueline Straub. Alle Daten und die jeweiligen Kanäle, auf denen die Lesungen stattfinden, sind unter www.bdkj.de/lesereise einsehbar.&nbsp;<br />&nbsp;<br />Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft.&nbsp;</p><p><em>Herausgeber:<br />BDKJ-Bundesstelle • Referat für Öffentlichkeitsarbeit<br />Carl-Mosterts-Platz 1 • 40477 Düsseldorf</em></p>]]></content:encoded><category>BDKJ</category><category>Glaube, Kirche, Spiritualität</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-38454</guid><pubDate>Wed, 19 Feb 2020 12:16:40 +0100</pubDate><title>Wein, Plausch und ein Bischof</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/wein-plausch-und-ein-bischof/</link><description>Frankfurt. Der BDKJ-Diözesanvorstand hat sich am Rande der ersten Synodalversammlung in Frankfurt mit Weihbischof Ulrich Boom und Jugendvertretern getroffen. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Weihbischof Ulrich Boom war sichtlich erfreut, als Vertreter des Würzburger Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ihn zum Auftakt des Synodalen Wegs in Frankfurt besuchten. Den BDKJ vertraten die Diözesanvorsitzenden Vanessa Eisert und Sebastian Dietz sowie Pastoralassistent Lukas Greubel. Auch Michaela Brönner, Mitglied der Kolpingjugend und Jugendvertreterin beim Synodalen Weg, nahm am Abendessen teil. Boom sate, man dürfe nie das gemeinsame Ziel vergessen. Man vertrete zwar oft unterschiedliche Standpunkte, am Ende müssten aber alle einen gemeinsamen Weg für die Kirche finden. Gruppen wie Maria 2.0 sind laut Boom wichtig für den Synodalen Weg. Durch die Missbrauchsstudie der Deutschen Bischofskonferenz sei viel angestoßen worden, man diskutiere heute umfänglicher über wichtige Themen. Am Ende dankte Boom den Besuchern vom BDKJ. Er sei froh, dass die jungen Leute in Würzburg &quot;einfach Dinge machen und nach Frankfurt fahren, statt nur darüber zu reden&quot;.</p><p class="text-right">Raphael Schlimbach</p>]]></content:encoded><category>Startseite</category><category>Glaube, Kirche, Spiritualität</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-23601</guid><pubDate>Wed, 22 Jan 2020 15:53:00 +0100</pubDate><title>Ausbildungskurs Geistliche Leitung in der Jugend(verbands)arbeit</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/ausbildungskurs-geistliche-leitung-in-der-jugendverbandsarbeit/</link><description>Im April 2020 beginnt ein neuer Kurs für Geistliche Leitungen in der Jugend(verbands)arbeit und alle, die es noch werden möchten.</description><content:encoded><![CDATA[<h2>Geistliche Leitung in der Jugend(verbands)arbeit&nbsp;</h2><p>Der BDKJ Würzburg bietet einen Ausbildungskurs für Ehrenamtliche an&nbsp;</p><p><strong>Würzburg, 22. Januar.&nbsp;</strong><br />Der Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) Diözesanverband Würzburg bietet im Frühjahr 2020 einen Ausbildungskurs Geistliche Leitung in der Jugend(verbands)arbeit an zwei Wochenenden an. Der Kurs richtet sich an junge Frauen und Männer ab 21 Jahren, die interessiert sind an religiösen Fragen und sich ehrenamtlich in der kirchlichen Jugendarbeit engagieren.&nbsp;</p><p>Ein*e Geistliche*r Leiter*in in der Jugend(verbands)arbeit begleitet und unterstützt junge Menschen bei ihren Aktivitäten. Dabei ist er*sie gemeinsam mit den Jugendlichen verantwortlich für religiöse Inhalte. Er wird von ihnen sowie ihren Gruppen und Teams gewählt.</p><p>Der Ausbildungskurs bereitet auf diese Aufgabe vor und qualifiziert zur Begleitung junger Menschen in ihrer Persönlichkeits- und Glaubensentwicklung. Inhalte des Kurses werden unter anderem Handlungsfelder kirchlicher Jugendarbeit, die Vorbereitung und Leitung von Gottesdiensten und das Rollenprofil der Geistlichen Leitung sein.&nbsp;</p><p>Ganz bewusst werden mit dem Kurs junge Menschen angesprochen, die bereits selbst in der Jugend(verbands)arbeit aktiv sind und so Lebenswelten und Spiritualität von Jugendlichen selbst erfahren haben. „Gerade in größer werdenden pastoralen Strukturen sind Jugendverbände eine große Chance, denn sie sind Erfahrungsorte des Glaubens und machen Kirche erlebbar.“ erklärt Bernhard Lutz, Geistlicher Leiter des BDKJ Würzburg und Kursleiter.&nbsp;</p><p>Die Wochenenden finden vom 03.-05.04.2020 im Jugendhaus St. Kilian in Miltenberg und vom 22.-24.05.2020 in der Jugendbildungsstätte Volkersberg statt. Dazwischen gibt es eine Praxisphase. Der Kurs schließt ab mit einem Abschlusstreffen und der Verleihung der Zertifikate im Rahmen des Kiliani-Tag der Jugend am 11.07.2020.</p><p>Das Anmeldeformular gibt es im Internet unter <a href="https://www.bdkj-wuerzburg.de/themen/glaube-kirche-spiritualitaet/ausbildungskurs-geistliche-leitung/">geistlicheleitung.bdkj-wuerzburg.de</a>. Anmeldungen sind bis zum 28. Februar möglich.</p>]]></content:encoded><category>Pressemitteilungen</category><category>Startseite</category><category>AK Geistliche Leitung</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-36016</guid><pubDate>Tue, 29 Oct 2019 13:45:08 +0100</pubDate><title>15 Plätze im synodalen Weg werden mit Menschen unter 30 besetzt</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/15-plaetze-im-synodalen-weg-werden-mit-menschen-unter-30-besetzt/</link><description>Düsseldorf, 29. Oktober. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) wurde vom Hauptausschuss des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken (ZdK) dazu beauftragt, 15 Plätze der Versammlung des synodalen Weges mit jungen Menschen unter 30 vorzuschlagen. Das entspricht derzeit 7 Prozent der gesamten Versammlung.</description><content:encoded><![CDATA[<p>„Wir freuen uns, dass sich ZdK und die Deutsche Bischofskonferenz darauf verständigt haben, junge Menschen beim synodalen Weg zu berücksichtigen. Das Signal des ZdK-Hauptausschusses, eine echte Beteiligung junger Menschen am synodalen Weg zu ermöglichen, ist für uns ein Auftrag, den wir gerne annehmen“, sagte BDKJ-Bundesvorsitzender Thomas Andonie. „Das Vertrauen, dass der ZdK-Hauptausschuss in uns setzt, spornt uns an. Als demokratisch legitimierte Stimme von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen wirken die katholischen Jugendverbände selbstverständlich auch außerhalb ihrer Strukturen und haben die Anliegen aller jungen Menschen im Blick.“<br />&nbsp;<br />Der BDKJ wird die Plätze, wie von ZdK und DBK beschlossen, überwiegend mit weiblichen Vertreter*innen besetzen, um die Geschlechtergerechtigkeit in der Versammlung zu erhöhen. Um die Liste des BDKJ transparent zu besetzen, wird ein Verfahren entwickelt. Der ZdK-Hauptausschuss ist nach der ZdK-Vollversammlung das zweithöchste beschlussfassenden Gremium des Lai*innenkatholizismus in Deutschland. Die aktuellen Entscheidungen zum synodalen Weg finden unter Vorbehalt der Vollversammlung statt, die am 22. und 23. November tagen wird.&nbsp;<br />&nbsp;<br />Die aktuelle Satzung und weitere Informationen zum synodalen Weg sind unter www.DBK.de oder www.ZdK.de zu finden. Der BDKJ informiert unter www.bdkj.de/synodalerWeg über den synodalen Weg.</p>]]></content:encoded><category>Startseite</category><category>Glaube, Kirche, Spiritualität</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-35930</guid><pubDate>Wed, 23 Oct 2019 15:49:35 +0200</pubDate><title>Plädoyer für die kirchlichen Verbände</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/plaedoyer-fuer-die-kirchlichen-verbaende/</link><description>Diözesanrat der Katholiken im Bistum Würzburg blickt auf die Bedeutung kirchlicher Verbände – Vanessa Eisert (BDKJ) diskutiert mit auf dem Podium – Grundsatzreferat von Dr. Elfriede Schießleder vom Landeskomitee der Katholiken in Bayern – Generalvikar Thomas Keßler regt engere Kooperation der Verbände an</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg</strong>&nbsp;(POW) Ein deutliches Plädoyer für die kirchlichen Verbände in ihrer Vielfalt hat am Freitagabend, 18. Oktober, Dr. Elfriede Schießleder, stellvertretende Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, gehalten. „Wer, wenn nicht Kirche, bringt heute noch verschiedene Meinungen zusammen?“, fragte sie bei der Herbstvollversammlung des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Würzburg im Würzburger Exerzitienhaus Himmelspforten. Die katholische Kirche in Deutschland brauche nach den Skandalen der vergangenen Jahre jetzt beim Synodalen Weg die Beratung durch Fachfrauen und -männer, die ernst genommen und umfänglich diskutiert werden müsse, sagte sie vor dem höchsten Laiengremium des Bistums Würzburg. „Anders kommen wir nicht aus der Miserere. Aussitzen geht nicht mehr.“</p><p>In ihrem Vortrag erläuterte die Theologin, dass Kirche seit ihren Anfängen die Gesellschaft mitgestaltet habe, ob bewusst oder unbewusst. Die Verbändelandschaft in Deutschland sei weltweit einmalig. Entstanden sei diese als spezifisch deutsche Antwort auf die seit der Säkularisation entstandenen Umwälzungen. Als Beispiel nannte Schießleder die Initiativen Adolph Kolpings, von Bischof Wilhelm Emmanuel von Ketteler, Initiator der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), oder Caritas-Gründer Lorenz Werthmann. Sie alle hätten für ihr Handeln zunächst Ablehnung und erst mit der Enzyklika „Rerum Novarum“ eine – „wenn auch späte“ – Legitimation erfahren. „Initiativen ohne Zahl gestalteten durch ihr Wirken und ihre rasante Verbreitung die Gesellschaft, im urbanen ebenso wie im ländlichen Umfeld.“</p><p>Nicht zuletzt auch deswegen hätten die kirchlichen Verbände und Vereine durch ihre Arbeit die Anerkennung im Klerus gefunden. Anders als in Österreich Anfang des 20. Jahrhunderts sei es in Deutschland daher nie notwendig gewesen, die Laien explizit zum Engagement in Gesellschaft und Staat aufzurufen, betonte die Referentin. Ob die Not während des ersten Weltkriegs, die Wirren der Revolution und der Weimarer Republik oder das Erstarken der Nationalsozialisten: „Wache Geister hatten schon früh eine Antenne dafür, was zu tun war.“</p><p>Es sei daher wenig verwunderlich, dass die Nationalsozialisten innerhalb weniger Jahre die „katholischen Umtriebe“, wie sie sie nannten, verboten. „Verbände überlebten in Sakristeien und beim gemeinsamen Gebet, manche zahlten auch teuren Tribut in diesen schrecklichen zwölf Jahren. Aber sie überlebten.“ In Schießleders Heimatbistum seien es KAB, Kolping und Katholischer Deutscher Frauenbund (KDFB) gewesen, die im Nachkriegswinter den Passauer Exerzierplatz unter Wasser setzten und in eine Eisbahn verwandelten. Das sei ein erster Schritt in ein friedliches und unbeschwertes Miteinander nach den Schrecknissen des Kriegs gewesen. „Auch beim Passauer Hochwasser 2016 haben diese Verbände übrigens entscheidend daran mitgewirkt, dass die Hilfe der vielen Freiwilligen koordiniert werden konnte und mit der nötigen Logistik unterstützt wurde.“</p><p>Mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil sei der Glaube in die neue Zeit übergeführt worden. „Vergessen wir nicht, dass die Liturgiereform vollendete, was in Verbänden wie der Liturgischen Erneuerung, Neudeutschland oder Heliand längst im konkreten Handeln der Mitglieder und der aufgeschlossenen Präsides längst angebahnt war“, hob Schießleder hervor. Deutlich kritisierte sie das „Zaudern und Zweifeln“ am Synodalen Weg. „Die Folgen einer selbstgerechten Abkehr von Fachberatung haben wir bezüglich der unseligen Pillenenzyklika schon einmal erlebt. Bis heute leiden wir alle – nicht nur die Bischöfe – unter dem daraus folgenden Relevanzverlust des kirchlichen Führungsamts. Das sollte uns weise vorgehen lassen.“ Eine spontane Umfrage Schießleders unter den Delegierten des Diözesanrats brachte zudem deutlich zu Tage, dass eine enge Verknüpfung zwischen Mitgliedschaft in kirchlichen Verbänden und der Mitwirkung in Pfarrgemeinde-, Dekanats- und Diözesanrat sowie Kirchenverwaltung besteht. Viele der Ehrenamtlichen engagieren sich mehrfach. Wiederholt berichteten Delegierte verschiedener Altersstufen außerdem davon, dass gerade die Jugendverbandsarbeit wichtiger Lernort für die erforderlichen Schlüsselkompetenzen gewesen sei.</p><p>Bei der Podiumsdiskussion zur Zukunft der Verbände im Anschluss an den Vortrag nahm neben Vertretern verschiedener kirchlicher Gruppierungen auch Johannes Kirchhoff von „Fridays for Future“ als Vertreter des „Außenblicks“ teil. Er bezeichnete Verbände wie den Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) als wichtige Kooperationspartner. Zugleich regte er an, Beteiligungshürden so niedrig wie möglich zu halten. „Dann kann sich jeder so lange und so intensiv einbringen, wie er das wünscht.“ Damit mache gerade „Fridays for Future“ beste Erfahrung. Generalvikar Thomas Keßler hob hervor, dass die Verbände nicht „in Abhängigkeit der Hierarchie“ arbeiteten. Zugleich aber sei beispielsweise die KAB im Bistum Würzburg aus Tradition in der Betriebsseelsorge aktiv. Mit Blick auf zurückgehende Einnahmen seien alle kirchlichen Vereine angehalten zu prüfen, wie und wo eine Kooperation mit anderen katholischen Gruppierungen, die ähnliche Felder beackerten, aussehen könne. „Im Blick auf die Pastoral der Zukunft spielen Verbände eine wichtige Funktion im Netzwerk Kirche“; sagte der Generalvikar.</p><p>Im Kreuzgang des Exerzitienhauses informierten im Anschluss zahlreiche Verbände mit Ständen und Informationstafeln über die Bandbreite ihrer Angebote.</p>]]></content:encoded><category>Startseite</category><category>Glaube, Kirche, Spiritualität</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-30992</guid><pubDate>Tue, 23 Jul 2019 16:45:53 +0200</pubDate><title>Lasst uns mutig sein</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/lasst-uns-mutig-sein/</link><description>Konferenz für Katholische Jugendarbeit in Bayern und Landesversammlung beschäftigen sich mit Zukunft der Jugendpastoral im Kontext der Jugendsynode</description><content:encoded><![CDATA[<p>Bad Staffelstein / München 06. Juli 2019<br />Die Konferenz für Katholische Jugendarbeit in Bayern und die Landesversammlung des BDKJ Bayern kamen in den Bildungshäusern Vierzehnheiligen zusammen, um im Schwerpunkt die Jugendpastoral nach der Jugendsynode und dem apostolischen Schreiben „Christus Vivit“ zu erörtern. Ein wesentlicher Impuls zur Weiterentwicklung von Jugendpastoral ist das von Papst Franziskus eingebrachte Ineinander und Miteinander von Jugend- und Berufungspastoral. Diese Grundhaltung auf allen Ebenen der Jugendpastoral zu implementieren, stellt eine große Herausforderung dar, auch wenn dabei auf bewährte Praktiken und Erfahrungswerte zurückgegriffen werden kann.<br />&nbsp;<br />Die Landeskonferenz und -versammlung haben in einem gleichlautenden Beschluss zehn Empfehlungen für die Jugendpastoral in Bayern festgehalten:<br />&nbsp;<br />1.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Verknüpfung von Jugendpastoral und Berufungspastoral<br />2.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Beteiligung junger Menschen in Kirche<br />3.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Angebote für alle jungen Menschen – inner- und außerhalb von Kirche<br />4.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Ein stärkeres Ineinander und Miteinander der verschiedenen Arbeitsfelder der Jugendpastoral in gegenseitiger Wertschätzung<br />5.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Gleichberechtigte Rolle von Frauen in der Kirche<br />6.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Implementierung der gesellschaftlichen Dimension aller Bereiche der Jugendpastoral<br />7.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Gestaltung einer realitätsnahen und lebbaren Sexualpädagogik&nbsp;<br />8.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Förderung von Freiwilligenengagement und Freiwilligendienste&nbsp;<br />9.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Begleitung und Befähigung von ehrenamtlichen, sowie hauptamtlichen und hauptberuflichen Aktiven<br />10.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Befähigung zu einer religiösen und religionssensiblen Sprache</p><p>Die Konferenz setze sich dabei im Besonderen mit der Historie von Begrifflichkeiten wie Berufung, Missionierung usw. auseinander, um sie in eine zeitgemäße Form in die Jugendpastoral überführen zu können.&nbsp;<br />„Die Herausforderung besteht darin, die heute gängige Praxis der kirchlichen Jugendverbandsarbeit als das zu beschreiben, was sie schon immer war - als missionarische und evangelisierende Berufungspastoral in einer synodalen Kirche“ zeigt Jens Hausdörfer, Vorsitzender der Landesstelle für Katholische Jugendarbeit in Bayern, klar die Richtung auf.&nbsp;<br />„Papst Franziskus ruft uns auf, mutig zu experimentieren, auch auf die Gefahr hin, dass manche Wege sich als Irrwege erweisen, dass manche Ideen nicht zielführend sein werden. Er vertraut jungen Menschen, im Sinne der Botschaft Jesu zu handeln und Kirche weiterzuentwickeln. Das ist für uns klarer Auftrag die dafür nötigen Bedingungen zu schaffen“ schließt Jens Hausdörfer.<br />&nbsp;<br />Die aktuelle Beschlusslage ist in Gänze unter&nbsp;<a href="https://www.bdkj-bayern.de/bdkj/beschluesse/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.bdkj-bayern.de/bdkj/beschluesse/</a>&nbsp;zu finden.</p>]]></content:encoded><category>Startseite</category><category>Glaube, Kirche, Spiritualität</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-30973</guid><pubDate>Fri, 19 Jul 2019 18:22:09 +0200</pubDate><title>Glaube reift durch Prüfungen</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/glaube-reift-durch-pruefungen/</link><description>Bischof Dr. Franz Jung feiert Kiliani-Wallfahrtsgottesdienst am Tag der Jugend in der Krypta des Kiliansdoms – Begegnung im Innenhof des Kilianeums-Haus der Jugend.</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg</strong> (POW) „Der Glaubensweg mit seinen vielen Phasen ist ein Weg, in dem der Herr uns immer wieder neu zuruft: Lass dich nicht hängen, bleib nicht sitzen, geh nicht unter, sondern komm.“ Das hat Bischof Dr. Franz Jung beim Kiliani-Tag der Jugend am Samstagabend, 13. Juli, gesagt. In der Krypta des Würzburger Kiliansdoms feierte er einen Gottesdienst mit rund 130 Jugendlichen aus der Diözese Würzburg. Zusammen mit dem Vorbereitungsteam von „kross – Junge Kirche Schweinfurt“, dem Diözesanverband Würzburg des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und der kirchlichen Jugendarbeit der Diözese (kja) stellte er den Abend unter die Einladung Jesu: „Komm!“</p><p>„Schon die ganze Woche feiert die Diözese ihre Bistumspatrone, und da gehört natürlich auch die Jugend dazu“, rief Diözesanjugendseelsorger Stephan Schwab den Jugendlichen vor dem Gottesdienst auf dem Domvorplatz zu. Die irischen Mönche hätten auf dem Festland von ihrem Glauben erzählt und seien 1300&nbsp;Jahre nach ihrem Tod in Würzburg immer noch von Bedeutung. „Weil sie sich ganz schön viel zugetraut haben und ein unendliches Vertrauen in sich hatten, das einfach ansteckend und bewegend ist. Sie waren unverzagt“, sagte Schwab. Zusammen mit Bischof Franz zogen die Jugendlichen dann an den Reliquien der drei Frankenapostel vorbei in die Krypta des Doms ein.</p><p>Im Anschluss an den Gottesdienst lud Diözesanjugendseelsorger Schwab die Jugendlichen zur Begegnung in den Innenhof des Kilianeum-Haus der Jugend ein. Dort boten verschiedene Verbände und Regionalstellen nach einem kurzen Regenschauer ein buntes Mitmachprogramm an. Die Pfadfinderverbände backten unter anderem Stockbrot am Lagerfeuer, sangen mit Gitarrenbegleitung Lagerfeuerlieder. Für eine Erfrischung mit einem Eiscafé sorgte die diözesane Ministrantenarbeit, die Regionalstelle Main-Spessart schoss lustige Erinnerungsfotos. Hier ließ sich auch Bischof Franz mit Hut und Papierschnauzer mit einigen jungen Erwachsenen ablichten.</p><p>„Wir sind heute ein bisschen vom Regen und vom Rudern nass geworden“, erzählte Clara Amend (18) von den Ministranten aus Stettfeld. Sie reiste zusammen mit rund 45 weiteren Jugendlichen aus den Dekanaten Haßberge und Kitzingen mit dem Paddelboot nach Würzburg an. Sowohl die Paddelwallfahrt als auch der Gottesdienst mit dem Bischof seien ihre Highlights des Tages gewesen. Einen Tag früher angereist waren die Geschwister Kerstin (13) und Hannah Dittmann (17) von den Ministranten aus Volkach. Mit acht weiteren Ministranten zelteten sie im Garten des Priesterseminars und besuchten am Morgen noch die Festung, bevor sie zum Gottesdienst in die Krypta kamen. Die Geschwister Nathanael (15) und Salome Marx (12) aus Unterpleichfeld fanden es toll, einen Gottesdienst einmal an einem außergewöhnlichen Ort zu feiern. „Das ist schon was anderes und war mit den Lichtern echt cool“, sagte Nathanael. Florian Schwing (21) aus Büchold ließ sich ein Airbrush-Tattoo in Form eines Kreuzes auf den Unterarm sprühen. „Ich hab das Kreuz ausgewählt, weil das für meinen Glauben steht“, erzählte er. Florian fand es schön, dass zum Kiliani-Tag der Jugend so viele junge Menschen gekommen sind. Vom Gottesdienst nimmt er für sich mit: „Es gibt immer Höhen und Tiefen, wichtig ist, dass Gott uns nicht vergisst und immer bei einem ist.“</p><p>Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst in der Krypta von &quot;chor@kross&quot;, dem Chor von &quot;kross – Junge Kirche Schweinfurt&quot;.</p><p>Zur Einstimmung auf das Evangelium sahen die jungen Gläubigen auf zwei Bildschirmen einen Ausschnitt aus dem Film „Die Hütte“. In dem Film geht es um einen Familienvater, dessen Tochter ermordet wurde. Seit ihrem Tod ist der Vater in eine tiefe Depression gefallen und hinterfragt seinen Glauben. Doch dann begegnet er drei Personen, die die Dreifaltigkeit Gottes verkörpern. Mit ihnen arbeitet er das tragische Erlebnis und seine Beziehung zu Gott auf. In der gezeigten Szene, saß der Familienvater in einem Ruderboot, das unterzugehen drohte. Eine der drei Personen, Jesus, kam zu ihm und ermutigte den Familienvater, aus dem Boot auszusteigen und mit ihm über das Wasser zu laufen. Dieser Filmausschnitt ähnelte dem Matthäusevangelium, in dem Jesus mit dem zuerst zweifelnden Petrus über das Wasser läuft.</p><p>„Das Evangelium lässt sich wie eine Beschreibung des Glaubensweges von uns Menschen lesen“, sagte der Bischof. Dieser Glaubensweg bestehe aus verschiedenen Phasen. „Die erste Phase kennen wir als Kinder. Das ist der Glaube an Gott, der uns behütet und vor allem Bösen bewahrt. So haben wir alle hoffentlich den Glauben kennengelernt.“ Doch viele Menschen kämen in ihrem Leben auch einmal mit dem Glauben ins Wanken, vor allem dann, wenn jemand etwas Schlimmes erfahre. In dieser Phase der Ernüchterung sei Gott immer noch da. „Es ist nicht so, dass dem, der glaubt, nichts passieren würde im Leben. Wir alle kennen diese Enttäuschung, diesen Zweifel und die Angst, von Gott allein gelassen zu werden“, sagte der Bischof. Im Glauben gebe es Höhen und Tiefen, das hätten ihm auch viele Menschen in der Kiliani-Wallfahrtswoche erzählt. Ehepaare berichteten von Ehekrisen, und Menschen mit Behinderung „erzählten von dem Schlimmsten, was ihnen im Leben zugestoßen ist“.</p><p>Bischof Jung legte den Jugendlichen ans Herz, gerade in solchen Situationen den Glauben immer wieder neu „aufzuwärmen“. Durch diese Prüfungen reife der Glaube. „Immer dann, wenn der Mensch meint, verlassen zu sein, zieht der Herr uns heraus und bringt uns zurück in das Boot.“ Das sei die große Zusage desjenigen, der selbst gestorben und auferstanden sei. „Er führt uns aus allen Tälern, aus aller Dunkelheit immer wieder heraus in sein Licht und in seine Hoffnung. Wir wissen, dass er uns nie aufgeben wird.“</p>]]></content:encoded><category>Startseite</category><category>Glaube, Kirche, Spiritualität</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-26766</guid><pubDate>Fri, 04 Jan 2019 14:59:49 +0100</pubDate><title>Diözesane Sternsingeraussendung in Marktheidenfeld</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/dioezesane-sternsingeraussendung-in-marktheidenfeld/</link><description>Diözesane Aussendungsfeier der Sternsinger in Marktheidenfeld – Bischof Jung: „Wir sind gerufen, miteinander Solidarität zu üben“</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Marktheidenfeld/Würzburg</strong>&nbsp;(POW) Rund 250 Mädchen und Jungen aus allen Regionen des Bistums Würzburg mit ihren Begleitern und Familien – insgesamt etwa 550 Menschen – haben am Donnerstagnachmittag, 3. Januar, an der diözesanen Aussendungsfeier der Sternsinger in Marktheidenfeld teilgenommen. Die jungen Könige zogen vom Balthasar-Neumann-Gymnasium durch die Innenstadt zur Pfarrkirche Sankt Josef. Dort sandte Bischof Dr. Franz Jung die Sternsinger bei einem Gottesdienst aus. „Ihr habt den Auftrag, die frohe Botschaft in die ganze Welt zu tragen, die auch zu den Menschen in Peru geht“, sagte er zu den Jungen und Mädchen. In den Tagen um das Dreikönigsfest am 6. Januar werden rund 8000 Sternsingerinnen und Sternsinger in den Gemeinden des Bistums Würzburg unterwegs sein. Die diesjährige 61. Aktion Dreikönigssingen steht unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit!“ und stellt das Thema Behinderung in den Mittelpunkt.</p><p>Timo versteht Mathe nicht und verzweifelt an den Hausaufgaben. Anton ist Autist und kann sich nicht konzentrieren. Lisa hat Probleme, auf dem Schwebebalken zu balancieren. „Jeder von uns ist unterschiedlich und hat seine Schwächen und Stärken“, lautete die Botschaft, die vier Sternsinger anhand dieser Beispiele deutlich machten. Auch das Evangelium handelte von einem Mann mit Schwächen – von dem Gelähmten, den vier Männer zu Jesus bringen, indem sie ihn auf einer Tragbahre durch ein Loch in der Decke in den Raum hinablassen.</p><p>Es habe ihn immer besonders beeindruckt, dass von diesen Männern keiner ein Wort sage, sagte Bischof Jung in seiner Predigt. „Sie verlieren kein Wort darüber, dass einer von ihnen gelähmt ist. Da klagt keiner, da schimpft keiner. Sie akzeptieren, dass es Menschen gibt in ihrer Gemeinschaft, die anders sind.“ Das sei keinesfalls selbstverständlich. Auch für den Gelähmten sei es nicht selbstverständlich, zu akzeptieren, dass er Hilfe brauche. „Das ist eine große Demutsübung. Es ist gar nicht so einfach, zu sagen: Ich brauche eure Hilfe.“ Wenn es gut gehe, könne die Fürsorge für einen anderen Menschen Gemeinschaft stiften. „Wen man sich um Menschen mit Behinderung kümmert, dann braucht man Einfallsreichtum, einen entschiedenen Willen, und man muss am Ball bleiben“, fuhr Bischof Jung fort. Viele alltägliche Dinge würden auf einmal zu einer großen Herausforderung – eine Treppe, eine enge Tür, Menschen, die im Weg stehen. Gar nicht aus bösem Willen, sondern aus Gedankenlosigkeit. „Die Männer lernen auch, dass nicht alles, was gut gemeint ist, für den auf der Bahre auch wirklich gut ist.“ Manchmal müsse man fragen, wie man am besten helfen könne.</p><p>Die Männer in der Geschichte hätten ein einziges Ziel, und das heiße Jesus. „An Weihnachten nimmt Gott den Menschen in seiner Schwäche und Verletzlichkeit an, er verleiht ihm eine Würde. Deshalb sind wir gerufen, miteinander Solidarität zu üben“, sagte der Bischof. Einer der schönsten Sätze im Evangelium laute: Als Jesus ihren Glauben sah. „Menschen können füreinander glauben, auch dann, wenn ein anderer nicht mehr glaubt. Ihr als Sternsinger glaubt stellvertretend für die Kinder in Peru und tragt diese Kinder mit auf Eurem Weg. Und überall, wo man Euch die Türen öffnet, wo sich nicht nur der Geldbeutel, sondern auch das Herz auftut, ereignet sich Betlehem. Da werden wir Mensch füreinander, wie Gott für uns Mensch geworden ist.“ Gott kröne den Menschen mit einer Würde, die ihm niemand nehmen könne. „Wenn wir für andere eintreten, dann machen wir deutlich, dass auch der andere eine Königswürde hat. Ihr gebt den Kindern die Ehre zurück, indem Ihr ihnen Eure Solidarität bekundet“, sagte Bischof Jung zu den Sternsingerinnen und Sternsingern. Er&nbsp;setzte einer Sternsingergruppe symbolisch die Kronen auf und forderte die Kinder und Jugendlichen dazu auf, sich ebenfalls gegenseitig die Kronen aufzusetzen.</p><p>Sabrina Assies, Referentin der Regionalstelle Süd des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“, und Sebastian Dietz, Diözesanvorsitzender des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), dankten den Mädchen und Jungen sowie allen Helfern für ihren Einsatz. „Ihr seid für ganz viele Menschen ein Segen. Ihr seid Teil der größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit“, sagte Assies. Sie wünschte den Mädchen und Jungen „viel Freude, offene Türen, weite Herzen und vor allem auch gutes Wetter“. Am Ende der Feier brachten Sternsinger symbolisch Kreide und Weihrauch zum Altar und ließen sie vom Bischof segnen. „Was Ihr tut, ist Glaubensverkündigung. Es gibt viele Menschen, die Jahr für Jahr auf Euch warten und auf den Segen für jedes einzelne Haus“, sagte Bischof Jung. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von der Gruppe „Glorious“ aus Erlenbach am Main.</p><p>Vor dem Gottesdienst hatten sich die Kinder und Jugendlichen im Balthasar-Neumann-Gymnasium getroffen. Dort gab es ein Einführungsprogramm mit Filmen und Workshops, um das Beispielland Peru besser kennen zu lernen. Ein Schwerpunkt war das Thema Inklusion. So konnten die Mädchen und Jungen etwa testen, wie es ist, sich mit dem Rollstuhl fortzubewegen. „Da merkt man, wie anstrengend das mit den Armen ist, vor allem, wenn man keine Hilfe bekommt. Oder bis man die Tür aufbekommt“, erzählten Charlotte Ühlein (11) und Emma Huth (10) von der Sternsingergruppe der Pfarrei Sankt Georg in Trennfeld. Auch konnten die Kinder ausprobieren, wie man mit einer Sehbehinderung zurechtkommt, Stoffbeutel mit Lamas und Sprüchen bedrucken oder ein Sternsinger-Quiz lösen. Ab 16 Uhr zogen alle Sternsinger gemeinsam durch die Innenstadt zur Pfarrkirche Sankt Josef. Veranstalter der diözesanen Aussendungsfeier waren die Kirchliche Jugendarbeit im Bistum Würzburg (kja) sowie der Regionalverband Main-Spessart und der Diözesanverband Würzburg des BDKJ. Gefördert wurde die Veranstaltung außerdem durch den&nbsp;Bezirksjugendrings Unterfranken.</p><p>Im Bistum Würzburg sind an den Tagen um das Dreikönigsfest 2019 rund 8000 Mädchen und Jungen als Sternsingerinnen und Sternsinger unterwegs. Bei der Dreikönigsaktion 2018 sammelten sie nach Angaben des Kindermissionswerks in Aachen rund 1,5 Millionen Euro. Insgesamt wurden in den 27 deutschen (Erz-)Dözesen, der Schweiz, Belgien sowie bei weiteren Sammlungen rund 49 Millionen Euro gesammelt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Pastoral, Bildung, Gesundheit, Ernährung, soziale Integration und Rehabilitation sowie Nothilfe. Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Weitere Informationen gibt es im Internet unter&nbsp;<a href="http://www.sternsinger.de/" target="www.sternsinger.de" rel="noreferrer">www.sternsinger.de</a>.</p><p>sti (POW)</p>]]></content:encoded><category>Startseite</category><category>Glaube, Kirche, Spiritualität</category><category>Soziales und Solidarität</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-23731</guid><pubDate>Tue, 30 Oct 2018 10:38:07 +0100</pubDate><title>Die Richtung stimmt!</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/die-richtung-stimmt/</link><description>BDKJ zieht überwiegend positive Bilanz zum Ende der Jugendsynode und fordert weitere Schritte in Deutschland</description><content:encoded><![CDATA[<p>Düsseldorf/Rom, 28. Oktober. Zu der heute in Rom zu Ende gegangenen Jugendsynode zieht der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ein überwiegend positives Fazit. „Die Synode hat bewiesen, dass die Themen, die jungen Menschen wichtig sind, dann in der Kirche vorkommen, wenn man sie selbst fragt, auf sie hört und einen Dialog auf Augenhöhe mit ihnen führt. Dieses Prinzip gilt es nun auf allen Ebenen der Kirche - von der Pfarrei bis zur Ebene der Bischofskonferenz – fortzuführen“, sagte der BDKJ-Bundesvorsitzende Thomas Andonie, der als einer von insgesamt 49 Auditores (Gasthörer*innen) an der Synode teilnahm.<br />&nbsp;<br />„Es war eine große Ehre für mich, hier bei der Synode die jungen Menschen aus Deutschland zu vertreten. Bei einigen Themen haben wir gute Fortschritte gemacht, beispielsweise bei der Frage nach Frauen in Leitung der Kirche. Die Umsetzung dieses Anliegens der Synode duldet nun keinen Aufschub und unsere Bischöfe in Deutschland sollen wissen, dass sie sich darin der vollen Unterstützung des BDKJ sicher sein können“, so Andonie. &nbsp;<br />&nbsp;<br />Ebenfalls bei der Jugendsynode besprochen wurde das Thema der sexualisierten Gewalt. „Es war wichtig, dass die Synode auch dieses Thema aufgegriffen hat. Dieses Unrecht muss – sowohl im Einzelfall, als auch strukturell – entschlossen aufgearbeitet, bekämpft und beendet werden!“, so der Bundesvorsitzende.&nbsp;<br />&nbsp;<br />BDKJ-Bundespräses Pfr. Dirk Bingener zeigte sich erfreut darüber, dass das Thema der Begleitung junger Menschen auf der Synode breiten Raum einnahm. „Ich denke, es ist deutlich geworden, dass sich junge Menschen zuerst selbst die besten Begleiterinnen und Begleiter sind. Diese Fähigkeit braucht allerdings Ausbildung und Unterstützung. Wir dürfen die jungen Leute damit nicht im Stich lassen und brauchen wieder mehr geeignete Seelsorgerinnen und Seelsorger in der Jugendpastoral“, so Bingener. Im Nachgang der Jugendsynode müsse intensiver darüber nachgedacht werden, wie neue Wege und Bedingungen für pastorale Berufe im Sinne des Beschlusses des BDKJ „Kirche bewirbt sich“ aussehen könnten. Es brauche eine Berufungspastoral, die alle jungen Menschen in den Blick nimmt und die von allen jugendpastoralen Akteuren aktiv mitgestaltet wird. „Ich halte den Dialog dazu jetzt für enorm wichtig“, so Bingener abschließend.&nbsp;<br />&nbsp;<br />Kritik äußerte der BDKJ-Bundesvorsitzende Thomas Andonie im Hinblick auf die Frage des Umgangs der Kirche mit homosexuellen Partnerschaften: „Es scheint der Kirche unglaublich schwer zu fallen, Menschen so zu akzeptieren, wie sie sind. In der Bewertung dieser Frage stelle ich aber auch eine große Spannung unter den Bischöfen selbst fest.“<br />&nbsp;<br />Der BDKJ war die gesamte Dauer der Synode über in Rom vertreten. In einer eigens eingerichteten Wohngemeinschaft (WG), dem sogenannten „Romeoffice“, empfingen Vertreter des BDKJ – darunter die Bundesvorsitzende Katharina Norpoth, der Bundesvorsitzende Thomas Andonie, Bundespräses Pfr. Dirk Bingener und Simon Linder, Referent für Kirchenpolitik und Jugendpastoral, – verschiedene Gäste zum intensiven Austausch. Zu den WG-Gästen zählten unter anderem Jugendbischof Stefan Oster SDB, Frère Alois, Prior von Taizé, Pater Clemens Blattert SJ, Experte bei der Jugendsynode und Gründer der Zukunftswerkstatt in Frankfurt a.M., Julia Braband, Vertreterin des Lutherischen Weltbundes bei der Jugendsynode, und Schwester Nathalie Becquart, ehemalige Leiterin der Jugendpastoral in Frankreich.<br />&nbsp;<br />Hintergrund:<br />Bei der XV. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode haben rund einen Monat lang (3. bis 28. Oktober) Bischöfe und Laien aus aller Welt das Thema „Die Jugendlichen, der Glaube und die Berufungsunterscheidung“ beraten. Insgesamt nahmen an der Synode 267 Bischöfe, 23 externe Fachleute und 49 Gasthörer*innen teil.</p>]]></content:encoded><category>Startseite</category><category>Glaube, Kirche, Spiritualität</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-23635</guid><pubDate>Wed, 17 Oct 2018 15:38:42 +0200</pubDate><title>„Glaube muss mit der Welt zu tun haben“</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/glaube-muss-mit-der-welt-zu-tun-haben/</link><description>Bischofsversammlungen in Rom, die Synoden, sind nichts Besonderes. Die Jugendsynode vom 3. bis 28. Oktober sticht allerdings heraus. Neben Bischöfen werden Jugendliche aus aller Welt mitdiskutieren. Das ungewöhnliche Treffen steht unter dem Leitwort „Jugend, Glaube und Berufungsunterscheidung“. Das Sonntagsblatt hat dazu Sebastian Dietz (26) befragt, den Diözesanvorsitzenden des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das ganze Interview gibt es <a href="http://www.sobla.de/nachrichten/index.html/%E2%80%9Eglaube-muss-mit-der-welt-zu-tun-haben%E2%80%9C/243f6861-218c-4127-bb89-304cb027a222?mode=detail" target="_blank" rel="noreferrer">hier auf der Seite </a>vom Sonntagsblatt</p>]]></content:encoded><category>Startseite</category><category>Glaube, Kirche, Spiritualität</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-23634</guid><pubDate>Wed, 17 Oct 2018 15:34:46 +0200</pubDate><title>Die Kirche der Gegenwart muss anders aussehen!</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/die-kirche-der-gegenwart-muss-anders-aussehen/</link><description>Zu der durch die Presse bekannt gewordenen Verweigerung des „Nihil obstat“ (Unbedenklichkeitsbescheinigung) durch die Kongregation für die Glaubenslehre für den Rektor der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen, Jesuitenpater Ansgar Wucherpfennig, nimmt der BDKJ-Bundesvorsitzende Thomas Andonie in Rom wie folgt Stellung:</description><content:encoded><![CDATA[<p>„Während wir in Rom auf der Jugendsynode – auf ausdrücklichen Wunsch von Papst Franziskus – ganz offen unsere Meinung austauschen, wurde gestern durch Presseartikel bekannt, wie mit Geistlichen umgegangen wird, die mutig deutlich machen, was sich junge Menschen von der Kirche wünschen. Prof. Wucherpfennig hatte eine wertschätzende Haltung gegenüber gleichgeschlechtlichen Partnerschaften zum Ausdruck gebracht.</p><p>Wir halten es für einen unerträglichen Vorgang, Prof. Wucherpfennig deshalb das ‚Nihil obstat‘ zu verweigern. Hier missbrauchen Akteure der Kirche ihre Macht. Es wird versucht, einen Menschen kaltzustellen. Ein solches Vorgehen lehnen wir entschieden ab.</p><p>Das alles passiert an der Hochschule Sankt Georgen, an der sich viele junge Menschen aus unterschiedlichen deutschen Bistümern auf einen pastoralen Dienst in der Kirche vorbereiten. Damit hat dieser Vorgang große Signalwirkung im Hinblick auf den hauptberuflichen Nachwuchs in der Kirche sowie die theologisch-wissenschaftliche Landschaft in Deutschland.</p><p>Wir sind dem Bischof von Limburg, Georg Bätzing, ebenso dankbar wie dem Provinzial der Jesuiten, Johannes Siebner SJ. Beide haben sich laut eines Presseberichts für den Rektor der Hochschule stark gemacht. Wir bitten Papst Franziskus darum, sich persönlich in den Vorgang einzuschalten. Wir halten eine Rückgabe des ‚Nihil obstat‘ und eine öffentliche Aufklärung des Vorgangs für notwendig.</p><p>Wieder einmal geht es um die Glaubwürdigkeit der Kirche – diesmal während der Jugendsynode, auf der gerade einmal mehr deutlich wird, dass junge Menschen eine authentische und an der Lebenswirklichkeit der Menschen orientierte Kirche wünschen. Eine Kirche mit Sprechverboten und ohne eine vielfältige Diskussionskultur ist eine Kirche der Vergangenheit. Die Kirche der Gegenwart muss anders aussehen.“</p>]]></content:encoded><category>Startseite</category><category>Glaube, Kirche, Spiritualität</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-23629</guid><pubDate>Wed, 17 Oct 2018 11:41:51 +0200</pubDate><title>heute.glauben.leben - Jugend</title><link>https://www.bdkj-wuerzburg.de/detailansicht-nachrichten/ansicht/heuteglaubenleben-jugend/</link><description>Mit Themen rund um die Jugend befasst sich die aktuelle Ausgabe der Heftreihe „heute.glauben.leben“ der Hauptabteilung Seelsorge des Bischöflichen Ordinariates Würzburg, das der BDKJ mitgestaltet hat.

</description><enclosure url="https://www.bdkj-wuerzburg.de/fileadmin/_processed_/e/2/csm_Magazin_HGL_13_18_WEB_26998d1ec5.png" length="8077004" type="application/pdf" /><content:encoded><![CDATA[<p>Anlass für das Heft zum Thema Jugend sei unter anderem die zurzeit in Rom stattfindende Jugendsynode, erklärt Weihbischof Ulrich Boom im Editorial. „Es soll nicht über die Jugendlichen gesprochen werden, sondern die junge Generation soll einbezogen sein“, schreibt er. Durch die Jugendsynode könne der Schatz des Glaubens für den Alltag wiederentdeckt werden. Weitere Einblicke gibt Claudius Hillebrand in seinem Artikel zu den „Lebenslagen Jugendlicher“ und beleuchtet aktuelle Jugendstudien in Deutschland. Bischof Dr. Franz Jung beantwortet in einem Interview Fragen zur kirchlichen Jugendarbeit. Bernhard Lutz, geistlicher Leiter des BDKJ-Diözesanverbands Würzburg, befasst sich mit Jugendlichen und deren Glauben. Darüber hinaus finden sich im Heft Praxisberichte unter anderem zu den Themen „Jugend und Umwelt“, „Digitale Lebenswelten“, „Sternsinger“ und „Jugend in den Partnerbistümern“. Das aktuelle Heft gibt es hier als Onlineversion</p>]]></content:encoded><category>Jugendpolitik</category><category>Startseite</category><category>Glaube, Kirche, Spiritualität</category></item></channel></rss>